RTL-Reporter testen, was die Geräte können

Jetzt auch beim Discounter! Wie gut sind Massagepistolen wirklich?

Wie gut sind Massagepistolen wirklich? Jetzt auch beim Discounter!
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Jetzt auch beim Discounter!
Wie gut sind Massagepistolen wirklich?

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Sie sehen aus wie eine Mischung aus Küchengerät und Bohrmaschine: Massagepistolen sollen Verspannungen lösen und Muskelschmerzen lindern. Doch das hat in der Regel auch seinen Preis, Marken-Geräte kosten bis zu 280 Euro. Nun verkauft auch ALDI Massagepistolen – für nur 33 Euro pro Stück. Was das Discounter-Produkt kann und wie es im direkten Vergleich mit einem hochpreisigen Gerät abschneidet, erfahren Sie im Video.

Massagepistolen beschleunigen die Regeneration der Muskeln

Ob Sie einen verspannten Nacken haben, unter Muskelkater oder einer alten Sportverletzung leiden – Massagepistolen versprechen Linderung auf Knopfdruck. Ursprünglich wurden die Geräte für den Leistungssport entwickelt, bei Hochleistungssportler ist es besonders wichtig, dass sich die Muskeln nach einem Wettkampf oder Spiel schnell regenerieren. Und genau da setzen die Pistolen an.

In einer Studie aus dem Jahr 2001 konnte nachgewiesen werden, dass die Vibrationsimpulse der Massagepistolen über den Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) für eine Erweiterung der Blutgefäße sorgen. Dadurch wird der Abtransport von Stoffwechselprodukten aus dem Muskel beschleunigt.

Außerdem regen die stufenweise einstellbaren Stöße die Durchblutung des Muskels an, mit bis zu 3.200 Schlägen pro Minute lösen die Massagepistolen auch tiefsitzende Verhärtungen. All das sorgt für eine beschleunigte Erholung der Muskeln. Aber auch für das Warm-up beim Sport eignen sie sich.

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Massagepistolen beugen Muskelkater vor

Das Grundprinzip hinter den Massagepistolen nennt sich perkussive Therapie. Die Mischung aus Druck und Vibration lässt sie effektiver wirken als beispielsweise eien Behanldung mit Faszienrollen, manuelle Massage oder Akupressur.

Eine im Journal of Clinical and Diagnostic Research veröffentlichte Untersuchung zeigt: Teilnehmer, die sich nach dem Training entweder einer fünfminütigen Vibrationstherapie oder einer 15-minütigen Massage unterzogen, hatten in den ersten 72 Stunden nach dem Training weniger Muskelkater als Personen ohne diese Anwendung. Teilnehmer, die ein Vibrationsgerät wie eine Massagepistole nutzten, erholten sich in den ersten 24 Stunden sogar noch schneller als Teilnehmer, die sich massieren ließen.

Die nachgewiesenen Wirkungen sprechen also durchaus dafür, dass Massagepistolen ihre Berechtigung haben. Ob wir unsere Muskeln jedoch mit einem Gerät oder doch eher durch eine klassische Massage lockern, bleibt am Ende aber jedem selbst überlassen.

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