Livestream aus dem Brutkasten: Große Erleichterung für Eltern von Frühchen

02. November 2013 - 12:41 Uhr

Immer mehr Kliniken bieten 'Babywatch' an

Wenn Babys viel zu früh auf die Welt kommen, ist das eine unglaubliche psychische Belastung für alle. Das Frühchen muss oft genug um sein Leben kämpfen, die Eltern fragen sich regelmäßig, ob ihr Baby durchkommt und wie es ihm gerade geht. Aber über Monate hinweg 24 Stunden am Tag Brutkasten sitzen – das geht nicht: Der Job ist da, vielleicht müssen Geschwister versorgt werden. Aber es gibt eine Lösung.

Immer mehr Kliniken bieten 'Babywatch' an
Wenn Eltern ein Frühchen bekommen, muss es oft wochenlang im Brutkasten bleiben.

Mehr und mehr Frühchen-Stationen installieren kleine Kameras über den kleinen Wesen, so dass die Eltern per Livestream immer sehen können, wie es ihrem Kind geht und auch Verwandte und Freunde Anteil nehmen können.

Seit einem dreiviertel Jahr sind zum Beispiel im Kinderkrankenhaus Passau über jedem Brutkasten auf der Frühchen-Station Kameras installiert, die jede Bewegung des Babys rund um die Uhr aufzeichnen. Die Eltern können, egal wo sie gerade sind ihren Nachwuchs live beobachten – natürlich Passwort-geschützt. 'Babywatch' heißt das speziell für Frühgeborene entwickelte Kamerasystem. Die ersten Erfahrungen sind positiv.