Liebes-Outing von Luca Hänni und Christina Luft

Darum ist Tanzen ist der perfekte Sport zum Verlieben

Bei der Tanzshow "Let's Dance" konnten die Zuschauer sehen, wie gut sich Christina und Luca verstanden haben.
© dpa, Rolf Vennenbernd, ve fgj sab

07. August 2020 - 12:01 Uhr

Luca Hänni und Christina Luft sind ein Liebespaar!

Sie waren DAS "Let's Dance"-Traumpaar der 13. Staffel und jetzt sind sie auch ein Liebespaar: Luca Hänni (25) und Christina Luft (30) machen ihre Beziehung öffentlich. Im exklusiven RTL-Interview rücken der Sänger und die Profitänzerin endlich raus mit der Sprache. Aber, warum verlieben wir uns, trotz Schweiß und Anstrengung, eigentlich beim Tanzen ineinander. Die Paartherapeutin Silvia Fauck erklärt, wieso beim Tanzen so oft die Funken sprühen.

"Tanzen ist Erotik pur"

Wochenlanges Tanztraining, ein gemeinsames Ziel und dabei wöchentlich eine heiße Show vor einem Millionenpublikum. Kein Wunder, dass sich Luca Hänni und Christina Luft nach dieser gemeinsamen Erfahrung ineinander verliebt haben, erklärt die Paartherapeutin Silvia Fauck. "Dieses gemeinsame Tanzen über einen langen Zeitraum spiegelt so viel Erotik, dass selbst die Zuschauer merken: Da geht doch was!"

Tanzen sei da der perfekte Sport, um der Liebe auf die Sprünge zu helfen, weiß die Paarberaterin. "Gerade beim Tanzen kann man sich sehr gut verlieben. Tanzen hat sehr viel mit Erotik zu tun. Dazu kommt, dass die ja eine sehr lange Zeit von morgens bis abends zusammen sind und etwas gemeinsam erschaffen und das soll ja auch toll werden. Und ich glaube, dass das auch ohne Erotik ganz toll verbindet." Das können Paare auch ohne große Live-Show für sich nutzen. Ein gemeinsamer Tanzkurs schafft da genau die richtige Ebene.

Aber Tanzen ist nicht der einzige Sport, der uns empfänglich für die Liebe macht. Tatsächlich ist die Sportart relativ egal für das Hormon-Feuerwerk, erklärt der Medizinjournalist Dr. Christoph Specht.

Oxytocin kann durch Körperkontakt ausgeschüttet werden

Acht bis neun Stunden Training stehen täglich für die Tänzer und die Lets`s Dance-Kandidaten auf dem Plan, wenn sie an der Show teilnehmen. Da kann es, je nach Sympathie, entweder zu Aggressionen oder eben auch zu Liebe kommen, wie jetzt bei Luca Hänni und seiner ehemaligen Tanzpartnerin Christina Luft. Die gemeinsame Zeit schweißt ja auch irgendwie zusammen, doch nicht nur die Zweisamkeit spielt eine Rolle. Auch das sogenannte "Kuschelhormon" Oxytocin könnte bei Luca und Christina nachgeholfen haben. "Dieses Hormon kann Bindungen verstärken. Es führt zu einer Reduzierung des Stresslevels und kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern produziert werden. Durch körperlichen Kontakt kann Oxytocin dann vermehrt ausgeschüttet werden." so Mediziner Dr. Christoph Specht. Und beim gemeinsamen Tanzen und Trainieren für die Show, ist der Körperkontakt ja extrem. Das Hormon Oxytocin konnte also dauerhaft für ein Gefühl der Verbundenheit bei den beiden sorgen.

Geruchssinn spielt auch eine Rolle

Doch nicht nur das Oxytocin könnte eine Rolle gespielt haben, womöglich konnten sich Luca und Christina auch "gut riechen". Denn über den Geruch können wir das genetische Profil unseres Gegenübers wahrnehmen. "Je unterschiedlicher die Immunausstattung des Anderen ist, desto Anziehender findet man sich", so Dr. Specht. Evolutionsbiologisch sehr sinnvoll, da gesunder Nachwuchs entstehen und keine Inzucht betrieben werden soll. Und bei all den engen Tanzchoreografien hatten Luca und Christina ja wirklich alle Zeit der Welt, um sich in Ruhe zu beschnuppern.