Löw kniet vor Khedira nieder: "Vorbild an Einstellung"

Macht auch im Training eine gute Figur: Sami Khedira.
Wohl auf dem Höhepunkt seiner Karriere: Sami Khedira. © dpa, Bernd Thissen, bt kde

Sami Khedira spielt bei Juventus Turin eine starke Saison. Auch in der deutschen Nationalmannschaft ist er derzeit unersetzbar. Anlass genug für Bundestrainer Joachim Löw, den Mittelfeldspieler vor dem WM-Qualifikationsspiel der DFB-Elf in Baku gegen Aserbaidschan mit Lob zu überschütten.

Khedira: Eine "der besten Phasen" meiner Karriere

Nachdem Sami Khedira die Presekonfe- renz vor dem WM-Quali-Spiel gegen Aserbaidschan am Sonntag (ab 17.00 Uhr live bei RTL) verlassen hatte, stimmte Joachim Löw eine Lobeshymne auf ihn an. "Leadertyp, Vorbild an Einstellung, guter Kommunikator, Professionalismus, Siegermentalität", kleidete der Bundestrainer seine Hochachtung vor dem Mittelfeldmann in Worte. Zuvor hatte Khedira von einer "der besten Phasen" seiner Karriere gesprochen.

Kapitän Khedira "topfit"

Der 29-Jährige ist bei Juventus sowie in der Nationalelf unumstritten. In seinem 70. Länderspiel in Baku führt er in Abwesenheit des angeschlagenen Manuel Neuer die DFB-Auswahl als Kapitän aufs Feld. Diese Rolle hat er sich verdient, durch seine Leistungen, durch seine Ausstrahlung. Der Ex-Stuttgarter genießt den Augenblick. "Ich fühle mich wohl und bin topfit. Ich habe den richtigen Weg gefunden", sagte Khedira.

"Ich habe bei der Mannschaft meinen Platz"

Aus dem defensiven Mittelfeld ist Khedira neben Toni Kroos nicht wegzudenken, auch weil der vom Pech verfolgte Ilkay Gündogan mal wieder verletzt für längere Zeit ausfällt. Zwar hat Löw in Julian Weigl und Emre Can weitere Alternativen für die so wichtige Position vor der Abwehr, doch dem Duo Khedira/Kroos können die Jungen noch nicht das Wasser reichen. "Ich habe bei der Mannschaft meinen Platz", sagte Khedira, "und das will ich noch mindestens bis zur WM im nächsten Jahr fortführen." 

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