Mann gibt Missbrauch von behindertem Jugendlichen zu

"Er wollte zu mir"

Ein 53 Jahre alter Mann aus Brandenburg hat vor Gericht zugegeben, einen behinderten Jugendlichen sexuell missbraucht zu haben. Der Angeklagte äußerte sich zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Cottbus detailliert zu den Handlungen, die seit Ende 2013 mehrmals stattfanden. Er gab auch zu, den 14-Jährigen im Sommer 2014 für fast vier Wochen in seiner Wohnung in Lübbenau versteckt zu haben. "Er wollte zu mir", sagte der Angeklagte.

Als die Polizei bei der Suche nach dem vermissten Jungen in die Wohnung des Angeklagten kam, habe sich der 14-Jährige hinter einem Schrank im Schlafzimmer versteckt, sagte der Mann. Neben Kindesentziehung wirft ihm die Anklage sexuellen Missbrauch in 152 Fällen vor. Er soll 2012 auch seinen damaligen Pflegesohn missbraucht haben. Dazu äußerte sich der Angeklagte zunächst nicht.