Mann wegen tödlicher Verfolgungsfahrt vor Gericht

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild
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18. Februar 2020 - 10:10 Uhr

Nach einer Verfolgungsfahrt mit einem tödlichen Unfall muss sich seit Dienstag ein 38-Jähriger vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Er war laut Anklage im August 2019 auf der Autobahn vor der Polizei davongerast und später in Braunschweig in zwei Autos gekracht, die auf einem Abbiegestreifen warteten. Der 33 Jahre alte Fahrer eines der beiden Autos kam dabei ums Leben. Dem Angeklagten wird von der Staatsanwaltschaft unter anderem fahrlässige Tötung vorgeworfen. Das Gericht eröffnete das Verfahren auch wegen Mordes, weil Heimtücke oder Verdeckung einer Straftat vorliegen könnten.

Quelle: DPA