Emotionale Abschiedsgrüße aus dem Jenseits

Vater dreht Videos, die nach dem Tod gesehen werden sollen

12. Februar 2020 - 16:10 Uhr

Trauer trifft auf digitale Revolution

Der Tod kommt häufig unverhofft und lässt mit einem geliebten Menschen auch jede Menge offene Fragen und unverarbeitete Trauer zurück. Als der 37-Jährige Holger Heinemann an Krebs erkrankte, wollte er für den Ernstfall ein Video für seinen damals einjährigen Sohn aufnehmen. Der Tod ging an ihm vorbei, er besiegte den Krebs - aber die Idee zum posthumen Abschiedsvideo bliebt. Im Oktober 2019 gründete er in Hessen eine Firma und produziert nun professionelle Abschiedsvideos für Menschen, die sich ihrer Endlichkeit bewusst sind. Wie er diese Filme produziert, sehen Sie in unserem Video.

Immer wieder sorgt der digitale Fortschritt für erstaunliche neue Möglichkeiten - auch in der Trauerverarbeitung. So hat beispielsweise eine südkoreanische Fernsehshow eine Mutter ihre verstorbene Tochter wieder treffen lassen - zumindest digital via Virtual Reality Brille.