15. Mai 2019 - 21:21 Uhr

Das deutsche U-Boot U36 hat laut Marine-Angaben nach dem Ablegen im norwegischen Hafen Haakonsvern den Grund berührt. Die Ruder hätten am Dienstag leicht den Meeresgrund touchiert, sagte ein Marinesprecher am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. Das genaue Ausmaß der Schäden werde noch geprüft, unter anderem mit Bildaufnahmen. Dies könne bis Freitag dauern. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" über den Vorfall berichtet.

Ein anderer Marine-Sprecher sagte dem NDR, das U-Boot könne aus eigener Kraft fahren und sei manövrierfähig. Verletzt wurde dem Bericht zufolge niemand.

U36 gehört dem einzigen deutschen U-Boot-Geschwader an. Dieses ist mit sechs Booten im schleswig-holsteinischen Eckernförde stationiert. U36 war nach Marine-Angaben Ende Januar zu einer viermonatigen Fahrt nach Norwegen verabschiedet worden.

Quelle: DPA