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Mann (77) vergewaltigt Stiefenkelin: Opfer postet Tat auf Snapchat

Mann (77) vergewaltigt Stiefenkelin: Opfer postet Tat auf Snapchat

James Allen im Gefängnis
James Allen verging sich an seiner Stiefenkelin.
RTL, OTTAWA COUNTY DETENTION FACILITY

Betrunken missbraucht

Was ging in James Allen (77) vor? Man kann nur spekulieren, was ihn dazu bewegte, seine 20-jährige Stiefenkelin zu missbrauchen. Vielleicht war es die Tatsache, dass sie betrunken war und er hoffte, dies ausnützen zu können, möglicherweise war sich der Mann aus Marblehead, Ohio, auch sicher, man würde ihm nicht auf die Schliche kommen.

"Sehr verstörend, sehr schrecklich"

Denn kurz vor der Tat war noch die Polizei zu Gast bei Allen. Sie war gerufen worden, um nach dem Rechten zu sehen, zu einem sogenannten Welfare Check, um ein Uhr morgens, wie NBC berichtet. Der 77-Jährige ließ die Beamten herein und führt sie zu seiner Stiefenkelin. Die Polizei stellte fest, dass die junge Frau ziemlich betrunken war, es ihr ansonsten aber gut ging. Also gingen sie wieder.

Doch keine drei Stunden später standen die Polizisten erneut vor Allens Tür, etwas war geschehen, etwas das der Polizeichef von Marblehead, Michael Meisler, später als "sehr verstörend, sehr schrecklich" beschrieb. Im Grunde, so sagte er, war es das Verstörendste, das er in seiner 27-jährigen Polizeilaufbahn je erlebt hat.

Ein Freund der 20-Jährigen alarmierte gegen 3.45 Uhr morgens die Polize - nachdem er auf Snapchat ein Video gesehen hatte, in dem der 77-Jährige seine Stiefenkelin vergewaltigt. Das Opfer hatte das Video geteilt. Noch ist nicht klar, ob die junge Frau das Video absichtlich oder versehentlich teilte, oder ob es während oder nach der Tat geschah. Die Polizei nimmt jedoch an, dass die Vergewaltigung zwischen den beiden Besuchen der Polizei stattfand.

Video liefert eindeutigen Beweis

"Sobald wir das Video gesehen hatte, versuchten wir so schnell wie möglich zum Haus zu fahren, um Allen in Gewahrsam zu nehmen“, so Meisler.

Das Video sei enorm hilfreich bei der Überführung des Täters gewesen. Die Behörden bitten aber mittlerweile alle, die das Video empfangen haben, es zu löschen. Die Ermittler haben sich eine Kopie gesichert. Über den Inhalt besteht laut Meisler kein Zweifel: "Sie hat versucht sich so gut es ging zu wehren und sagte mehrmals 'Nein'", so der Polizist. Das Video beweise eindeutig, dass die junge Frau zum Sex gezwungen wurde.

Meisler sagte: "Es ist schrecklich, was der jungen Frau passiert ist, und es tut uns sehr leid. Aber wir sind heilfroh, dass sie die Szenen mit ihrem Telefon festhalten konnte", denn nur so war es der Polizei möglich, Allen zu überführen.