Diabetes-Risiko-Test

Wie hoch ist Ihr Diabetes-Risiko?

14. September 2021 - 21:45 Uhr

Diabetes-Risiko erkennen und senken

Rund 7 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes - und dazu kommen Schätzungen zufolge viele, die noch gar nichts von ihrer Erkrankung wissen. Dabei werden zwei Arten der Zuckerkrankheit unterschieden: Diabetes Typ 1 und der wesentlich weiter verbreitete Diabetes Typ 2. Dem zweiten Diabetes-Typ lässt sich durch einen gesunden, aktiven Lebensstil und ein paar kleine Veränderungen im Alltag vorbeugen. Das ist besonders wichtig, wenn bei Ihnen bereits ein erhöhtes Diabetes-Risiko besteht.

Test: Ist Ihr Diabetes-Risiko erhöht?

Vor allem Menschen über 45 wird empfohlen, ihr Diabetes-Risiko von Zeit zu Zeit zu testen. Denn die meist verbreitete Art von Diabetes mellitus ist der Typ 2. Diese Art von Erkrankung beginnt schleichend, meist mit fortschreitendem Alter. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie an Diabetes erkranken? Wenn Sie Ihr eigenes Diabetes-Risiko ermitteln wollen, dann verschaffen Sie sich mit unserem Diabetes-Test eine erste Einschätzung.

Sie selbst können etwas zur Vorbeugung tun

Körpergewicht, Ernährungsweise und der allgemeine Lebensstil sind Faktoren, die das Diabetes-Risiko maßgeblich beeinflussen. Oft haben wir es also selbst in der Hand, häufige Diabetes-Ursachen zu bekämpfen. Welche vorbeugenden Maßnahmen Sie ergreifen können, um nicht an Diabetes zu erkranken, erfahren Sie hier.

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So unterscheiden sich die Diabetes Typen 1 und 2

Bei Diabetes mellitus handelt es sich um eine chronische Stoffwechselerkrankung, die einen erhöhten Blutzuckerspiegel zur Folge hat. Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunkrankheit, bei der die Betroffenen das Hormon Insulin kaum oder gar nicht produzieren, da Antikörper die insulinbildenden Zellen der Bauchspeicheldrüse schädigen. Insulin ist jedoch nötig, um den über die Nahrung aufgenommenen Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Ohne das Hormon steigt der Blutzuckerspiegel unkontrolliert an und muss von Typ-1-Diabetikern durch das Spritzen von Insulin reguliert werden.

Beim wesentlich weiter verbreiteten Diabetes Typ 2 reagieren die Körperzellen weniger empfindlich auf das Insulin. Bei dieser sogenannten Insulinresistenz werden die Zuckermoleküle nicht ausreichend aus dem Blut in die Zellen weitergeleitet, mit der Zeit staut sich der Zucker in den Blutgefäßen an. Diabetes Typ 2 entwickelt sich oft schleichend und erst mit fortgeschrittenem Alter, Übergewicht und Bewegungsmangel sowie eine erbliche Veranlagung können eine Erkrankung begünstigen. Erhöhte Blutzuckerwerte können langfristig weitreichende Folgen haben und Organe und Blutgefäße schädigen. Die Gabe von Tabletten und eine Änderung des Lebensstils kann die Insulinwirkung bei Typ-2-Diabetes verbessern.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel kann einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Der Test wertet nur allgemeine Risikofaktoren für eine Diabetes-Erkrankung aus. Ihr individuelles Diabetes-Risiko kann von weiteren Faktoren abhängig sein. Das Testergebnis liefert daher nur einen ersten Anhaltspunkt und darf keinesfalls zu einer Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung herangezogen werden.

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