Malaysia-GP: Nico Rosberg startet perfekt ins Wochenende

Wenn's läuft, dann läuft's: Nico Rosberg hat seine Topform mit nach Malaysia gebracht. Im 1. Freien Training auf dem Sepang International Circuit vor den Toren Kuala Lumpurs fuhr der Mercedes-Pilot in 1:35,227 Minuten souverän zur Bestzeit.

Mit fast einer halben Sekunde Rückstand folgte Rosbergs Teamrivale Lewis Hamilton (+ 0,494 Sekunden). Der Weltmeister fuhr seine beste Runde jedoch auf den härteren Medium-Reifen. Hinter den beiden Silberpfeilen folgte das Ferrari-Duo. Sebastian Vettel musste sich seinem Stallgefährte Kimi Räikkönen (+ 1,088) geschlagen geben und landete auf Rang 4. Auch der deutliche Rückstand von 1,104 Sekunden auf Branchenprimus Mercedes dürfte Vettel wenig gefallen.

KUALA LUMPUR, MALAYSIA - SEPTEMBER 30: Sebastian Vettel of Germany driving the (5) Scuderia Ferrari SF16-H Ferrari 059/5 turbo (Shell GP) on track during practice for the Malaysia Formula One Grand Prix at Sepang Circuit on September 30, 2016 in Kual
Sebastian Vettel landete im 1. Freien Training auf Platz 4.
wt, Getty Images, Bongarts

Nico Hülkenberg raste im Force India auf Platz 8 (+ 2,286). Für Pascal Wehrlein reichte es im Manor nur zu Rang 21 (+ 5,400). Überraschend weit vorne platzierte sich Fernando Alonso im McLaren. Der zweimalige Weltmeister wurde Fünfter (+ 1,283) und ließ die beiden Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Max Verstappen hinter sich.

Eine Schrecksekunde erlebte Kevin Magnussen gleich zu Beginn des Trainings. Nach der Installationsrunde steuerte der Däne seinen Renault zurück zur Garage. Als die Mechaniker den Wagen zurück in die Garage schieben wollten, fing der Bolide Feuer. Blitzschnell befreite sich Magnussen aus dem brennenden Auto und das Team war sofort mit Feuerlöschern zur Stelle. Es dauerte jedoch einige Minuten, bis alles komplett unter Kontrolle war. Der Grund für den Brand war offenbar Benzin, das aus einer Öffnung oberhalb der Airbox sprudelte.

Weil die Boxengasse voller Löschschaum war, wurde das Training für 20 Minuten unterbrochen. Wertvolle Trainingszeit ging den Piloten durch diese Zwangspause verloren. Und für Magnussen war die Session komplett gelaufen.