Gefährliches Virus breitet sich aus

LIVE-TICKER Coronavirus: Alle aktuellen Infos und Entwicklungen

25. Februar 2020 - 17:00 Uhr

Kampf gegen das Coronavirus

Für Experten ist das Coronavirus weltweit kaum noch aufzuhalten. Immer mehr Länder sind betroffen. Und die Dunkelziffer soll groß sein.  Im Video erfahren Sie, wie alles begann und mit dem RTL.de-Liveticker bleiben Sie immer auf dem aktuellen Stand.

Experte Dr. Specht beantwortet hier die wichtigsten Fragen zum Coronavirus.

16:58 Uhr - Deutsche Bank schränkt Geschäftsreisen ins Ausland ein

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schränkt die Deutsche Bank Geschäftsreisen ein. Man habe die Mitarbeiter gebeten, "alle nicht absolut notwendigen Reisen vorerst aufzuschieben", so ein Unternehmenssprecher. Es gebe außerdem Reisebeschränkungen für das chinesische Festland, Hongkong und die Teile Italiens, die besonders betroffen sind.

16:50 Uhr - Diese Vorräte sollte man für Notsituationen zuhause haben

Italien ist das Land in Europa, das am stärksten vom Coronavirus betroffen ist. Das Virus rückt damit auch näher an Deutschland heran. Christoph Unger, der Präsident für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, erklärt hier, wie Sie sich am besten auf eine Notsituation vorbereiten und welche Vorräte Sie zuhause haben sollte.

Vorratsschrank
Einige Vorräte sollten Sie immer zuhause haben.
© iStockphoto

16:40 Uhr - Erster Fall in der Schweiz bestätigt

In der Schweiz ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit mit. Nähere Informationen kündigte das Amt für 17.00 Uhr an. Der Fall ereignete sich im Kanton Tessin. Am Montag hatte Innenminister Alain Berset gesagt, das Land sei gut vorbereitet. Maßnahmen wie Reisebeschränkungen wurden nicht ergriffen. Der Kanton Tessin ragt in die italienische Lombardei hinein, wo mehrere Fälle aufgetreten sind.

16:32 Uhr - Erster Fall auf dem spanischen Festland bestätigt

Das neuartige Coronavirus ist jetzt auch auf dem spanischen Festland angekommen. In Barcelona wurde eine Frau nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Sie soll ihren Wohnsitz in Barcelona haben und kürzlich von einer Reise nach Norditalien zurückgekehrt sein, wo das Virus sich besonders stark ausgebreitet hat, berichtete die Zeitung "La Vanguardia". Es handelt sich um den vierten bestätigten Coronavirus-Fall in Spanien.

14:02 - Erster Corona-Fall in Kroatien

Bei einem jungen Kroaten ist am Dienstag das Coronavirus nachgewiesen worden. Dies ist der erste Corona-Fall in Kroatien. Der Infizierte befindet sich in einem Krankenhaus in Zagreb, bisher weist er nur leichte Symptome auf. Der junge Mann war 19. bis 21. Februar in Italien gewesen, so der kroatische Gesundheitsminister Vili Beros. Nun werde festgestellt, mit wem er Kontakt hatte. Die betroffenen Personen müssen dann auch in Quarantäne.

13:15 Uhr - Zwei Infektionen in Österreich bestätigt

In Tirol sind zwei Coronavirus-Fälle bestätigt. Die beiden Infizierten sind in einem Innsbrucker Krankenhaus unter Quarantäne. Bei den Erkrankten soll es sich laut Medienberichten um zwei junge Männer (24) handeln.Noch ist unklar, wo sich die Männer angesteckt haben. Sie seien jedenfalls "nicht lebensbedrohlich" erkrankt, sondern litten bisher nur an Fieber, hieß es.

12:08 Uhr - Video zeigt Polizei-Übung gegen Quarantäne-Ausbrecher

Polizei-Übung gegen Quarantäne-Ausbrecher
Polizei-Übung gegen Quarantäne-Ausbrecher
© RTL

Die Polizei in China übt offenbar, wie man mögliche Ausbrüche aus den Quarantäne-Gebieten verhindern kann. Im Video sieht man wie rigeros sie dabei gegen Bürger vorgehen würden. Der Mann wird sogar mit einem Kescher am Kopf gefangen.

11:58 Uhr - Britischer Minister ruft zur freiwilligen Isolation auf

In Großbritannien sollen sich Menschen vorübergehend in Isolation begeben, wenn sie sich zuletzt in Norditalien aufgehalten haben und grippeähnliche Symptome aufweisen. Dazu ruft Gesundheitsminister Matt Hancock auf.

11:03 Uhr - Virus breitet sich in Italien weiter aus

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich in Italien offenbar weiter aus - auch weit in den Süden. Auf Sizilien gibt es den ersten Fall. Eine Frau aus Bergamo in der nördlichen, besonders betroffenen Region Lombardei sei in Palermo positiv getestet worden, erklärte Regionalpräsident Nello Musumeci am Dienstag. Das Ergebnis sei nun nach Rom geschickt worden für eine weitere Bestätigung. Die Frau sei als Touristin mit einer Gruppe unterwegs gewesen. Italienische Medien meldeten zudem einen ersten Fall in der Toskana.

Außerdem meldete Südtirol den ersten wahrscheinlichen Fall. Bei einem Mann aus Terlan sei der zweite Test positiv gewesen, erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher am Montagabend. Eine dritter Test soll den Fall nun endgültig bestätigen. Der Mann war zuvor in der Lombardei - dem Brandherd des Virusausbruchs.

10:08 - Hotel auf Teneriffa in Quarantäne

Fast 1.000 Urlauber sollen in einem Hotel auf Teneriffa in Quarantäne festsitzen. Bei einem italienischen Hotelgast ist gestern Nachmittag das Coronavirus festgestellt worden. Bei dem Mann soll es sich um einen 69-jährigen Italiener aus der Lombardei handeln. Er wurde in einem Krankenhaus isoliert, heute Nachmittag soll ein weiterer Test durchgeführt werden. Wie lange die Quarantäne der Hotelgäste dauern wird, ist derzeit unklar. 

09:30 Uhr - Entwarnung in Köln: Verdachtsfall nicht bestätigt

Der Coronavirus-Verdacht bei einem Italien-Rückkehrer in Köln hat sich nicht bestätigt. Eine Untersuchung habe ergeben, dass der Mann weder an dem neuartigen Virus, noch an Influenza erkrankt sei, teilte die Stadt am Dienstagmorgen mit. Der Mann war laut Stadt vor einigen Tagen aus der der Lombardei nach Köln zurückgekehrt. Er hatte über Fieber geklagt, wie die Stadt am Montag berichtet hatte.

08:44 Uhr - Europa League Spiel ohne Fans im Stadion

Inter Mailand wird sein Heimspiel in der Europa League gegen Ludogorets Rasgrad wegen der Gefahr des neuartigen Coronavirus vor leeren Rängen austragen. Diese Entscheidung sei in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und der UEFA getroffen worden, teilte der Club am Dienstag auf seiner Website mit. Die Begegnung mit den Bulgaren am Donnerstag (21.00 Uhr) finde demnach im San-Siro-Stadion hinter verschlossenen Türen statt. Das Hinspiel hatte Inter Mailand 2:0 gewonnen.

Mailand liegt in der vom Coronavirus besonders betroffenen Region Lombardei. Italien ist mit Abstand das Land mit den meisten erfassten Corona-Fällen in Europa. Nach Behördenangaben starben an der Lungenkrankheit mindestens sieben Infizierte. Die Zahl der Infektionsnachweise stieg trotz drastischer Maßnahmen wie Sperrzonen auf  als 229.

08:10 Uhr - Iran meldet zwei weitere Tote

Im Iran sind zwei weitere Menschen an dem Virus gestorben, wie das Internetportal Eghtesaonline unter Berufung auf den Chef der Medical Science University of Saveh berichtet. Demnach steigt die Totenzahl in dem Land auf 14.

08:05 Uhr - Alle Schulen in Norditalien geschlossen

Nachdem schon mehrer Orte abgesperrt worden sind, hat die Regierung nun auch alle Schulen in Norditalien geschlossen. Damit soll ein weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden.

07:20 Uhr - Deutsche Ärztin berichtet aus dem italienischen Krisengebiet

Deutsche Ärztin in Italien
Deutsche Ärztin in Italien erklärt die Situation mit dem Coronavirus vor Ort.
© RTL

Judith Bildau ist Ärztin und arbeitet in einem Krankenhaus in der Toskana. Im Video erzählt sie, wie sich der Alltag seit dem Ausbruch des Virus verändert hat. 

07:07 Uhr - Tischtennis WM in Südkorea auf Juni verschoben

Die Tischtennis-Weltmeisterschaft in Südkorea ist aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus verschoben worden. Das gab der Weltverband ITTF am Dienstag bekannt. Die Veranstaltung war für den 22. bis 29. März in Busan angesetzt. Die ITTF plant, die WM zwischen dem 21. und 28. Juni nachzuholen.

In Südkorea war bereits der Auftakt der Fußball-K-League verschoben worden, auch im Volleyball, Basketball und Handball wurden ähnliche Maßnahmen getroffen. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus sind zahlreiche Sportveranstaltungen auf der ganzen Welt betroffen. Am Montag wurde beschlossen, in Italien mehrere Fußballspiele der Serie A unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen.

07:04 Uhr - Weiterer Kreuzfahrtschifft-Passagier tot

Ein weiterer Passagier von Bord des vom neuen Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes «Diamond Princess» in Japan ist gestorben. Das berichteten japanische Medien am Dienstag. Die betroffene Person war in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie starb. Es ist der vierte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 690 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, darunter auch ein deutsches Ehepaar. Die von der Regierung in Tokio angeordnete, inzwischen aufgehobene zweiwöchige Quarantäne auf dem Schiff war von einigen Experten als unzureichend kritisiert worden. Ursprünglich hatten sich rund 3700 Menschen auf dem Schiff befunden.

06:48 Uhr - Italien: 23 Menschen in lebensbedrohlichem Zustand.

dpatopbilder - 23.02.2020, Italien, Casalpusterlengo: Menschen tragen Atemschutzmasken und stehen vor einem Supermarkt in einer Schlange. Nach dem Tod zweier Menschen sind Teile des öffentlichen Lebens zum Erliegen gekommen. Kein europäisches Land ha
Coronavirus - Italien
© dpa, Claudio Furlan, CF hen

Die Situaiton in Italien ist weiter sehr angespannt. Aktuell sollen sich schon 229 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Sieben Menschen sind daran gestorben. Allein gestern vier. Nach RTL Informationen liegen 23 Menschen auf der Intensivstation. Ihr Zustand soll sehr kritisch sein.

06:18 Uhr - Aktuelle Zahlen am 25.02.

Guten Morgen liebe Leser. Aktuell meldet die WHO weltweit 80.147 Infizierte und 2.699 Todesfälle - damit alleine 80 in den letzten 24 Stunden. Glaubt man den Zahlen aus China, verlangsamt sich die Ausbreitung dort aber weiter.

05:18 Uhr - Riegelt Deutschland wegen Coronavirus bald ganze Städte ab?

Das Abschotten ganzer Städte wegen des Coronavirus wie jetzt in Italien darf aus Sicht von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml nur die Ultima Ratio sein. "Bevor über die Abriegelung einer Stadt entschieden wird, sollte zunächst auf andere Lösungsmöglichkeiten gesetzt werden", sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in München.

Der Schutz der Bevölkerung in Bayern habe oberste Priorität. "Deshalb können auch einschneidende Maßnahmen vorgenommen werden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen", so Huml. Wichtig sei aber, immer im konkreten Einzelfall zu entscheiden und mit Augenmaß vorzugehen.

Italien hat mehrere Gemeinden im Norden des Landes wegen des Virus-Ausbruchs abgeriegelt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Montag gesagt, notwendig sei so ein Schritt nicht. "Von der Absage von Großveranstaltungen (...) bis zum kompletten Abriegeln ganzer Städte gibt es ja auch noch viele Zwischenstufen."

03:54 Uhr - Apple öffnet Geschäfte in China wieder

Apple hat damit begonnen, einen Teil seiner wegen des Coronavirus geschlossenen Geschäfte in China wieder zu öffnen. Wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte, sind einige Läden auf dem chinesischen Festland wieder geöffnet. Auf der Website von Apple waren 23 der 42 Stores in China als geöffnet gekennzeichnet. Apple forderte Kunden jedoch dazu auf, in den Geschäften Mundschutz zu tragen und sich beim Betreten die Temperatur messen zu lassen.

Wegen des Ausbruchs der Covid-19 genannten Krankheit hatte Apple Anfang Februar sämtliche seiner Geschäfte in China geschlossen.

01:49 Uhr - Die meisten Coronavirus erkrankten Patienten in Deutschland wieder gesund

Insgesamt sind in Deutschland bisher 16 laborbestätigte Fälle von Covid-19 bekannt. "Die meisten Personen sind bereits wieder gesund und aus der Klinik entlassen. Auch die übrigen Patienten sind auf dem Weg der Besserung", so das Bundesgesundheitsministerium.

In Köln wurde am Montag ein weiterer Mann stationär im Krankenhaus aufgenommen, um zu klären, ob er unter dem Coronavirus leidet. Wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in der "Rheinischen Post" berichtet, sei das Land NRW jedoch gut auf solche Fälle vorbereitet. In NRW-Krankenhäusern gebe es rund 1900 Isolierbetten der Kategorie B, in denen Coronavirus-Patienten versorgt werden könnten. Auch die Apotheken seien für den Ernstfall gut vorbereitet.

01:36 Uhr - "Mission: Impossible 7"-Dreharbeiten in Venedig verschoben

Die Dreharbeiten zum siebten "Mission: Impossible"-Streifen in Venedig wurden vorerst abgesagt. Wie Paramount Pictures in einer Pressemitteilung bestätigt, wolle man der Aufforderung der Regierung folgen und größere Versammlungen in der Öffentlichkeit meiden. Die Gesundheit der Schauspieler und der Mitarbeiter gehe vor, so heißt es. In Venedig hätten in den kommenden Tagen die Dreharbeiten mit Tom Cruise begonnen. Man wolle die Situation beobachten, um die Produktion schon bald aufnehmen zu können. Der Film ist für den 23. Juli 2021 angekündigt. 

04:53 Uhr - Apple öffnet Geschäfte in China wieder

Apple hat damit begonnen, einen Teil seiner geschlossenen Geschäfte in China wieder zu öffnen. Wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte, sind einige Läden auf dem chinesischen Festland wieder geöffnet. Auf der Website von Apple waren 23 der 42 Stores in China als geöffnet gekennzeichnet. Apple forderte Kunden jedoch dazu auf, in den Geschäften Mundschutz zu tragen und sich beim Betreten die Temperatur messen zu lassen.

01:16 Uhr - Reisebus wegen Coronavirus-Verdacht bei Linz überprüft

Auf dem Autobahn-Rastplatz Allhaming bei Linz (Österreich) wurde am Montagabend ein Reisebus wegen dem Verdacht auf Coronavirus-Infizierte überprüft. Wie "Nachrichten.at" berichtet, hielt der von Spanien über Italien kommende Bus zunächst aufgrund einer Panne an. Der Busfahrer berichtete den Einsatzkräften dann von den Symptomen seiner Passagiere.

Die Landessanitätsbehörde überprüfte daraufhin, ob diese tatsächlich am Coronavirus erkrankt sein könnten. Das Ergebnis steht noch aus. In Spanien wurde die Lungenkrankheit bisher bei zwei Personen nachgewiesen, in Italien sind bereits sieben Menschen daran verstorben. Der Bus war auf dem Weg nach Wien.

Hier finden Sie eine Chronologie der Ereignisse in Zusammenhang mit dem gefährlichen Coronavirus.