Mann gibt sich als Bundespolizist aus und geht Beamte an

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
© deutsche presse agentur

05. Dezember 2021 - 13:00 Uhr

Herne (dpa/lnw) - Ein Mann hat sich Bundespolizisten gegenüber selbst als Bundespolizist ausgegeben und seine "Kollegen" bedroht. Die hatten den 57-Jährigen am Samstag auf einem Bahnsteig in Herne angesprochen, weil er in einem Nichtraucherbereich rauchte. Daraufhin drückte er seine Zigarette provokativ an einer frisch gestrichenen Wand aus, wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte.

Als die echten Beamten ihn überprüften, habe er angegeben, auch bei der Bundespolizei zu sein und sich immer aggressiver verhalten. So warf er den Polizisten den Angaben zufolge vor, ihre Arbeit nicht richtig zu machen. Einen Dienstausweis wollte er allerdings nicht vorzeigen und auch seinen Dienstort nicht nennen. Als die Ordnungshüter daraufhin ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung ankündigten, knickte der Mann schließlich ein und gab den Schwindel zu. Nun erwartet ihn ein Ermittlungsverfahren.

© dpa-infocom, dpa:211205-99-264266/3

Quelle: DPA