Gut zwei Wochen nach der Katastrophe auf der Love-Parade in Duisburg sind bislang 220 Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. Sie richteten sich im Wesentlichen gegen Verantwortliche des Veranstalters, die Stadt Duisburg und die Polizei, teilten Kölner Polizei und Duisburger Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. "Wir stehen vor einer Flut von Daten", erklärte Polizeipräsident Klaus Steffenhagen. Daher sei auch die Ermittlungsgruppe um 20 Beamte auf insgesamt 83 aufgestockt worden.