Mama-Bloggerin postet ungewöhnlichen Schnappschuss mit wichtiger Botschaft

14. Juni 2017 - 16:51 Uhr

Wir machen uns selbst Druck mit gesellschaftlichen Schönheitsidealen

Schwanger, Geburt und kurz danach hat frau wieder genau den flachen Bauch, den sie vor neun Monaten Schwangerschaft hatte – diese Vorstellung lassen sich viele Frauen von der Gesellschaft aufdrängen. Die australische Mama-Bloggerin Mel Watts hat darauf keine Lust und stellt mit ihrem ungewöhnlichen Instagram-Schnappschuss klar: Unsere Körper sind nicht da, um sich einem Schönheitsideal unterzuordnen, sie können viel, viel mehr.

"Dieser Körper ist der Ort, der unsere Babys hat wachsen lassen"

Mel sieht die Aufgabe ihres Körpers vielmehr darin, eine Schutzhülle zu sein. Eine Schutzhülle für sie selbst im alltäglichen Leben und eine Schutzhülle für ein neues Leben. Nämlich das Leben ihre Kinder:

"Dieser Körper […] hat mir ein anderes Leben geschenkt. Einen anderen kleinen Menschen, den man festhalten und lieben kann. Neun Monate lang war er in mir, ich habe ihm Obdach gewährt, ihn beschützt und auf den Tag vorbereitet, an dem er geboren wird. Ich habe so soft an meinem Körper gezweifelt, ich habe so oft an Stellen gezogen und gedrückt, die ich nicht mochte. Tatsächlich hat dieser Körper aber all das geleistet, was ich jemals von ihm wollte.

Ich verstehe, dass er für manche nicht ausreichend werbetauglich oder Badeanzug-schick ist. Aber für meinen Mann und mich ist er der Ort, der unsere Babys hat wachsen lassen. Es ist der Ort, an dem all das angefangen hat, was wir lieben. Und das ist doch alles, was zählt, oder?

Wir haben das Gefühl, als müssten wir uns einem gesellschaftlichen Schönheitsideal unterordnen, dabei sollten wir doch tun können, was am besten für uns ist.
Niemand hat denselben Körper.
Und jeder hat seinen eigenen Körper.
Habt Spaß damit."

Und Mel Watts hat Recht. Viel zu oft lassen wir uns durch scheinbare Ideale verunsichern, machen uns selbst Druck, statt uns so zu lieben, wie wir sind und uns für das zu respektieren, was wir leisten. Gut, dass uns Menschen wie Mel ab und zu daran erinnern!

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