Kinostart: 26. September 2019

Lustige Begegnung der dritten Art: Filmkritik "Shaun das Schaf - Ufo-Alarm"

26. September 2019 - 12:20 Uhr

von Mireilla Zirpins

Shauns Herde wird im zweiten "Shaun, das Schaf"-Film ganz schön aufgemischt, als ein Fastfood-süchtiges Alienmädchen auf der beschaulichen Mossy-Bottom-Farm aufschlägt. Ob das Knetmännchen aus dem All unser Herz genauso erwärmt wie Shaun und seine Bande? Jawoll! Was kleinen Zuschauern und großen Animationsfans gefällt, verraten wir in unserer Videokritik. Film ab!

Auf den Außerirdischen gekommen: Shaun, das Schaf

Vier Jahre nach Shauns ersten Kinoabenteuer scheint alles beim Alten auf dem Bauernhof in der britischen Pampa. Knetgummi-Schaf Shaun, das wir bei seinem ersten Auftritt 1995 in "Wallace & Gromit - Unter Schafen" gleich ins Herz geschlossen haben, hat nach wie vor keinen Bock darauf, blöd auf der Weide herumzugrasen.

Gemeinsam mit seinen wolligen Freunden ist Shaun für jeden Schabernack zu haben. Aber nichts darf man! Denn der übereifrige Hofhund Bitzer, verlängerter Arm des strunzdummen Farmers, stellt überall Verbotsschilder auf. Da entdeckt unser Lieblingsschaf, dass der Hof noch einen heimlichen Bewohner hat: Die kleine Außerirdische Lu-La, die genauso auf Pizza vom Bringdienst abfährt wie die Schafe.

Mit Lu-La kann man zwar prima Spaß haben. Aber wie wir spätestens seit "E.T.", der natürlich auch zitiert wird, wissen, wollen auch die netten Aliens irgendwann mal nach Hause telefonieren und zurück zu Mama und Papa, pardon "Mima" und "Bubu". Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg für Shaun und Lu-La, denn böse Alienjäger wollen das Wesen mit den lila Glitzerohren zu Forschungszwecken fangen. Und der bauernschlaue Farmer will mit dem Alien-Hype Kohle machen und zimmert sich rasch einen Freizeitpark zusammen: "Farmageddon" - so der etwas griffigere Titelzusatz im englischsprachigen Original.

Ein großer Spaß für Zuschauer ab 0, für die es nie zu gruselig wird  - und genauso für Erwachsene, wie unser Video zeigt.