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Mannheim bezahlt Hälfte der Sanierung für Nationaltheater

Mannheimer Nationaltheater
Blick auf den Eingangsbereich des Nationaltheaters. Foto: Uwe Anspach/Archiv © deutsche presse agentur

Die Stadt Mannheim will die Hälfte der Kosten für die Sanierung ihres Nationaltheaters übernehmen. Einen entsprechenden Antrag werde die Verwaltung noch vor Jahresende in den Gemeinderat einbringen, sagte ein Sprecher der Stadt am Montag. Man gehe davon aus, dass dem auch zugestimmt werde. Die Sanierung des Hauses, dessen Träger die Stadt ist, soll rund 240 Millionen Euro kosten.

Der Bund hatte bereits einen Beitrag in Höhe von 80 Millionen Euro zugesagt. Das Land hat in seinem - noch nicht beschlossenen - Nachtragshaushalt 40 Millionen Euro vorgesehen, wie am Wochenende bekannt wurde. Damit sind 120 Millionen Euro gedeckt. Die andere Hälfte muss nun aus dem Stadtsäckel kommen.

Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) hatte für das Nationaltheater ursprünglich auf eine Drittel-Finanzierung gehofft: Ein Drittel vom Bund, ein Drittel vom Land, ein Drittel von der Stadt. Das sei zwar nicht erreicht worden. "Zuschüsse von Bund und Land in einer Höhe von 120 Millionen Euro sind allerdings eine große Hilfe", sagte er.

Das Nationaltheater Mannheim ist ein rein kommunales Haus - im Gegensatz zu den Staatstheatern in Karlsruhe und Stuttgart. Dort teilen sich Land und Stadt die Trägerschaft und kommen damit auch hälftig für die dort ebenfalls anstehenden Sanierungen auf.


Quelle: DPA

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