CAS lehnt Einspruch ab

Manchester City: Ausschluss aus der Champions League droht weiterhin

© Action Images via Reuters, CARL RECINE, RC

15. November 2019 - 18:04 Uhr

Verstoß gegen Financial Fairplay?

Dem englischen Meister Manchester City droht weiterhin eine harte Strafe durch die UEFA. Der Verband wird die Untersuchung gegen den Club von Trainer Pep Guardiola wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Financial Fairplay nicht einstellen. Ein Einspruch vom Verein gegen die Ermittlung durch die Finanzkontrollbehörde wurde vom internationalen Sportgerichtshof CAS abgelehnt.

Dokumente sollen Betrug beweisen

Die Beschwerde von City sei unzulässig, da sich der CAS nur mit Einsprüchen gegen finale Entscheidungen befasst – eine inhaltliche Entscheidung sei damit laut Generalsekretär Matthieu Reeb nicht gefallen. Die härteste Strafe wäre der Ausschluss aus der Champions League.

Die UEFA vermutet, dass der Verein Millionenzahlungen von Clubbesitzer, Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan hinter Sponsorenverträgen verschleiert hat. Die Enthüllungsplattform Football Leaks und "Der Spiegel" hatten Dokumente veröffentlicht, die das Betrugssystem des Clubs belegen sollen.