57-Jähriger tot

Mainz: Polizei erschießt Mann nach Messerangriff

Polizei erschießt Mann nach Messerangriff
© dpa, Frank Rumpenhorst, fru hpl

07. Juli 2020 - 22:03 Uhr

Zuvor verletzte er ein Opfer mit dem Messer

Die Polizei in Mainz hat einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen. Er habe die alarmierten Beamte attackieren wollen und nur noch mit Schüssen aus einer Dienstpistole gestoppt werden können, berichtete die Polizei am Dienstagabend am Tatort. Zuvor hatten die Beamten den Angaben zufolge bereits versucht, den 57 Jahre alten Mann mit Pfefferspray und Taser aufzuhalten. Wie oft geschossen wurde und wie viele Schüsse ihn trafen, war zunächst unklar.

07.07.2020, Rheinland-Pfalz, Mainz: Eine Beamtin der Spurensicherung markiert Spuren den Tatort im Stadtteil Gonsenheim, wo ein Mann von der Polizei erschossen wurde. Dieser habe sich zuvor in einer Wohnung verschanzt. Dann habe er sie verlassen und
Eine Beamtin der Spurensicherung markiert Spuren den Tatort im Stadtteil Gonsenheim, wo ein Mann von der Polizei erschossen wurde.
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Er flüchtete ins Seniorenheim, in dem seine Mutter lebt

Ausgelöst wurde der Polizei-Einsatz durch einen Notruf. Anrufer hatten von einem Messerangriff eines Mannes auf einen anderen berichtet. Als die erste Funkstreife am Tatort ankam, trafen die Beamten auf ein Opfer. Es sei mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der mutmaßliche Messerstecher flüchtete nach der Tat laut Polizei in die Erdgeschosswohnung einer Senioren-Anlage. Ersten Erkenntnissen zufolge soll dort seine Mutter wohnen. Als er aus der Wohnung trat und auf die Beamten zuging, sei es zur tödlichen Schussabgabe gekommen. Unklar ist noch, wie es zu dem Messerangriff kam und in welcher Beziehung die beiden Männer zueinander standen.