Mann bedroht und bestohlen: Feuert mit Schreckschusswaffe

Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband der Polizei. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein Polizeiauto steht hinter einem Absperrband der Polizei. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
© deutsche presse agentur

15. Januar 2022 - 9:30 Uhr

Rostock (dpa/mv) - Nachdem ihm gewaltsam der Reisepass entwendet worden war, hat ein 19-Jähriger in Rostock mehrere Schüsse aus seiner Schreckschusswaffe abgegeben. Ein bislang unbekannter Täter habe den jungen Mann in der Nacht zum Samstag zunächst mit Tritten zu Boden gebracht und anschließend weiter bedroht, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen.

Weil er keine anderen Wertsachen bei sich trug, habe der 19-Jährige dem Angreifer schließlich seinen Reisepass ausgehändigt. Im Zuge der Selbstverteidigung habe er sodann mehrere Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgefeuert. Die Waffe, für die er laut Polizei einen kleinen Waffenschein besitzt, sei ihm anschließend jedoch auf der Flucht verloren gegangen.

Nun ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung und räuberischer Erpressung gegen den unbekannten Täter. Auch gegen den 19-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet - zum einen wegen der Schüsse und zum anderen wegen möglicher Unterschlagung der verloren gegangenen Waffe. Die Polizei sucht nach Zeugen.

© dpa-infocom, dpa:220115-99-717960/2

Quelle: DPA