Maissirup Isoglucose

Der Billigzucker macht dick und fördert Darmkrebs

26. März 2019 - 15:22 Uhr

Isoglucose soll schneller dick machen als herkömmlicher Zucker

Egal ob in Joghurts, Softdrinks oder Fertiggerichten – in immer mehr Lebensmitteln steckt Isoglucose, ein Billigzucker aus den USA. Das Schlimme daran: Der Maissirup macht uns nicht nur schneller dick als herkömmlicher Zucker, Forscher haben nun sogar herausgefunden, dass er zusätzlich das Wachstum von Darmtumoren begünstigt. Wie Sie erkennen können, ob ein Produkt Isoglucose enthält, erfahren Sie im Video.

Maissirup fördert Tumorwachstum

US-Forscher schlagen jetzt Alarm: Experimente mit Mäusen haben gezeigt, dass Maissirup das Wachstum von Tumoren im Darm begünstigt. Die Studie, die im "American Association for the Advancement of Science"-Magazin veröffentlicht wurde, weißt erstmals das deutlich schnellere Wachstum von Darmpolypen nach Konsum von Maissirup nach.

Schon etwas mehr als eine Dose Limonade, die mit Maissirup gesüßt wurde, kann das Risiko auf gefährliche Darmtumore demnach erhöhen. Das Problem sei vor allem der hohe enthaltene Fruchtzuckergehalt, so die Forscher.

So überprüfen Sie, in welchen Lebensmitteln Isoglucose steckt

Die sogenannte Isoglucose ist seit dem 1. Oktober 2017 in der EU zugelassen. Der fructosehaltige Sirup wird hauptsächlich aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt, weshalb er in Deutschland zuvor nur fünf Prozent des in einem Produkt enthaltenen Zuckers ausmachen durfte.

Trotz der Zulassung warnen Experten: Der günstige Zuckerersatz soll dick machen, den Stoffwechsel negativ beeinflussen und sogar Diabetes begünstigen. Schätzungen zufolge könnte bis zu 40 Prozent des verbrauchten Zuckers in Europa durch Isoglucose ersetzt werden - vor allem in Joghurts und Softdrinks, aber auch in Fertiggerichten.

Nur, woran erkenne ich, in welchen Produkten Isoglucose steckt? Die Information ist gut versteckt, doch mit einem kurzen Blick lässt sich Einkauf überprüfen, wie ungesund ein Lebensmittel ist und ob es Isoglucose enthält. Wie genau, erfahren Sie oben im Video.