Gefährliches Virus breitet sich aus

LIVE-TICKER Coronavirus: Alle aktuellen Infos und Entwicklungen

25. Februar 2020 - 14:10 Uhr

Kampf gegen das Coronavirus

Für Experten ist das Coronavirus weltweit kaum noch aufzuhalten. Immer mehr Länder sind betroffen. Und die Dunkelziffer soll groß sein.  Im Video erfahren Sie, wie alles begann und mit dem RTL.de-Liveticker bleiben Sie immer auf dem aktuellen Stand.

Experte Dr. Specht beantwortet hier die wichtigsten Fragen zum Coronavirus.

14:02 - Erster Corona-Fall in Kroatien

Bei einem jungen Kroaten ist am Dienstag das Coronavirus nachgewiesen worden. Dies ist der erste Corona-Fall in Kroatien. Der Infizierte befindet sich in einem Krankenhaus in Zagreb, bisher weist er nur leichte Symptome auf. Der junge Mann war 19. bis 21. Februar in Italien gewesen, so der kroatische Gesundheitsminister Vili Beros. Nun werde festgestellt, mit wem er Kontakt hatte. Die betroffenen Personen müssen dann auch in Quarantäne.

13:15 Uhr - Zwei Infektionen in Österreich bestätigt

In Tirol sind zwei Coronavirus-Fälle bestätigt. Die beiden Infizierten sind in einem Innsbrucker Krankenhaus unter Quarantäne. Bei den Erkrankten soll es sich laut Medienberichten um zwei junge Männer (24) handeln.Noch ist unklar, wo sich die Männer angesteckt haben. Sie seien jedenfalls "nicht lebensbedrohlich" erkrankt, sondern litten bisher nur an Fieber, hieß es.

12:08 Uhr - Video zeigt Polizei-Übung gegen Quarantäne-Ausbrecher

Polizei-Übung gegen Quarantäne-Ausbrecher
Polizei-Übung gegen Quarantäne-Ausbrecher
© RTL

Die Polizei in China übt offenbar, wie man mögliche Ausbrüche aus den Quarantäne-Gebieten verhindern kann. Im Video sieht man wie rigeros sie dabei gegen Bürger vorgehen würden. Der Mann wird sogar mit einem Kescher am Kopf gefangen.

11:58 Uhr - Britischer Minister ruft zur freiwilligen Isolation auf

In Großbritannien sollen sich Menschen vorübergehend in Isolation begeben, wenn sie sich zuletzt in Norditalien aufgehalten haben und grippeähnliche Symptome aufweisen. Dazu ruft Gesundheitsminister Matt Hancock auf.

11:03 Uhr - Virus breitet sich in Italien weiter aus

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich in Italien offenbar weiter aus - auch weit in den Süden. Auf Sizilien gibt es den ersten Fall. Eine Frau aus Bergamo in der nördlichen, besonders betroffenen Region Lombardei sei in Palermo positiv getestet worden, erklärte Regionalpräsident Nello Musumeci am Dienstag. Das Ergebnis sei nun nach Rom geschickt worden für eine weitere Bestätigung. Die Frau sei als Touristin mit einer Gruppe unterwegs gewesen. Italienische Medien meldeten zudem einen ersten Fall in der Toskana.

Außerdem meldete Südtirol den ersten wahrscheinlichen Fall. Bei einem Mann aus Terlan sei der zweite Test positiv gewesen, erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher am Montagabend. Eine dritter Test soll den Fall nun endgültig bestätigen. Der Mann war zuvor in der Lombardei - dem Brandherd des Virusausbruchs.

10:08 - Hotel auf Teneriffa in Quarantäne

Fast 1.000 Urlauber sollen in einem Hotel auf Teneriffa in Quarantäne festsitzen. Bei einem italienischen Hotelgast ist gestern Nachmittag das Coronavirus festgestellt worden. Bei dem Mann soll es sich um einen 69-jährigen Italiener aus der Lombardei handeln. Er wurde in einem Krankenhaus isoliert, heute Nachmittag soll ein weiterer Test durchgeführt werden. Wie lange die Quarantäne der Hotelgäste dauern wird, ist derzeit unklar. 

09:30 Uhr - Entwarnung in Köln: Verdachtsfall nicht bestätigt

Der Coronavirus-Verdacht bei einem Italien-Rückkehrer in Köln hat sich nicht bestätigt. Eine Untersuchung habe ergeben, dass der Mann weder an dem neuartigen Virus, noch an Influenza erkrankt sei, teilte die Stadt am Dienstagmorgen mit. Der Mann war laut Stadt vor einigen Tagen aus der der Lombardei nach Köln zurückgekehrt. Er hatte über Fieber geklagt, wie die Stadt am Montag berichtet hatte.

08:44 Uhr - Europa League Spiel ohne Fans im Stadion

Inter Mailand wird sein Heimspiel in der Europa League gegen Ludogorets Rasgrad wegen der Gefahr des neuartigen Coronavirus vor leeren Rängen austragen. Diese Entscheidung sei in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und der UEFA getroffen worden, teilte der Club am Dienstag auf seiner Website mit. Die Begegnung mit den Bulgaren am Donnerstag (21.00 Uhr) finde demnach im San-Siro-Stadion hinter verschlossenen Türen statt. Das Hinspiel hatte Inter Mailand 2:0 gewonnen.

Mailand liegt in der vom Coronavirus besonders betroffenen Region Lombardei. Italien ist mit Abstand das Land mit den meisten erfassten Corona-Fällen in Europa. Nach Behördenangaben starben an der Lungenkrankheit mindestens sieben Infizierte. Die Zahl der Infektionsnachweise stieg trotz drastischer Maßnahmen wie Sperrzonen auf  als 229.

08:10 Uhr - Iran meldet zwei weitere Tote

Im Iran sind zwei weitere Menschen an dem Virus gestorben, wie das Internetportal Eghtesaonline unter Berufung auf den Chef der Medical Science University of Saveh berichtet. Demnach steigt die Totenzahl in dem Land auf 14.

08:05 Uhr - Alle Schulen in Norditalien geschlossen

Nachdem schon mehrer Orte abgesperrt worden sind, hat die Regierung nun auch alle Schulen in Norditalien geschlossen. Damit soll ein weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden.

07:20 Uhr - Deutsche Ärztin berichtet aus dem italienischen Krisengebiet

Deutsche Ärztin in Italien
Deutsche Ärztin in Italien erklärt die Situation mit dem Coronavirus vor Ort.
© RTL

Judith Bildau ist Ärztin und arbeitet in einem Krankenhaus in der Toskana. Im Video erzählt sie, wie sich der Alltag seit dem Ausbruch des Virus verändert hat. 

07:07 Uhr - Tischtennis WM in Südkorea auf Juni verschoben

Die Tischtennis-Weltmeisterschaft in Südkorea ist aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus verschoben worden. Das gab der Weltverband ITTF am Dienstag bekannt. Die Veranstaltung war für den 22. bis 29. März in Busan angesetzt. Die ITTF plant, die WM zwischen dem 21. und 28. Juni nachzuholen.

In Südkorea war bereits der Auftakt der Fußball-K-League verschoben worden, auch im Volleyball, Basketball und Handball wurden ähnliche Maßnahmen getroffen. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus sind zahlreiche Sportveranstaltungen auf der ganzen Welt betroffen. Am Montag wurde beschlossen, in Italien mehrere Fußballspiele der Serie A unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen.

07:04 Uhr - Weiterer Kreuzfahrtschifft-Passagier tot

Ein weiterer Passagier von Bord des vom neuen Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes «Diamond Princess» in Japan ist gestorben. Das berichteten japanische Medien am Dienstag. Die betroffene Person war in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie starb. Es ist der vierte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 690 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, darunter auch ein deutsches Ehepaar. Die von der Regierung in Tokio angeordnete, inzwischen aufgehobene zweiwöchige Quarantäne auf dem Schiff war von einigen Experten als unzureichend kritisiert worden. Ursprünglich hatten sich rund 3700 Menschen auf dem Schiff befunden.

06:48 Uhr - Italien: 23 Menschen in lebensbedrohlichem Zustand.

dpatopbilder - 23.02.2020, Italien, Casalpusterlengo: Menschen tragen Atemschutzmasken und stehen vor einem Supermarkt in einer Schlange. Nach dem Tod zweier Menschen sind Teile des öffentlichen Lebens zum Erliegen gekommen. Kein europäisches Land ha
Coronavirus - Italien
© dpa, Claudio Furlan, CF hen

Die Situaiton in Italien ist weiter sehr angespannt. Aktuell sollen sich schon 229 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Sieben Menschen sind daran gestorben. Allein gestern vier. Nach RTL Informationen liegen 23 Menschen auf der Intensivstation. Ihr Zustand soll sehr kritisch sein.

06:18 Uhr - Aktuelle Zahlen am 25.02.

Guten Morgen liebe Leser. Aktuell meldet die WHO weltweit 80.147 Infizierte und 2.699 Todesfälle - damit alleine 80 in den letzten 24 Stunden. Glaubt man den Zahlen aus China, verlangsamt sich die Ausbreitung dort aber weiter.

05:18 Uhr - Riegelt Deutschland wegen Coronavirus bald ganze Städte ab?

Das Abschotten ganzer Städte wegen des Coronavirus wie jetzt in Italien darf aus Sicht von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml nur die Ultima Ratio sein. "Bevor über die Abriegelung einer Stadt entschieden wird, sollte zunächst auf andere Lösungsmöglichkeiten gesetzt werden", sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in München.

Der Schutz der Bevölkerung in Bayern habe oberste Priorität. "Deshalb können auch einschneidende Maßnahmen vorgenommen werden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen", so Huml. Wichtig sei aber, immer im konkreten Einzelfall zu entscheiden und mit Augenmaß vorzugehen.

Italien hat mehrere Gemeinden im Norden des Landes wegen des Virus-Ausbruchs abgeriegelt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Montag gesagt, notwendig sei so ein Schritt nicht. "Von der Absage von Großveranstaltungen (...) bis zum kompletten Abriegeln ganzer Städte gibt es ja auch noch viele Zwischenstufen."

03:54 Uhr - Apple öffnet Geschäfte in China wieder

Apple hat damit begonnen, einen Teil seiner wegen des Coronavirus geschlossenen Geschäfte in China wieder zu öffnen. Wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte, sind einige Läden auf dem chinesischen Festland wieder geöffnet. Auf der Website von Apple waren 23 der 42 Stores in China als geöffnet gekennzeichnet. Apple forderte Kunden jedoch dazu auf, in den Geschäften Mundschutz zu tragen und sich beim Betreten die Temperatur messen zu lassen.

Wegen des Ausbruchs der Covid-19 genannten Krankheit hatte Apple Anfang Februar sämtliche seiner Geschäfte in China geschlossen.

01:49 Uhr - Die meisten Coronavirus erkrankten Patienten in Deutschland wieder gesund

Insgesamt sind in Deutschland bisher 16 laborbestätigte Fälle von Covid-19 bekannt. "Die meisten Personen sind bereits wieder gesund und aus der Klinik entlassen. Auch die übrigen Patienten sind auf dem Weg der Besserung", so das Bundesgesundheitsministerium.

In Köln wurde am Montag ein weiterer Mann stationär im Krankenhaus aufgenommen, um zu klären, ob er unter dem Coronavirus leidet. Wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in der "Rheinischen Post" berichtet, sei das Land NRW jedoch gut auf solche Fälle vorbereitet. In NRW-Krankenhäusern gebe es rund 1900 Isolierbetten der Kategorie B, in denen Coronavirus-Patienten versorgt werden könnten. Auch die Apotheken seien für den Ernstfall gut vorbereitet.

01:36 Uhr - "Mission: Impossible 7"-Dreharbeiten in Venedig verschoben

Die Dreharbeiten zum siebten "Mission: Impossible"-Streifen in Venedig wurden vorerst abgesagt. Wie Paramount Pictures in einer Pressemitteilung bestätigt, wolle man der Aufforderung der Regierung folgen und größere Versammlungen in der Öffentlichkeit meiden. Die Gesundheit der Schauspieler und der Mitarbeiter gehe vor, so heißt es. In Venedig hätten in den kommenden Tagen die Dreharbeiten mit Tom Cruise begonnen. Man wolle die Situation beobachten, um die Produktion schon bald aufnehmen zu können. Der Film ist für den 23. Juli 2021 angekündigt. 

04:53 Uhr - Apple öffnet Geschäfte in China wieder

Apple hat damit begonnen, einen Teil seiner geschlossenen Geschäfte in China wieder zu öffnen. Wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte, sind einige Läden auf dem chinesischen Festland wieder geöffnet. Auf der Website von Apple waren 23 der 42 Stores in China als geöffnet gekennzeichnet. Apple forderte Kunden jedoch dazu auf, in den Geschäften Mundschutz zu tragen und sich beim Betreten die Temperatur messen zu lassen.

01:16 Uhr - Reisebus wegen Coronavirus-Verdacht bei Linz überprüft

Auf dem Autobahn-Rastplatz Allhaming bei Linz (Österreich) wurde am Montagabend ein Reisebus wegen dem Verdacht auf Coronavirus-Infizierte überprüft. Wie "Nachrichten.at" berichtet, hielt der von Spanien über Italien kommende Bus zunächst aufgrund einer Panne an. Der Busfahrer berichtete den Einsatzkräften dann von den Symptomen seiner Passagiere.

Die Landessanitätsbehörde überprüfte daraufhin, ob diese tatsächlich am Coronavirus erkrankt sein könnten. Das Ergebnis steht noch aus. In Spanien wurde die Lungenkrankheit bisher bei zwei Personen nachgewiesen, in Italien sind bereits sieben Menschen daran verstorben. Der Bus war auf dem Weg nach Wien.

Das waren die Meldungen vom 24.02.

22:31 Uhr - Erster Coronavirus-Fall in Südtirol

Jetzt wurde auch in Südtirol der erste Fall von Coronavirus gemeldet. Der junge Mann wurde zuerst negativ getestet, bei der zweiten Kontrolle dann aber doch positiv. Er sei kürzlich in der Lombardei gewesen, teilte die Südtiroler Landesverwaltung auf ihrer Homepage mit. Der junge Mann wir stationär behandelt, weise "derzeit keine Symptome" auf. "Die Personen, die mit ihm in Kontakt standen, werden kontaktiert und untersucht", sagte Sanitätsdirektor Pierpaolo Bertoli.

21:11 Uhr - Jens Spahn fliegt nach Rom, um über Coronavirus zu beraten

Wegen der raschen Ausbreitung des neuen Coronavirus in Italien berät die italienische Regierung an diesem Dienstag mit den Nachbarländern und Deutschland die Lage. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) reist dazu nach Rom. An dem Treffen am Nachmittag sollen neben dem Gastgeber zudem seine Amtskollegen aus Slowenien, Frankreich, der Schweiz und Österreich teilnehmen.

20:37 Uhr - Wegen Coronavirus: Frankfurt verschiebt "Light & Building"-Messe

Die Frankfurter Messegesellschaft hat wegen des unerwarteten Auftretens des neuartigen Coronavirus in Italien die für März geplante Bau-Fachmesse "Light & Building" verschoben. Die Schau soll nun zwischen Mitte und Ende September stattfinden, wie die Messegesellschaft am Montag mitteilte. Die Ausstellung ist in der Stadt auch immer mit einem Lichterfest unter dem Titel "Luminale" verbunden.

Von den Messegästen aus China werde nun eine mehrstufige gesundheitliche Prüfung verlangt, die nur mit unverhältnismäßigem Aufwand realisiert werden könne. Wegen der aktuell geltenden Reiserestriktionen hätten Besucher ohnehin schon nur unter erschwerten Bedingungen an der Messe teilnehmen können.

18:24 Uhr - Patient unter Corona-Verdacht in Kölner Krankenhaus unter Quarantäne

In Köln wurde ein Mann stationär im Krankenhaus aufgenommen, um zu klären, ob er unter dem Coronavirus leidet. Er kam vor wenigen Tagen aus Italien zurück, wo er durch die Lombardei gereist war. Jetzt leidet er unter Fieber. Die Lombardei ist die vom neuen Coronavirus am stärksten betroffene Region in Italien.

Er wurde unter Quarantäne gestellt und auf das Virus getestet. Bis die Ergebnisse vorliegen, dauert es allerdings zwischen zwei und zehn Stunden, teilte die Stadt Köln mit. Der Mann war laut einer Mitteilung der Stadt vom Rettungsdienst der Feuerwehr zunächst an eine medizinische Notfallpraxis verwiesen worden. Der Stadt sei nicht klar gewesen, dass die Region vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen worden war. Nun soll ein Schnelltest klarheit bringen.

17:02 Uhr - Siebtes Todesopfer in Italien

Bei dem Coronavirus-Ausbruch in Norditalien ist ein siebter Mensch gestorben. Bei dem Todesopfer handelt es sich um einen 80-Jährigen, der in einem Krankenhaus in der Stadt Lodi lag. Er ist dort vergangene Woche wegen eines Herzinfarkt eingeliefert worden, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa meldet. Der Mann hatte sich vermutlich bei einem anderen Patienten angesteckt.

15:08 Uhr - Italienische Fußball-Liga will Spiele ohne Fans

Die italienische Fußball-Liga will wegen des in Norditalien kursierenden Coronavirus Fußballspiele vor leeren Rängen stattfinden lassen. Der Präsident der Serie A, Paolo Dal Pino, bat in einem Brief an die Regierung, die Liga-Partien in den vom Coronavirus betroffenen Gebieten nicht auszusetzen, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Montag berichtete. Sie sollten stattdessen hinter verschlossenen Türen ausgetragen werden dürfen - also als Geisterspiele ohne Fans. Dies sei nötig, um den Liga-Spielplan bis zum Beginn der Fußball-Europameisterschaft im Juni einzuhalten.

14:58 Uhr - Italien meldet sechstes Todesopfer

Laut Medienberichten soll eine Frau aus Crema in einem Krankenhaus in Brescia gestorben sein. Die Frau soll erst gestern positiv auf das Virus getestet worden sein. Offenbar war sie auch an Krebs erkrankt.

Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. Eine aktuelle Studie zeigt die Risikogruppen nach Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen.

14:45 Uhr - Gesundheitsminister Spahn: "Jeder kann einen Beitrag leisten"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf einer Pressekonferenz:

"Corona-Epidemie ist in Europa angekommen. Müssen damit rechnen, dass sie sich auch in Deutschland ausbreiten kann. Ich bin davon überzeugt, dass wir bestmöglichst vorbereitet sind. Das deutsche Gesundsheistssystem ist das beste der Welt. Wahr ist aber auch, dass wir nicht alles über das Coronavirus wissen."

"Jeder Bürger kann einen Beitrag leisten. Zu seinem eigenen Schutz und zum Schutz der Mitbürger: Durch Händewasche, durch Hustenhygenie, durch Grippeimpfung. Und sich möglichst wenig ins Gesicht zu fassen."

14:28 Uhr - Verdachtsfall in Köln

Ein Mann aus dem Kölner Stadtteil Holweide wurde heute morgen vom Rettungsdienst untersucht. Er hatte über Grippe-typische Symptome geklagt. Seine Frau hatte die Rettungskräfte alamiert. Ihr Mann war offenbar am Freitag aus der Lombardei in Italien zurückgekehrt. Der Mann kam aber nicht ins Krankenhaus. Das hatte das Gesundheitsamt so entschieden.

13:52 Uhr - Straßensperre im italienischen Vo´

Straßensperrre in Vo´. Der Ort liegt zwischen Verona und Venedig.
Straßensperrre in Vo´. Der Ort liegt zwischen Verona und Venedig.
© RTL

Seit heute ist der italienische Ort Vo´abgesperrt. Hier lebte der 78-jährige, der als erster in Italien am dem Coronavirus verstorben ist. Das italienische Heer und die Polizei haben Straßensperren errichtet. 14 Tage darf niemand den Ort verlassen oder betreten.

Frauen wollen den Ort Vo´in Italien verlassen, werden aber aufgehalten.
Frauen wollen den Ort Vo´in Italien verlassen, werden aber aufgehalten.
© rtl, RTL

13:24 Uhr - Schon 3.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesen infiziert

Mehr als 3000 Mitarbeiter im chinesischen Gesundheitswesen haben sich nach Angaben der Behörden inzwischen mit dem Coronavirus angesteckt. Die meisten Fälle gebe es in der besonders betroffenen Provinz Hubei, vermutlich weil es an Schutzausrüstung mangle oder aus Erschöpfung.

Auch in Italien haben sich in einem Krankenhaus viele Mitarbeiter angesteckt.

13:10 Uhr - Italien korrigiert Zahlen: 219 Infizierte

Die Zahl der gemeldeten Infizierten stieg auf 219. Die Lombardei ist die am stärksten betroffene Region in Italien. Zivilschutzchef Angelo BorrelliBorreli warnte vor Panikmache - auch im Ausland. «Unser Land ist sicher, und man kann beruhigt hierher kommen.» Alle Toten in Italien waren ältere Menschen, teils auch mit Vorerkrankungen. 23 Menschen seien auf der Intensivstation.

12:30 Uhr - Schule aus Herford sagt Klassenfahrt nach Italien ab

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Italien hat eine Schülergruppe aus Herford eine Fahrt in die Lombardei abgesagt. "Die fünf Schüler und zwei Lehrer sollten eigentlich von Mittwoch bis Samstag nach Casalpusterlengo fahren", sagte der stellvertretende Schulleiter Bernd Koch am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Schweren Herzens habe das Wilhelm-Normann-Berufskolleg des Kreises Herford die Fahrt am Samstag abgesagt.

​Die Fahrt war Teil des Erasmus-Projekts der Europäischen Union. Dabei sollten sich in Italien rund 40 Schülerinnen und Schüler von 5 Berufsschulen bei einer internationalen Projektarbeit austauschen.

12:25 Uhr - Italien meldet fünften Todesfall

Bei dem Coronavirus-Ausbruch in Norditalien ist nach amtlichen Angaben ein weiterer Mensch gestorben. Es soll sich um einen 88-jährigen Mann aus der Lombardei handeln. Damit steigt die Totenzahl auf fünf.

12:03 Uhr - Schon 212 Infizierte in Italien

Nach RTL-Informationen ist die Zahl der Infizierten in Italien in den letzten Stunden nochmals angestiegen. Mittlerweile sind 212 Fälle bestätigt, sagt der nationale Bevölkerungsschutz.

11:50 Uhr - Wann sterbe ich am Coronavirus? Studie zeigt Risikogruppen

Medial workers wearing protective gears carry a patient suspected of contracting the new coronavirus toward an ambulance at Daenam Hospital in Cheongdo, South Korea, Friday, Feb. 21, 2020. South Korea reported 100 new virus cases Friday, bringing the
Coronavirus-Patienten in China
© AP, Lee Moo-ryul, AY

Eine Studie aus China zeigt: Die höchste Sterblichkeitsrate haben Menschen ab 80 Jahren. Aber auch das Geschlecht spielt eine Rolle. Und Vorerkrankungen. Hier erfahren sie, welche Menschen das größte Risiko haben.

11:14 Uhr - 12 Tote im Iran

Die Zahl der gemeldeten Covid-19-Opfer im Iran ist auf 12 gestiegen. Das bestätigte Gesundheitsminister Saeid Namaki am Montag. Nach Angaben des Nachrichtenportals Khabar-Online sind insgesamt 47 Menschen positiv auf das Virus getestet worden.

Der Iran hat somit nach China die meisten Todesfälle durch das Coronavirus.

11:05 Uhr - Coronavirus Pandemie würde Deutschland besonders treffen

Die Coronavirus-Epidemie in China stelle eine potenzielle Gefahr für die deutsche Wirtschaft dar, die sich derzeit aber nur schwer prognostizieren lasse. "Bei einer Pandemie wäre Deutschland als Exportnation besonders betroffen", sagte der  Ifo-Konjunkturexperte Klaus Wohlrab und verwies auf eine Faustformel: "Ein Prozentpunkt weniger Wirtschaftswachstum in China kostet die deutsche Wirtschaft knapp 0,1 Prozentpunkte Wachstum im Gesamtjahr."

09:45 Uhr - China sagt Volkskongress ab

China verschiebt nach einem Bericht des Staatssenders die jährliche Sitzung des Volkskongresses. Ein neuer Termin werde zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.

09:42 Uhr - Coronavirus jetzt auch in Kuwait und Bahrain

In Kuwait und Bahrain gibt es Staatsmedien zufolge die ersten bekannten Coronavirus-Fälle. Es handele sich ausnahmslos um Personen, die den Iran besucht hätten. Der Iran hat bislang 43 Infektionen bekanntgemacht.

09:37 Uhr - DAX mit größtem Verlust seit sechs Monaten

ARCHIV - 04.11.2015, Hessen, Frankfurt/Main: Die große Anzeigetafel zeigt im Handelssaal der Börse die Dax-Kurve (Aufnahem mit Zoom-Effekt). Der Südwestrundfunk plant für Das Erste eine Verfilmung des Steuerskandals rund um die sogenannten Cum-Ex-Ges
Dax-Kurve
© dpa, Frank Rumpenhorst, fru sab

Die Ausbreitung des Coronavirus in Europa verschreckt Dax-Anleger. Der deutsche Leitindex verliert 2,9 Prozent und steuert auf den größten Tagesverlust seit mehr als einem halben Jahr zu.

09:25 Uhr - Viertes Todesopfer in Italien

Nach Informationen des Radiosenders RAI, ist in Norditalien eine vierte Person gestorben. Es soll ein 84-jähriger Mann aus Bergamo sein.

08:34 Uhr - Griechenland verbietet Klassenfahrten nach Italien

Nach der rasanten Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 in Italien hat Griechenland erste Maßnahmen getroffen. So sind alle künftigen Klassenfahrten nach Italien verboten. Die Schüler von zehn Schulen, die sich zurzeit in Italien befinden, sollten zurück nach Griechenland kommen, teilte das Ministerium mit. «Wir treffen alle diese Maßnahmen vorbeugend. 

08:17 Uhr - Schlangen vor Geschäften in Italien

Warteschlangen vor Supermärkten in Italien
Warteschlangen vor Supermärkten in Italien
© Reuters

Die schnelle Ausbreitung des Coronavirus in Italien führt offenbar zu Hamsterkäufen in den betroffenen Regionen. Immer wieder gab es lange Schlagen vor Supermärkten.

Hamsterkäufe in Italien
Hamsterkäufe in Italien
© Reuters

07:48 Uhr - China lockert Beschränkungen zur Virusbekämpfung

In China lockern zahlreiche Regionen ihre Transport- und Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Sie reagieren damit auf eine Aufforderung von Staatspräsident Xi Jinping. Dieser hatte die Firmen des Landes am Sonntag dazu aufgerufen, ihre Arbeit wiederaufzunehmen und Arbeitsplätze zu sichern. Provinzen mit geringen Ansteckungsrisiken sollten ihre Wirtschaft wieder hochfahren, während solche mit hohen Risiken sich auf die Eindämmung der Epidemie konzentrieren sollten. 

So meldeten 24 der 31 chinesischen Provinzen für Sonntag keine Neuinfektionen. Das ist der beste Wert, seit am 20. Januar erstmals landesweite Statistiken veröffentlicht werden. Aus sechs weiteren Provinzen wurden insgesamt lediglich elf Neuerkrankungen gemeldet. In der Provinz Hubei, wo die Epidemie ihren Ausgang nahm, sank den Angaben zufolge die Zahl auf 398 von 630 am Samstag.

Allerdings warnen Experten immer wieder davor, dass man die Zahlen nicht überprüfen könne.

07:38 - Bahnverkehr nach Italien wieder freigegeben

Nach der kurzzeitigen Unterbrechung des Zugverkehrs über den Brenner gibt es laut den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) keine Einschränkungen mehr auf der Strecke. Wegen des Verdachts auf das Coronavirus war am Sonntagabend ein Zug von Venedig nach München gestoppt worden. Der Eurocity konnte um kurz vor Mitternacht weiterfahren, nachdem Entwarnung gegeben wurde.

Der Verkehr auf der Strecke zwischen Deutschland und Italien sollte nun wieder nach Plan laufen, wie ein ÖBB-Sprecher am Montagmorgen sagte. Auch die Deutsche Bahn ging davon aus, dass der Zugverkehr mit Italien am Montag planmäßig verläuft.

07:30 Uhr - Das sind die aktuellen Zahlen weltweit

Insgesamt 79.360 Menschen haben sich weltweit mit dem Coronavirus infiziert. 2.619 Todesfälle sind bekannt. Noch immer gehen Experten von einer hohen Dunkelziffer aus. Weil das Virus auch oft völlig harmlos verläuft, werden viele Fälle nicht erkannt.

05:42 Uhr: Zahl der Coronavirus-Todesfälle in China steigt sprunghaft

Die Zahl der Toten durch das Coronavirus ist in China sprunghaft angestiegen. Die Gesundheitskommission berichtete am Montag in Peking weitere 150 neue Covid-19-Todesfälle - so viele wie noch nie innerhalb eines Tages.

In China stieg die Zahl der Infizierten bis Montag erneut um 409 auf insgesamt 77.150. Mit den 150 neuen Todesfällen sind 2.592 Tote zu beklagen. Die überwiegende Zahl der Toten und Infektionen wurden aus der schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina gemeldet.

04:35 Uhr: Zwei weitere Todesfälle und 161 weitere Infizierte in Südkorea

Die südkoreanischen Gesundheitsbehörden haben zwei weitere Todesfälle in Verbindung mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Zudem sei die Zahl der mit dem Erreger infizierten Menschen um 161 gestiegen, teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention am Montag mit. Insgesamt wurden damit bisher 763 Infizierungsfälle in Südkorea erfasst. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf sieben. In keinem anderen Land außerhalb Chinas, wo Covid-19 im Dezember ausgebrochen war, wurden bisher mehr Infektionen gemeldet.

Mehr als die Hälfte der gesamten Fälle im ganzen Land entfällt auf Anhänger einer christlichen Sekte.Eine 61-jährige Frau, die als erster Infektionsfall erfasst wurde, soll trotz Krankheitssymptomen an Gottesdiensten der Kirche teilgenommen haben.

02:20 Uhr: Wegen Corona-Verdachts gestoppter Zug in München angekommen

Der aus Furcht vor dem Coronavirus am Brenner gestoppte Eurocity ist mit mehrstündiger Verspätung am frühen Montagmorgen in München angekommen. Zahlreiche Passagiere - vereinzelt mit Gesichtsmasken, verließen den aus Venedig eingetroffenen Zug am Hauptbahnhof.

Den Zwangsstopp für zwei Züge am italienisch-österreichischen Grenzübergang hatten zwei Frauen ausgelöst, die Fieber und starken Husten hatten. Sie wurden aber nach Angaben des österreichischen Innenministeriums negativ auf das Virus getestet. ​

Hier finden Sie eine Chronologie der Ereignisse in Zusammenhang mit dem gefährlichen Coronavirus.