Mann schießt sich bei Festnahme in den Kopf

13. Februar 2016 - 16:48 Uhr

Ein mutmaßlicher Bankräuber hat in Wiesbaden mit einer Pistole auf einen Polizisten gefeuert und sich dann selbst mit einem Schuss in den Kopf schwer verletzt. Zu dem Vorfall kam es, als Beamte eines Einsatzkommandos den 43-Jährigen am Donnerstagmorgen in dessen Wohnung festnehmen wollten. Der Mann wurde nach dem Kopfschuss in ein Krankenhaus gebracht und operiert. "Er lebt noch und liegt im künstlichen Koma", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden, Hartmut Ferse.

Wegen des Schusses auf den Polizisten wird gegen den 43-Jährigen nun wegen versuchten Mordes ermittelt. Der Polizist wurde von einer Kugel getroffen, blieb aber unverletzt, weil er eine Schutzweste trug. Nach Ferses Angaben ermittelte die Polizei gegen den 43-Jährigen wegen zweier bewaffneter Banküberfälle. Am Nachmittag war der Mann außer Lebensgefahr.