Mann lebendig begraben - Lebenslange Haft gefordert

13. Februar 2016 - 16:46 Uhr

Im Mordprozess um einen lebendig begrabenen Mann hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten gefordert. Vor allem die Aussage seiner Ex-Freundin habe gezeigt, dass der 42-Jährige sein Opfer in seiner Eisenacher Gartenlaube aus Habgier getötet habe, hieß es im Plädoyer der Anklage vor dem Landgericht Meiningen.

Auch habe der Mann mehrfach gelogen. Der Angeklagte soll seinem 33 Jahre alten Opfer im Juli 2012 den Schädel eingeschlagen und es anschließend - noch lebend - im erdigen Boden seiner Laube vergraben haben. Der Mann erstickte. Der Angeklagte bestreitet die Tat.