Mali: Französische Journalisten getötet

03. November 2013 - 15:52 Uhr

Vier Tage nach der Freilassung französischer Geiseln in Niger sind zwei französische Journalisten in Mali entführt und ermordet worden. Das französische Außenministerium bestätigte den Tod der beiden Reporter des Senders Radio France Internationale (RFI) in Kidal.

Die beiden erfahrenen Reporter, ein Mann und eine Frau, seien von vier bewaffneten Männern an Bord eines Geländewagens in der nordmalischen Stadt entführt worden, berichtete RFI. Kurze Zeit später habe man ihre Leichen nördlich der Stadt gefunden. Die Journalisten seien erschossen worden. Es habe sich niemand zu den Morden bekannt. Man werde in enger Zusammenarbeit mit den malischen Behörden alles tun, um die Umstände ihres Todes zu klären, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums.