Nun doch Starterlaubnis für Europapokal

CAS hebt Sperre gegen Manchester City auf

13. Juli 2020 - 14:38 Uhr

Geldstrafe gegen Premier-League-Club deutlich reduziert

Manchester City ist mit einem blauen Auge davongekommen und darf in der Champions League starten. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hob die Sperre, die die Europäischen Fußball-Union (UEFA) verhängte hatte, auf. Die Geldstrafe wurde von 30 Millionen Euro auf 10 Millionen reduziert.

Manchester City: Verstöße gegen das Financial Fairplay

Das unabhängige Finanzkontrollgremium der UEFA hatte am 14. Februar entschieden, das Team von Pep Guardiola um Nationalspieler Ilkay Gündogan wegen "schwerwiegender Verstöße" gegen das Financial Fair Play zu bestrafen und von allen europäischen Wettbewerben der kommenden beiden Spielzeiten auszuschließen.

ManCity bestritt die Vorwürfe, unrechtmäßige Geldzuwendungen durch seine arabischen Investoren erhalten zu haben, und zog vor den CAS. Mit Erfolg. Der Gerichtshof sah "die meisten" Verstöße, die City vorgeworfen wurden, als entweder "nicht begründet" oder "verjährt" an - ein schwerer Imageschaden für die UEFA und ihr Kontrollgremium, das die harte Strafe im Frühjahr für Vorgänge aus den Jahren 2012 bis 2016 verhängt hatte. Nach diesem Urteil droht dem Financial Fairplay die Bedeutungslosigkeit. 

Freude in Manchester

In Manchester sorgte das Urteil für große Erleichterung. Der Club "begrüße" die Entscheidung und werte sie als "Bestätigung" seiner Position, hieß es von der Insel. Die UEFA nahm den Schiedsspruch in einer ersten Reaktion lediglich "zur Kenntnis" und bekannte sich mit der Europäischen Klubvereinigung (ECA) "zu den Prinzipien des Financial Fair Play".

RTL.de/sid