Corona-Schnelltests mit dem Löffel

"Lollytest": So will der Landkreis Vechta den Infektionsschutz in Kitas erhöhen

09. April 2021 - 17:39 Uhr

Sicherheit in den Kitas im Vordergrund

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Corona-Testmöglichkeiten: Abstrich in der Nase, Abstrich im Rachen, sogar Spuckbecher. Löffeltests sind dagegen noch nicht so verbreitet. In allen zehn Kommunen im Landkreis Vechta sollen die "Lollytests" jetzt aber für mehr Sicherheit in den Kitas sorgen. Schmerz- und angstfrei sollen die Kleinen so zwei Mal pro Woche getestet werden. Wie die Löffeltests bei den Kindern ankommen, dazu mehr im Video.

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So funktioniert der Löffeltest

Für den Löffeltest ist kein tiefer Nasen- und/oder Rachenabstrich erforderlich. Der Landkreis Vechta beschreibt die Anwendung auf seiner Internetseite: Demnach wird ein sogenannter Speichelsammler für ca. 90 Sekunden in den Mund genommen, bis sich in dem kleinen Schwämmchen ausreichend Speichel angesammelt hat. Dann wird der Speichelsammler mit der Schwammseite in ein Testplättchen gesteckt und das Ergebnis nach zehn Minuten ausgewertet. Die Testung soll von den Erziehern durchgeführt werden.

Zweimal wöchentlich sollen die Kinder getestet werden

Die Selbsttestungen sind freiwillig. Damit möglichst alle Kinder an dem "Löffeltest" teilnehmen, benötige die Kindertagesstätte das Einverständnis der Erziehungsberechtigten, erst dann sei eine zweimal wöchentliche Testung möglich, so der Landkreis.

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