2018 M07 8 - 15:49 Uhr

Alltäglich und als Begriff noch eher unbekannt: Littering

Littering ist für mich als Jugendliche kein Wort, das ich mir als nächstes "Jugendwort des Jahres" wünsche. Und trotzdem wird das Wort Littering immer aktueller und vor allem sichtbarer. Was ich damit meine?

Von Livia Kerp

Entweder sieht man die Menschen in den Städten mit einem Smartphone in der Hand - oder mit einem Coffee-to-go Becher, und manchmal auch mit beidem. Aber im Gegensatz zum Smartphone wird der Einwegbecher nach Gebrauch sofort entsorgt. Im besten Fall landet er in einem öffentlichen Mülleimer. Aber wo ist der Mülleimer, wenn man ihn braucht? Und wenn man ganz viel Pech hat, findet man sogar einen Abfalleimer, aber der quillt schon über. OK, dann einfach mal daneben auf den Boden werfen, da liegt eh schon genügend Müll.

Warum liegt überall so viel Müll?

Das Traurige daran ist, dass es jetzt sogar schon einen Namen dafür gibt. Das Vermüllen von öffentlichen Plätzen nennt man "Littering". Klar, es werden immer mehr Einwegverpackungen aus Kunststoff produziert. Ob der Salat-to-go oder die Plastikwasserflasche: Alles praktisch für uns Verbraucher, aber leider nicht für unsere Umwelt.

Was würde helfen, damit Littering keine Zukunft in unseren Städten hat? Mehr Mülleimer an Plätzen und Straßen? Das könnte eine schnelle Lösung sein, aber viele Städte befürchten, dass das Stadtbild, durch zu viele Mülleimer an öffentlichen Plätzen, darunter leidet. Dennoch finde ich eine saubere und gesunde Umwelt wichtiger!

Ist Plastikverzicht eine Lösung?

Ich glaube, ein erster Schritt wäre einfach schon ein freiwilliger Verzicht auf Einweg-Coffee-to-go-Becher. Es gibt dazu schon so viele super Alternativen. Vom Mehrwegbecher-Pfandsystem bis zum eigenen Thermobecher. Viele Jugendliche verwenden keine Einwegbecher mehr, da es natürlich in den Schulen auch schon ein Thema ist. Das ist zumindest meine Erfahrung. Denn Umweltschutz ist ein sehr wichtiges Thema für uns Jugendliche, worüber ich auf meinem Blog schon oft berichtet habe.

Livia Kerp ist Jurymitglied beim "Jugendwort des Jahres"

Das sagt die Autorin über sich: "Ich bin Livia Kerp, 16 Jahre, und blogge seit 2015. Ich war Jurymitglied zum "Jugendwort des Jahres" in den Jahren 2016 und 2017. Auch 2018 werde ich dabei sein! Mein LiviaJosephine-Magazin soll dich einerseits zum Nachdenken animieren, aber andererseits auch zu deiner Unterhaltung dienen. Meine Hauptthemen sind gesellschaftliche Themen aus der Politik, aus dem Bereich der Unterhaltung und aus meiner Heimatstadt München."