Massenschlägerei vor Rheinderby: Hunderte Gewaltbereite gehen aufeinander los

ARCHIV - SYMBOLBILD - Die Aufschrift «Polizei» leuchtet am 08.05.2011 in Friedrichshafen am Bodensee (Baden-Württemberg) an einem Polizeifahrzeug. (zu dpa «Ermittlungen gegen Polizeibeamte wegen Körperverletzung im Amt» vom 05.04.2017) Foto: Patrick
Die Polizei war mit 200 Beamten im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
pse wst jsc bwe, dpa, Patrick Seeger

Massenschlägerei in Leverkusen

Vor dem Derby zwischen Köln und Leverkusen ist es in der Nacht zu Ausschreitungen in Leverkusen gekommen. Bei der Massenschlägerei sind etliche Beteiligte verletzt worden.

200 Polizisten waren im Einsatz

Rund 250 Anhänger von Bayer 04 Leverkusen und 150 des 1. FC Köln seien am Samstagabend aufeinander los gegangen, berichtete die Kölner Polizei. 200 Polizisten waren im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Wie viele Menschen verletzt wurden, blieb unklar, weil diese lieber verschwanden anstatt sich behandeln zu lassen.

Etwa 250 Leverkusener Anhänger hätten beim Abschlusstraining ihrer Mannschaft zunächst massiv Pyrotechnik abgebrannt. Der Rauch habe den Verkehr auf der Autobahn 1 behindert. Einige Stunden später seien dann mehrere Autos mit Kölner Anhängern erschienen, die von Leverkusenern angegriffen und erheblich beschädigt worden seien, bevor sie wegfahren konnten.

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Instagram-Video zeigt wohl Jagd der Kölner auf Leverkusener

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Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung

Wenig später seien rund 150 Kölner Krawallos auf die 250 Leverkusener Anhänger zugestürmt. Diese hätten sich daraufhin maskiert und mit Latten und Verkehrszeichen bewaffnet. Das Geschehen habe sich danach über die Leverkusener Innenstadt ausgebreitet.

Die Polizei stoppte etwa 80 Kölner Störer am Bahnhof Leverkusen, stellte eine etwa 100 Mann starke Leverkusener Gruppe und nahm von ihnen die Personalien auf. Zudem fanden die Beamten bei beiden Gruppen "große Mengen von Schlaggegenständen und Passivbewaffnung wie Quarzhandschuhen". Die Polizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung.