Die beliebtesten Motive

Corona-Tattoos: Wird das der neue Tattoo-Trend 2020?

Tattoos mit Corona-Motiven werden immer beliebter
© iStockphoto, martin-dm

10. Juli 2020 - 11:36 Uhr

Corona-Tattoos: Lebenslange Erinnerung an eine verrückte Zeit

Das Jahr 2020 wird dank der Corona-Pandemie garantiert ein unvergessliches bleiben – leider nicht im positiven Sinne. Das Virus hat den Alltag von Menschen weltweit völlig umgekrempelt, uns einiger Freiheiten beraubt und bereitet uns sowohl gesundheitliche als auch wirtschaftliche Sorgen. Kein Wunder, dass diese einschneidende Zeit auch auf kreative Weise verarbeitet wird: Immer mehr Menschen lassen sich Tattoos mit Corona-Thematik stechen.

Ob diese Motive einfach nur lustig oder schon makaber sind? Entscheiden Sie selbst! Wir zeigen ihnen einige Beispiele der aktuell beliebtesten Corona-Tattoos.

Toilettenpapier

Womit fing alles an? Genau! Mit panischen Hamsterkäufen und leergefegten Regalen im Supermarkt. Besonders Klopapier war heißbegehrte Ware (um die sich teilweise wortwörtlich geprügelt wurde), sodass man auf der Suche danach meist mehrere Geschäfte abklappern musste. Das obige Tattoo verbindet die Klorolle als Symbol für dieses Jahr mit dem hoffnungsvollen Script: "I survived 2020" ("Ich habe 2020 überlebt").

Masken

Unser (wenn auch manchmal etwas lästiger) Freund und Helfer in dieser Pandemie: der Mund-Nasen-Schutz. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen, die alle ihren Beitrag gegen die Verbreitung des Virus leisten. Neben schnörkellosen Masken-Tattoos findet man auf Instagram auch sehr kunstvolle Varianten: Das obige, etwas düstere Tattoo stellt den Gesichtsschutz eines heutigen Arztes der Schnabelmaske eines Pest-Doktors gegenüber.

Coronavirus

Natürlich wird beim Corona-Tattoo-Trend auch das Virus an sich dargestellt. Die Motive reichen von bedrohlich-wirkenden Darstellungen seiner stacheligen Proteinhülle über blubbernde Corona-Reagenzgläser bis hin zu kleinen, niedlich lächelnden Corona-Comic-Figuren.

Desinfektionsmittel

Ebenso begehrt – und lange Zeit ebenso ausverkauft – wie Toilettenpapier: das Desinfektionsgel. Nur mit dem Unterschied, dass der Hamsterkauf bei diesem Produkt wenigstens noch ansatzweise Sinn machte. Auch heute ist Hand-Desinfektionsmittel noch Bestandteil unseres Corona-Alltags und hilft uns, einer Ansteckung mit dem Virus vorzubeugen. Wieso diesem wichtigen Hilfsmittel also kein Tattoo widmen?

Handschuhe

Ein selteneres aber nicht minder symbolisches Corona-Motiv: die Handschuhe. Mittlerweile scheint sich zwar herausgestellt zu haben, dass die Übertragung des Virus im Alltag wahrscheinlicher über Tröpfchen und Aerosole stattfindet als über den Kontakt mit Oberflächen, aber wir erinnern uns: Am Anfang der Pandemie trugen viele Menschen sogar beim Einkaufen Handschuhe.