Löscharbeiten nach Feuer in Schweinemastanlage gehen weiter

Blaulichter leuchten an einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Blaulichter leuchten an einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
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15. Januar 2022 - 9:42 Uhr

Ballenstedt (dpa/sa) - Nachdem bei einem Feuer in einer Mastanlage in Ballenstedt (Landkreis Harz) etwa 2000 Schweine ums Leben gekommen sind, sind die Löscharbeiten am Samstagmorgen wiederaufgenommen worden. Die Ursache des am Freitagmorgen ausgebrochenen Brands mit einem geschätzten Sachschaden von bis zu fünf Millionen Euro sei weiter unklar, teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Anders als zunächst geplant, sollen die Ermittlungen dazu nicht erst am Montag, sondern bereits am Samstag beginnen, wie es hieß.

Bei den Löscharbeiten sowie bei der Rettung der Schweine wurden am Freitag sieben Menschen verletzt, davon drei Feuerwehrleute und vier Mitarbeiter des Unternehmens. Alle wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Im brennenden Schweinestall hatten sich den Angaben zufolge insgesamt 4000 Tiere befunden.

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Quelle: DPA