Mädchen bei Angriff auf Ausländer in Birma erschossen - EU-Protest

29. März 2014 - 8:24 Uhr

Bei Angriffen auf Ausländer in Birma ist ein elfjähriges einheimisches Mädchen versehentlich erschossen worden. Das berichtete ein Polizeisprecher in Sittwe etwa 500 Kilometer nordwestlich der Hafenstadt Rangun. Die Polizei hatte dort Warnschüsse abgegeben, um einen wütenden Mob zu vertreiben.

Die Europäische Union protestierte gegen die Übergriffe. "Wir sind sehr besorgt über die Welle von Anfeindungen gegen internationale Hilfsorganisationen, die der lokalen Bevölkerung wichtige Hilfe leisten", heißt es in einer Erklärung, die die EU in Rangun veröffentlichte.