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Markus Söder verkündet Corona-Lockerungen: Familienbesuche in Bayern ab heute erlaubt!

Familienbesuche wieder erlaubt

Bayern: Markus Söder verkündet vorsichtige Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Familien sollen von Lockerungen in Bayern profitieren Corona-Beschränkungen
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Corona-Beschränkungen
Familien sollen von Lockerungen in Bayern profitieren

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Markus Söder: "Ein Modell, wie der vorsichtige Weg aussehen kann"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat im Kampf gegen das Coronavirus eine vorsichtige Lockerung der Maßnahmen in Bayern verkündet. Er mache für Mittwoch, den 5. Mai, an dem weitere Beratungen des Bundes und der Länder stattfinden sollen, ein Angebot, das mit Bundeskanzlerin und Baden-Württemberg abgesprochen sei. Bayerns Weg könne dabei "ein Modell sein, wie der vorsichtige Weg aussehen kann. Besonnenheit ist an der Stelle Trumpf", sagte Söder. Dies sei möglich, weil die Erfolge derzeit eindeutig an der rückgängigen Reproduktions- und Infektionszahl sichtbar seien.

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Diese konkreten Corona-Maßnahmen für Bayern gab Ministerpräsident Markus Söder bekannt

Ausgangsbeschränkungen werden in Kontaktbeschränkungen umgewandelt. Man darf auch ohne triftigen Grund wieder das Haus verlassen und sich mit einer einzelnen Kontaktperson treffen. Weiterhin gelte aber ein Mindestabstand von 1,5 Metern, Gruppenbildung sei unbedingt zu vermeiden. Man wolle allerdings die Familie stärken, sagte Söder – deshalb seien ab dem 6. Mai Familienbesuche „in gerader Linie“ wieder erlaubt: Kinder, Geschwister, Eltern und Großeltern dürfen besucht werden.

Muttertag: Besuche in Alten- und Seniorenheimen erlaubt

Letzteres gilt auch für Menschen in Alten-, Pflege- und Seniorenheimen. Der Schutz habe hier besondere Priorität, sagte Söder. Allerdings gebe es auch spürbare Folgen durch die soziale Isolation der Älteren. Darum erlaube man ab dem 9./10. Mai, pünktlich zum Muttertag, wieder Besuche in Heimen, um auch wieder Lebensfreude zu vermitteln. Allerdings nur unter erhöhten Hygienevorschriften, mit Masken- und Abstandspflicht. Es werde feste Besuchszeiten und eine feste Besuchszahl geben und der Besuch soll möglichst draußen stattfinden, so Söder.

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50 Prozent bis Pfingsten: Spielplätze, Kindergärten, Schulen und Kitas sollen öffnen

Als ersten Schritt öffnet Bayern ab dem 6. Mai wieder alle Spielplätze. Bis Pfingsten sollen 50 Prozent der Kinder wieder Kindergärten und -tagesstätten besuchen können, danach sollen die weiteren Kinder folgen. Bei Schulen sieht der Plan ähnlich aus: Auch hier sollen bis Pfingsten 50 Prozent der Kinder wieder in die Schule – unter erhöhten Sicherheitsbedingungen. "Dies ist und bleibt kein normales Schuljahr, es wird aber kein verlorenes sein", sagte Söder. Kranke Kinder dürften unter keinen Umständen in Schule oder Kita gebracht werden, Abholzeiten müssten gestaffelt werden.

Handel, Geschäfte, Restaurants und Hotels sollen bis Pfingsten wieder öffnen

Ab dem 11. Mai wird die 800 Quadratmeter-Grenze für Geschäfte aufgehoben. Speisegastronomie soll unter strengen Hygienevorschriften ab dem 25. Mai wieder geöffnet werden können, Außengastronomie bereits vorher. Ab Pfingsten (30. Mai) sollen dann auch Hotels und Tourismus ihren Betrieb wieder aufnehmen können - allerdings ohne Wellness-Angebote.

Zoos, Museen, Bibliotheken: Öffnung ab 11. Mai nach Bund-Länder-Vereinbarung

Ab kommenden Montag (11. Mai) folgen dürfen Zoos, botanische Gärten, Museen, Bibliotheken, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätte wieder öffnen. Damit setzt der Freistaat eine Bund-Länder-Vereinbarung aus der vergangenen Woche um.

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