Mann ersticht 23-Jährige aus Hannover: Prozess beginnt

Eine Statue der Justitia wird von der Sonne angestrahlt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild
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03. Juli 2020 - 1:21 Uhr

Ein 35-Jähriger aus Dessau soll in Hannover eine junge Frau erstochen haben - jetzt muss er sich vor Gericht verantworten. Der Prozess wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen beginnt heute am Landgericht Hannover. Der Mann soll am 11. Januar in die Wohnung der 23-Jährigen eingedrungen sein und sie in ihrem Badezimmer mit einem Klappmesser erstochen haben. Außerdem soll der Deutsche ihr mehrmals ins Gesicht geschlagen und sie mit einem Elektroschocker und Pfefferspray gequält haben.

Im Juli 2017 hatten sich die beiden nach Gerichtsangaben kennengelernt, der Angeklagte wollte demnach eine Beziehung. Das deutsche Opfer allerdings habe einen rein freundschaftlichen Kontakt gewollt - der 35-Jährige habe sich zurückgewiesen gefühlt. Ab Dezember 2017 sei es zu Stalking-Angriffen gekommen - der Mann soll begonnen haben, die 23-Jährige in den sozialen Netzwerken, aber auch telefonisch und persönlich zu belästigen und ihr nachzustellen. Einen Tag nach dem Verbrechen stellte sich der 35-Jährige der Polizei in Dessau in Sachsen-Anhalt. Er gestand die Tat.

Quelle: DPA