Magdeburger hetzt Kampfhunde auf syrischen Familienvater: "Ich hatte Angst um meine Familie"

15. Mai 2018 - 22:09 Uhr

Opfer stellte sich schützend vor seine Familie

In Magdeburg wurde ein Familienvater von einem Mann rassistisch beschimpft und dann von dessen Kampfhunden attackiert. Um seine Frau und seine kleinen Kinder zu schützen hatte sich Mahmood A. dem Angreifer und den Tieren in den Weg gestellt. Die Hunde bissen mehrfach zu. Im RTL-Interview erzählt der 29-Jährige von der brutalen Attacke: "Ich hatte Angst um meine Familie."

Hundehalter wurde gefasst

Mahmood A. picknickte gerade mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in einem Magdburger Park, als der Fremde die Familie rassistisch beschimpfte. Wenig später kam er zurück, griff den Familienvater an und hetzte seine beiden Kampfunde auf ihn. "Fest steht, dass sich der Geschädigte schützend vor seine Familie stellte, der Angreifer den syrischen Mann in den sogenannten Schwitzkasten nahm und die Hunde des Magdeburgers dabei den syrischen Familienvater angriffen und mehrfach bissen", so die Magdeburger Polizei.

Mahmood A. musste nach dem Hundeangriff im Krankenhaus behandelt werden. Der Hundehalter war der Polizei bereits bekannt und konnte ermittelt werden. Seine Hunde, ein Staffordshire-Mischling sowie ein Bulldoggen-Mischling, wurden dem Tierheim übergeben. Bilder des Angriffs und was dem Opfer während der brutalen Attacke durch den Kopf ging, sehen Sie im Video!