Größter Sex-Club Europas - live ab 12:45 Uhr

Kölner Bordell Pascha insolvent: Sex-Club-Chef äußert sich im Livestream

Im "Pascha" in Köln sollen die Zahlen rückläufig sein. Ist das Coronavirus schuld?
Im "Pascha" in Köln sollen die Zahlen rückläufig sein. Ist das Coronavirus schuld?
© DPA

04. September 2020 - 12:33 Uhr

Pascha-Geschäftsführer: "Wir sind am Ende"

Das Kölner Pascha, der größte Sexclub Europas, hat am Amtsgericht Köln Insolvenz angemeldet. Zu "Express" sagte Geschäftsführer Armin Lobscheid: "Wir sind am Ende." Die Ursache soll das Prostitutionsverbot sein, welches im Rahmen der Pandemie auferlegt wurde. Rund fünf Monate lang war das Pascha dicht. RTL.de berichtet heute live aus dem Sex-Club. Ab 12:45 Uhr sind wir im Livestream für Sie. Moderieren wird Sandra Gröll, im Interview wird Geschäftsführer Armin Lobscheid Ihnen verraten, was das "Pascha"-Aus bedeutet.

Livestream beginnt um 12:45 Uhr

Coronakrise: Bordell-Chef fühlt sich von Politik im Stich gelassen

Die Matratzen ruhen seit Ausbruch der Pandemie, die 120 angestellten Frauen konnten bis zuletzt nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen. Jetzt steht fest: Das Kölner Kult-Bordell stirbt den Corona-Tod.

Wie der "Express" schreibt, seien alle Rücklagen aufgebraucht. Die laufenden Kosten für das zehnstöckige Bordell seien einfach zu hoch. 60 Angestellte wie Handwerker, Köche, Friseur, Elektriker, Masseur, Reinigungskräfte oder Sicherheitsleute mussten bezahlt werden.

Der Bordell-Chef zum "Express": "Man hat uns alle 14 Tage auf weitere zwei Wochen vertröstet. So können wir nicht planen. Wir hätten die Insolvenz mithilfe der Banken vielleicht abwenden können, wenn man uns zugesagt hätte, dass es Anfang nächsten Jahres wieder losgehen kann. Denn jeder in der Branche weiß, dass das Geschäft mit dem käuflichen Sex munter weitergeht. Allerdings so, wie es keiner wirklich begrüßen wird, nämlich in der Anonymität und vorbei am Finanzamt."

In Niedersachsen wurde die Schließung von Bordellen zuletzt außer Vollzug gesetzt.