Mann soll nach Übergriff in S-Bahn in Psychiatrie

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/dpa/Symbolbild
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26. März 2020 - 14:54 Uhr

Nach einem sexuellen Übergriff in einer Frankfurter S-Bahn soll ein 30 Jahre alter Mann vom Landgericht Frankfurt auf Dauer in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Wie es am Donnerstag hieß, gehe von dem Täter eine große Gefahr für die Allgemeinheit aus. AZ 4761 Js 201019/19

Der 30-Jährige hatte sich im Januar vergangenen Jahres in der S-Bahn an der Station Frankfurt-Niederrad einem anderen Fahrgast genähert, diesen berührt und zu küssen versucht. Das Opfer konnte flüchten. Zuvor schon hatte er in einem Männerwohnheim einen Zimmergenossen sexuell genötigt sowie eine Passantin körperlich angegangen. Ein Sachverständiger hatte dem Gericht aufgrund der schizophrenen Erkrankung die Unterbringung in der Psychiatrie empfohlen.

Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.

Quelle: DPA