Herr im Himmel!

Mann aus Bayern lässt sich "INRI" schützen und druckt Jesus-Shirts

Eine Jesusfigur mit dem Schriftzug "INRI" an der St.-Aegidien-Kirche in Heiligenstadt.
© deutsche presse agentur

21. Oktober 2020 - 17:09 Uhr

Unternehmer ergriff die Chance

Kaum zu glauben, dass bisher noch niemand auf diese Idee gekommen ist. Jetzt hat ein Mann aus Aichach in Bayern die Chance ergriffen. Unternehmer Werner L. soll sich den Begriff "INRI" markenrechtlich schützen lassen haben – das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Jetzt druckt er Jesus-Shirts mit der Inschrift.

Priester sollen die Idee gut finden

Eigentlich hatten die Römer Jesus, "Den König der Juden", mit der Kreuz-Inschrift "INRI" verspottet. Der Unternehmer wolle nun Profit aus dem Begriff schlagen, so heißt es in dem Bericht. Geplant seien neben dem Bedrucken von Shirts auch das Vermarkten von "INRI"-Lederwaren, -Textilien, -Kosmetika und -Getränken.

Sogar den Rat zweier Priester soll sich der katholische Geschäftsmann geholt haben. Angeblich wären die von seinem Jesus-Plan begeistert. Immerhin sei er, so schreibt es die "SZ", recht katholisch und selbst Messdiener gewesen. Außerdem wolle er die Einnahmen für den guten Zweck spenden – oder eine Organisation gründen.

"INRI" made in Bangladesh

Produziert werden die "INRI"-Shirts übrigens in Bangladesh, das berichtet die "Aichacher Zeitung". Werner L. habe sich eine Produktionsstätte ausgesucht, die auf das Wohleregehen seiner Mitarbeiter achte. Die ersten Shirts seien bereits produziert – ein erstes Shooting habe mit der Miss Germany von 2019 am Sisi-Schloss in Unterwittelsbach stattgefunden.