Red Bull hofft auf Sieg in Ungarn

Marko: Hungaroring sollte uns entgegenkommen

Red-Bull-Berater formuliert ambitioniertes Ziel

„Sieg - das wäre gut“, Red-Bull-Berater Dr. Helmut Marko hat hohe Ansprüche an sein Team für den Formel-1-GP am Wochenende in Ungarn – wenn man seiner Aussage in der RTL-Webshow "Sportbude" trauen darf. Zumindest formulierte Marko den Sieg-Anspruch auf die Frage, mit welchem Ergebnis er in Budapest zufrieden wäre; freilich mit einem Lachen.

Marko setzt auf Streckcharakteristik des Hungarorings

Denn Marko verriet auch: „Wir sind nicht so aufgestellt, wie wir uns das vorgestellt haben. Mercedes ist stärker als erwartet.“ Beim ersten Lauf der wegen der COVID19-Pandemie verspätet gestarteten Saison vor knapp 14 Tagen in Spielberg seien die Silberpfeil verwundbar gewesen. „Das konnten wir auf Grund von Haltbarkeitsproblemen nicht ausnutzen.“ Beim Erfolg von Mercedes-Mann Valtteri Bottas blieben beide Red Bull liegen.

Beim zweiten Rennen sei es schon besser gelaufen – doch da „war die Temperatur rund 10 Grad niedriger und da konnte Mercedes die volle Power aufdrehen“. Für Max Verstappen und Alexander Albon sprangen immerhin die Plätze 3 und 4 heraus. Auch am Wochenende ist es kühler als üblich beim Ungarn-GP – maximal 22 Grad und sogar Regen prognostizierten die Meteorologen. Trotzdem ist Marko zuversichtlich für den 3. WM-Lauf. Grund: Die Streckencharakteristik des Hungaroring.

Red Bull will Chancen auf die Weltmeisterschaft

Auf der „Powerstrecke“ in Spielberg mit ihren drei Geraden habe Mercedes seine Stärken ausspielen können, auf dem kurvenreichen und engen Hungaroring zähle dagegen vor allem Downforce. „Insgesamt sollte der Kurs in Ungarn uns mehr entgegenkommen“, meinte Marko. „Wir hoffen, dass wir das richtige Potential des RB16 ausspielen können“.

Denn die Ambitionen für dieses Jahr sind groß bei Red Bull: „Wenn wir die Chancen auf die Weltmeisterschaft erhalten wollen, dann müssen wir am Wochenende ganz vorne mitfahren“, betonte der 76-Jährige.