Mann büßt rund 50 000 Euro im Internet ein: Betrugs-Aktien

Ein eingeschaltetes Blaulicht leuchtet auf einer Polizeistreife. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild
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29. Juni 2020 - 17:21 Uhr

Der Versuch, sein Geld via Internet mit hohem Gewinn in Aktien anzulegen, ist für einen Mann aus Pritzwalk (Prignitz) gründlich schiefgegangen. Wie ein Polizeisprecher am Montag in Neuruppin sagte, hatte der 56-Jährige einer "Brokerplattform" mehrere tausend Euro zur Verfügung gestellt. Nach einer kurzen Zeit, in der ein Ansprechpartner benannt wurde und es auch Aktienhandel gegeben haben soll, wurde dem Pritzwalker eine Gewinnbenachrichtigung geschickt.

Das spornte den Mann zu weiteren Zahlungen an, so dass er in der Hoffnung auf "große Rendite" insgesamt rund 50.000 Euro überwies. Erst danach habe er festgestellt, dass es sich um eine Betrugsplattform handelt und Anzeige erstattet.

"Trickbetrügereien gibt es ja viele, aber diese Masche hatten wir bisher noch nicht", sagte der Sprecher. Die Polizei warne generell vor sogenannten Broker-Internetseiten, deren Betreiber im Ausland säßen und rechtlich schwer fassbar seien. Die Ermittlungen zu dem aktuellen Fall liefen noch.

Quelle: DPA