Die Corona-Krise

LIVE-TICKER Coronavirus - Umfrage: Jeder 2. hat Angst vor erneuter Corona-Welle

02. Juli 2020 - 18:46 Uhr

Über 1.000 Menschen wurden befragt

Die Hälfte der Deutschen sorgt sich davor, dass die Zahl der Corona-Infektionen in den kommenden Wochen wieder deutlich ansteigt. Bei 13 Prozent der Menschen ist diese Sorge sehr groß, bei 37 Prozent groß. Das hat eine Umfrage von infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben.

Die andere Hälfte der Deutschen blickt diesbezüglich gelassener in die Zukunft: Bei 32 Prozent ist die Sorge vor einer zweiten Corona-Infektionswelle weniger groß, bei 17 Prozent ist sie klein. Auf Alltagsrituale hat Corona ebenfalls Einfluss: Neun von zehn Deutschen sagen, sie waschen sich häufig die Hände. Etwa ebenso viele Menschen (88 Prozent) geben an, sie halten deutlich Abstand zu anderen. Über 1.000

Im Video sehen Sie wie gespalten die USA auf die stark steigenden Neuinfektionen reagieren.

Alle Infos zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.​

+++ LIVE-TICKER +++

  • 7/2/20 9:53 PM
    Ärger um fehlende Liegen und Sonnenschirme auf Malle
    Die Reisewarnung für Spanien oder Italien hat Deutschland aufgehoben. Doch es läuft nicht alles glatt. Warum an einigen Strandabschnitten weder Liegen noch Sonnenschirme stehen, sehen Sie im Video.
  • 7/2/20 9:41 PM
    Maas: Pandemien müssen Teil der Sicherheitspolitik werden
    Pandemien und andere Gesundheitsrisiken sollen nach dem Willen von Außenminister Heiko Maas mehr ins Zentrum der weltweiten Sicherheitspolitik rücken. Es brauche ein umfangreicheres Verständnis der Begriffe Frieden und Sicherheit, sagte Maas bei einer virtuellen Sitzung des UN-Sicherheitsrats am Donnerstag. Beim Verfassen der UN-Charta vor 75 Jahren sei vor allem in Militär- Kategorien gedacht worden. "Heute wissen wir, dass ein Virus tödlicher sein kann als eine Schusswaffe, dass ein Cyber-Angriff mehr Schaden anrichten kann als ein Soldat und dass der Klimawandel mehr Menschen bedroht als die meisten konventionellen Waffen." Die Corona-Krise sei global, sie erfordere deshalb auch globales Handeln.
  • 7/2/20 7:26 PM
    Über 9.000 Corona-Tote gezählt
    Die Zahl der Corona-Toten in Deutschland überschreitet inzwischen die 9.000er-Marke. Nach Berechnungen von ntv.de haben sich insgesamt 195.226 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 431 mehr als am Vortag. 9001 sind daran gestorben, im Vergleich zum Vortag sind das plus 11 Todesfälle. Aktuell sind 7522 Personen akut infiziert. Nach teilweisen Schätzungen des Robert-Koch-Instituts sind 178.703 Menschen von der Krankheit wieder genesen.


  • 7/2/20 6:53 PM
    Schweiz setzt 29 Länder auf den Corona-Index
    Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzt die Schweiz 29 Länder auf den Corona-Index. Wer aus diesen Staaten ab dem 6. Juli in die Schweiz einreisen wolle, müsse sich in Quarantäne begeben, teilt die Regierung mit. Zu den betroffenen Ländern zählen die USA, Schweden, Brasilien und Russland. Diese Staaten stellten ein hohes Infektionsrisiko dar. Besucher, die in den 29 Ländern in den vergangenen zwei Wochen Zeit verbracht hätten, müssten die Schweizer Behörden sofort bei ihrer Ankunft informieren und sich dann für zehn Tage in Selbstisolation begeben.
  • 7/2/20 5:50 PM
    Geestland: Auch Kinder von Mitarbeitern infiziert
    Im Fall des geschlossenen Putenschlachthofes in Wildeshausen bei Oldenburg ist auch bei Kindern von Mitarbeitern das Coronavirus nachgewiesen worden. Wie der Landkreis Oldenburg am Donnerstagabend mitteilte, wurden 43 Kinder von positiv getesteten Schlachthofarbeitern untersucht. Bei fünf von ihnen habe es positive Ergebnisse auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 gegeben. Eine Probe habe im Labor nicht ausgewertet werden können. Dieses Kind solle am Freitag erneut abgestrichen werden.
  • 7/2/20 5:24 PM
    17 Kandidaten tüfteln am Impfstoff
    Im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus werden inzwischen 17 Impfstoffkandidaten an Menschen getestet. Am weitesten fortgeschritten ist ein Impfstoff, den die Universität Oxford entwickelt hat, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag nach einer zweitägigen Corona-Forschungskonferenz berichtete. Selbst, wenn diese Kandidaten nicht erfolgreich sind, ist die WHO optimistisch: "Wir haben eine breite Pipeline mit vier verschiedenen Impfstofftypen", sagte Ana Maria Henao Restrepo, bei der WHO für Forschung und Entwicklung zuständig. Es werde an mehr als 150 Wirkstoffen geforscht.
  • 7/2/20 5:17 PM
    Remdesivir soll morgen in der EU die Zulassung erhalten
    Der Wirkstoff Remdesivir bekommt voraussichtlich am Freitag in der Europäischen Union die Zulassung zur Behandlung schwerer Covid-19-Erkrankungen. Es wird erwartet, dass die EU-Kommission die Entscheidung im Laufe des Tages bekannt gibt. Vorausgegangen war eine entsprechende Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA.

    Remdesivir gilt als eines von wenigen wirksamen Mitteln bei der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Es kann Studien zufolge den Krankenhausaufenthalt um einige Tage verkürzen. Die EMA empfiehlt die Behandlung für Patienten ab zwölf Jahren, die eine Lungenentzündung haben und mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden müssen.

  • 7/2/20 4:11 PM
    Strafanzeige gegen Heinsberg-Studienleiter Hendrik Streeck
    Im Zusammenhang mit der bedeutsamen Heinsberg-Studie des Bonner Virologen Hendrik Streeck liegt eine Strafanzeige vor. Wie die Kriminalpolizei in Bonn "Capital" bestätigte, ist die Anzeige in der vergangenen Woche eingegangen und wurde inzwischen an die Staatsanwaltschaft Bonn weitergeleitet. Darin werden unter anderem Vorwürfe gegen Studienleiter Streeck wegen Betrugs erhoben. Der Anzeigensteller, bei dem es sich um einen Wissenschaftler handelt, wirft Streeck vor, die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen getäuscht zu haben, um Drittmittel für die Studie einzuholen. Auf Anfrage von "Capital" wiesen Streeck und die weiteren an der Studie beteiligten Wissenschaftler der Uni Bonn sämtliche Vorwürfe zurück.
  • 7/2/20 3:26 PM
    Volkszählung wird auf 2022 verschoben
    Die für das kommende Jahr geplante Volkszählung soll wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben werden. Die Vorbereitungsarbeiten hätten nicht wie geplant durchgeführt werden können, erklärte das Bundesinnenministerium am Donnerstag auf Anfrage in Berlin. Deshalb sei geplant, den Zensus um ein Jahr zu verschieben. Dafür muss das Zensusgesetz geändert werden, was noch vom Kabinett und danach von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden muss.

  • 7/2/20 2:36 PM
    USA müssen auf Berliner Philharmoniker verzichten
    Die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko sagen eine weitere Tour wegen der Corona-Krise ab. Wegen der andauernden Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr und Schließung einiger Konzertsäle sei das Orchester gezwungen, die für November geplante USA-Tournee abzusagen, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung. Geplant waren zehn Konzerte in sechs verschiedenen Städten, darunter in der New Yorker Carnegie Hall.
  • 7/2/20 1:27 PM
    Nach Familienfeier in Kiel: Mindestens sieben Neuinfektionen
    Bei einer Familienfeier in Kiel haben sich mindestens sechs Erwachsene und ein Kind mit dem Coronavirus angesteckt. Dies sei am vergangenen Wochenende geschehen, sagte ein Sprecher der Stadt. Den Angaben zufolge arbeiten drei Infizierte in Einrichtungen der Altenhilfe. Ein sechs Jahre altes Kind besucht eine Kita im Stadtteil Mettenhof, die am Mittwoch geschlossen wurde.
  • 7/2/20 12:31 PM
    Corona-Warn-App lernt erst mit dem Update zählen
    Die Corona-Warn-App zur Kontaktverfolgung von Covid-19-Infizierten lernt erst mit einer Aktualisierung der Anwendung zählen. In der alten Version scheiterte die App, die inzwischen 14,4 Millionen Mal heruntergeladen wurde, nach 14 aktiven Tagen am Weiterzählen. „Wir bitten Nutzer daher, die App mit der neuesten Version 1.0.3. zu aktualisieren. Danach ist es möglich, dass der Tagezähler wieder von vorn beginnt. Zurückliegende Kontakte sind aber weiterhin auf dem Gerät gespeichert und nicht verloren“, teilte ein SAP-Sprecher am Donnerstag mit. Wie genau die Warn-App funktioniert und was sie bringt, erklären wir hier.
  • 7/2/20 11:51 AM
    Auch die EU verhandelt mit Remdesivir-Hersteller
    Nach den USA will sich auch die Europäische Union ausreichende Mengen des Corona-Mittels Remdesivir sichern. Darüber werde mit dem Hersteller Gilead Sciences verhandelt, teilte ein Sprecher der EU-Kommission am Donnerstag mit. Er bekräftigte zugleich, dass das Mittel voraussichtlich Ende dieser Woche für den europäischen Markt zugelassen werden soll. Die Verhandlungen seien aber in einem frühen Stadium. Über die Menge und die Kosten wollte er nichts sagen.

    Remdesivir gilt als eine von wenigen wirksamen Arzneien bei schweren Fällen der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Es kann Studien zufolge den Krankenhausaufenthalt verkürzen. Die US-Regierung hatte eine Vereinbarung mit Gilead bekannt gemacht, wonach sie praktisch die gesamte Produktionsmenge des Mittels für die nächsten Monate aufgekauft hat. Allerdings hat zum Beispiel Deutschland bereits Vorräte des Mittels angelegt.
  • 7/2/20 11:42 AM
    Hunderttausende mangelhafte Schutzmasken an Ärzte geliefert
    An niedergelassene Ärzte wurden nach Informationen des Bayerischen Rundfunks Hunderttausende mangelhafte Schutzmasken geliefert. Mindestens 800.000 der im Frühjahr verteilten Masken wiesen Mängel auf oder entsprachen nicht den Anforderungen, wie eine BR-Anfrage an alle Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) ergab. Ein Teil der Masken sei vom Bundesgesundheitsministerium geliefert worden. Gemeinsame Recherchen des BR mit der Rechercheplattform OCCRP zeigten außerdem, dass europaweit Behörden Millionen von unsicheren Masken kauften. In vielen Fällen steckte offenbar Betrug mit Zertifikaten dahinter. Neben Fälschungen finden sich demnach vor allem irreführende Dokumente, die auch von europäischen Zertifizierungsstellen ausgegeben wurden.
  • 7/2/20 11:21 AM
    Frankfurter Flughafenchef will verlängerte Kurzarbeit bis Sommer 2022
    Wegen der anhaltenden Corona-Flaute will der Frankfurter Flughafen die Möglichkeit der Kurzarbeit bis in den übernächsten Sommer nutzen. „Gemessen an den Passagierzahlen haben wir vereinfacht gesagt für die Hälfte der Belegschaft noch mindestens anderthalb Jahre keine Beschäftigung“, sagte Flughafenchef Stefan Schulte der „Wirtschaftswoche“. Darum fordere die Branche eine Verlängerung der Kurzarbeit von derzeit bis zum kommenden März zumindest bis in den Sommer 2022. Der Flughafenbetreiber Fraport hatte zwischenzeitlich rund 18.000 der 22.000 Beschäftigten in Kurzarbeit geschickt, teilweise auch nur anteilig.
  • 7/2/20 10:59 AM
    Österreich streicht Reisewarnung für den Kreis Warendorf
    Österreich hat die corona-bedingte Reisewarnung für den münsterländischen Kreis Warendorf zurückgenommen. Die am Donnerstag aktualisierten Hinweise des österreichischen Außenministeriums verweisen jetzt nur noch für den Kreis Gütersloh auf „eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5)“ aufgrund erhöhter Infektionszahlen nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies.

    Eine generelle Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen hatte die österreichische Regierung bereits zu Wochenbeginn aufgehoben. Ein Beherbergungsverbot für Gäste aus NRW hat der Alpenstaat nicht ausgesprochen.
  • 7/2/20 10:41 AM
    Elbphilharmonie startet am 1. September in die Konzertsaison
    Mit der neuen Hamburger Corona-Verordnung steht auch der Start in die diesjährige Konzertsaison der Elbphilharmonie endgültig fest. Das Haus an der Elbe kann vom 1. September 2020 an wieder vor Publikum spielen. Die Konzertsaison werde mit 620 Gästen im Großen Saal vom NDR-Elbphilharmonie-Orchester unter Alan Gilbert eröffnet, wie der Norddeutsche Rundfunk NDR am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Die Konzerte werden etwa eine Stunde dauern und es wird keine Pause geben. Dafür sollen die meisten Konzerte zweimal hintereinander gespielt werden. Auf allen Laufwegen müssen Mund-Nase-Masken getragen werden, auf den Plätzen und in den Foyers nicht. Der Vorverkauf startet am 4. August.
  • 7/2/20 10:31 AM
    Lübecker Bucht schaltet virtuelle Ampel für Strände
    Eine virtuelle Ampel gegen überfüllte Strände: Für Teile der Lübecker Bucht ist am Donnerstag die sogenannte Strand-Ampel freigeschaltet worden. Auf der Internetseite www.strandticker.de können sich Tagesgäste über den Andrang an den Ostsee-Stränden zwischen Scharbeutz und Rettin informieren. Am Donnerstagmittag zeigte die Ampel für alle Strandabschnitte grün - sicher auch bedingt durch das nicht optimale Wetter. An vielen Abschnitten blieben die Strandkörbe bei grauem Himmel leer.

    Grün bedeutet, dass es an dem betreffenden Strandabschnitt noch genügend freie Plätze gibt. Bei gelb wird es langsam eng, und rot bedeutet, dass der Strandabschnitt wegen zu vieler Besucher geschlossen ist. Die Infos kommen zunächst von Strandkorbvermietern und den Angestellten, die die Kurtaxe kassieren. Ziel sei es, die Gäste an weniger ausgelastete Strandabschnitte zu leiten, sagte der Geschäftsführer der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht, André Rosinski.

  • 7/2/20 10:15 AM
    CSU-Generalsekretär Blume warnt eindringlich vor zweiter Corona-Welle
    Die CSU hat angesichts international weiter steigender Infektionszahlen eindringlich vor einer zweiten Corona-Welle auch in Deutschland gewarnt. Diese werde voraussichtlich noch gefährlicher und unkontrollierbarer, auch für jene Unternehmen, die sich gerade wieder aufgerappelt hätten, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Donnerstag in Berlin. Deshalb dürfe nicht fahrlässig gehandelt werden, sondern man müsse weiter mit Vorsicht und Umsicht vorgehen. Weltweit rolle die zweite Pandemiewelle schon. Er verwies etwa auf wieder steigende Infektionszahlen in Israel und einen Höchststand von erstmals mehr als 50.000 Neuinfektionen an einem Tag in den USA.
  • 7/2/20 10:02 AM
    Gesundheitsexperte Lauterbach: Schulschließung "können wir uns kein zweites Mal leisten"
    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt im Interview mit RTL und ntv vor Schulunterricht unter normalen Umständen. Das könne sehr schnell wieder zu Schulausfällen und zur Quarantäne ganzer Klassen, möglicherweise ganzer Schulen führen. Man müsse in den Sommerferien ein Konzept vorbereiten, um erneute Schulausfälle zu vermeiden. "Ich bin nicht der Meinung, dass wir im Herbst die Schulen noch einmal so schließen können, wie wir es gemacht haben in der ersten Welle. Das, glaube ich, können wir uns kein zweites Mal leisten", sagte Lauterbach. Außerdem müsse man gute Strategien entwickeln, damit qualitativ hochwertiger Unterreicht auch zu Hause möglich werde. Es sei schade, dass es ausgerechnet für Schüler nicht gelungen sei, ein gutes Schutzkonzept zu entwerfen. "Vielleicht haben wir da nicht die richtigen Prioritäten bislang gehabt", so der SPD-Politiker.
  • 7/2/20 9:05 AM
    Infektions-Kennziffer im Kreis Gütersloh erneut leicht gesunken
    Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner im Kreis Gütersloh zuletzt weiter gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstag liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nun bei 76,4. Am Vortag lag dieser Wert bei 78,0, am Dienstag bei 86,0 und am Dienstag vergangener Woche noch bei 270,2. Demnach sank diese Infektions-Kennziffer zuletzt etwas langsamer. Die Einschränkungen im Kreis Gütersloh gelten noch bis zum 7. Juli. Wie die Lage in Ihrem Landkreis aussieht, können Sie in unserer Landkreis-Karte nachsehen.
  • 7/2/20 8:50 AM
    Niedersachsen will Veranstaltungen mit 500 Leuten erlauben
    Die niedersächsische Landesregierung bereitet eine Anhebung der erlaubten Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen vor. Zum 6. Juli könnte die Obergrenze von 250 auf 500 Besucher angehoben werden. Das geht aus einem Entwurf für die neue Corona-Verordnung des Landes hervor. Voraussetzung ist weiterhin, dass die Zuschauer den Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Gästen einhalten. Außerdem müssen die Gäste Sitzplätze einnehmen. Die neue Verordnung ist noch nicht final abgestimmt, Änderungen sind also noch möglich.
  • 7/2/20 8:37 AM
    Ampel-System für Strände an der Ostsee
    Um die notwendigen Sicherheitsabstände an den Ostsee-Stränden zu gewährleisten, planen einige Regionen laut „Bild“-Zeitung die Einführung eines Ampel-Systems. Ab Mitte Juli sollen an den Stränden der Lübecker Bucht Bildschirme aufgestellt werden, um mit Ampeln die aktuell Situation zu verdeutlichen. „Ziel ist es, die Besucherströme vorausschauend zu steuern – oft ist es so, dass ein Strandabschnitt, der nahe bei einem großen Parkplatz ist, überfüllt ist, während in anderen Bereich noch genügend Platz wäre“, sagte André Rosinski, Chef der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht. Das System sei am vergangenen Wochenende erstmals getestet worden.
    • Mecklenburg-Vorpommern, Zinnowitz: Touristen nutzen das hochsommerliche Wetter am Strand auf der Insel Usedom. DPA Mecklenburg-Vorpommern, Zinnowitz: Touristen nutzen das hochsommerliche Wetter am Strand auf der Insel Usedom.
  • 7/2/20 8:16 AM
    Leiter der deutschen Remdesivir-Studie rügt Preis für Corona-Medikament als "enorm hoch"
    Der Leiter der deutschen Studie zum Corona-Medikament Remdesivir, Gerd Fätkenheuer, hat die von der Herstellerfirma Gilead Sciences geforderten Preise als "enorm hoch" kritisiert. "Ich würde schon erwarten, dass gesamtgesellschaftliche und ethische Gesichtspunkte bei einem Medikament wie Remdesivir eine Rolle spielen", sagte der Kölner Infektiologe dem "Kölner Stadt-Anzeiger". In den USA soll eine Ampulle 390 US-Dollar kosten, das entspricht einer Gesamtsumme von 2340 US-Dollar für eine fünftägige Anwendung. Für die USA sei der Preis "besonders bedenklich. Hier können nur Menschen behandelt werden, die sich Remdesivir leisten können. Dabei trifft die Pandemie ärmere Menschen, die auch öfter vorerkrankt sind, ohnehin in vielerlei Hinsicht am stärksten." Fätkenheuer verurteilte auch das Verhalten der US-Regierung, die einen Großteil der bis September anvisierten Produktionsmenge aufgekauft hat. Die Formel "America first" widerspreche "allen ethischen Grundsätzen".
  • 7/2/20 8:04 AM
    Reichtumsstudie: Immer weniger Deutsche wollen reich werden
    Nur noch 53,2 Prozent der Deutschen finden es erstrebenswert, reich zu sein. Dies stellt einen kontinuierlichen Rückgang seit dem Jahr 2017 (damals 70,0 Prozent) dar. Gleichzeitig werden die Chancen beim Vermögensaufbau immer schlechter eingeschätzt, wie die Ergebnisse der 4. Reichtumsstudie der RWB Group, einem Spezialisten für Private-Equity-Dachfonds, zeigen.

    Der Anteil der Deutschen, die ihre persönlichen Chancen auf ein hohes Vermögen als sehr oder eher hoch einschätzen, ist mit 7,9 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der jährlichen Erhebung angekommen. Dabei könnte die Corona-Pandemie als Katalysator gewirkt haben. Mit 45,2 Prozent gibt fast die Hälfte der Deutschen an, die Möglichkeiten für den Vermögensaufbau hätten sich durch die Krise verschlechtert.
  • 7/2/20 7:36 AM
    Großbritannien hebt Quarantäne für Urlauber auf
    Die britische Regierung will einem Zeitungsbericht zufolge ihre Quarantäne-Vorschriften für Reisende aus dem Ausland aufheben. "The Daily Telegraph" berichtet, dass die Quarantäneregeln für 75 Länder beendet werden sollen. Das betreffe fast alle EU-Länder sowie die britischen Territorien einschließlich Bermuda und Gibraltar sowie die Türkei, Thailand, Australien und Neuseeland.
  • 7/2/20 7:32 AM
    Neuseeländischer Gesundheitsminister tritt nach Corona-Fehlern ab
    Nach einer Serie von Fehltritten im Zusammenhang mit den Corona-Regeln hat Neuseelands Gesundheitsminister David Clark seinen Rücktritt erklärt. Ihm sei zunehmend klar geworden, dass sein Verbleib in diesem schwierigen Amt von der Strategie der Regierung im Kampf gegen die Pandemie ablenke, sagte er am Donnerstag in einer überraschend einberufenen Pressekonferenz. Premierministerin Jacinda Ardern bestätigte, dass sie Clarks Rücktritt annehme.

    Clark war unter anderem mit seiner Familie trotz der damals geltenden Ausgehbeschränkungen zum Strandurlaub aufgebrochen. Zudem hatte er ebenfalls während des Lockdowns eine Mountainbike-Tour unternommen.
  • 7/2/20 6:54 AM
    USA melden erstmals über 50.000 Neuinfektionen an einem Tag
    In den USA sind erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 50.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem Tag verzeichnet worden. Damit haben die Infektionszahlen einen neuen Höchststand erreicht, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Den Zahlen zufolge sind am Mittwoch rund 50.700 Neuinfektionen gemeldet worden.

    Seit einer Woche melden die USA regelmäßig mehr als 40.000 Neuinfektionen am Tag und liegen damit über den Zahlen vom bisherigen Höhepunkt der Pandemie im April und Mai. Die US-Staaten Kalifornien und Michigan nahmen am Mittwoch Lockerungen zurück, Pennsylvania führte eine Maskenpflicht ein. US-Präsident Donald Trump glaubt indes weiter an das Verschwinden des Virus. Seit Beginn der Pandemie haben sich in den USA über 2,6 Millionen Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Mindestens 128.000 sind an oder mit dem Virus gestorben.
    • Los Angeles: Polizeibeamte patrouillieren am Venice Beach während des Coronavirus-Ausbruchs. DPA Los Angeles: Polizeibeamte patrouillieren am Venice Beach während des Coronavirus-Ausbruchs.
  • 7/2/20 6:29 AM
    Corona-Neuinfektionen in Israel klettern auf Rekordwert
    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel hat einen neuen Höchstwert erreicht. Wie das Gesundheitsministerium am späten Mittwochabend mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 868 neue Fälle registriert. Das ist der höchste Ein-Tages-Wert, der in Israel seit dem Ausbruch der Pandemie registriert wurde. Der bisherige Höchstwert stammt mit 819 vom 3. April.

    In der Nacht zum Donnerstag wurden daher neue Beschränkungen verkündet. Verschiedene Viertel in Lod bei Tel Aviv sowie in der Hafenstadt Aschdod sollten für mindestens eine Woche abgeriegelt werden. Auch in den Palästinensergebieten soll von Freitag an ein fünftägiger Lockdown in Kraft treten. In Israel und den Palästinensergebieten war die Pandemie zunächst glimpflich verlaufen. Nach Lockerungen sind die Zahlen der Infizierten jedoch seit gut einem Monat stark angestiegen.
  • 7/2/20 6:00 AM
    Spahn erwartet ausreichende Versorgung mit Remdesivir
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erwartet, dass Europa nach einer Zulassung von Remdesivir in ausreichendem Maße mit dem Corona-Medikament versorgt wird. Derzeit liege der Vorrat der Arznei in einer Zentralapotheke in einer Menge vor, die lediglich für die nächsten Monate reiche. Remdesivir gilt als effektivstes Mittel bei der Behandlung von Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19, die vom Coronavirus ausgelöst wird. Die Zulassung des Mittels könnte schon diese Woche erfolgen. Gestern hatte die Trump-Regierung Schlagzeilen gemacht, als bekannt wurde, dass die USA fast den gesamten weltweiten Bestand des Medikaments aufgekauft hatten.
    Daher fordert Spahn vom Hersteller des Coronamedikaments Remdesivir trotz des Großeinkaufs der USA weiterhin Lieferfähigkeit. Er erwarte von der Pharmafirma Gilead Sciences, "dass Deutschland und Europa versorgt werden, wenn es um ein solches Medikament geht", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin".
  • 7/2/20 5:32 AM
    Umfrage: Mehrheit für kostenlose Corona-Tests für alle
    Eine Mehrheit der Bundesbürger befürwortet kostenlose Corona-Tests für alle. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" sprachen sich 60 Prozent dafür aus, dass jeder Bürger unabhängig von Symptomen und Risiko einen vom Staat bezahlten Corona-Test in Anspruch nehmen können sollte. 31 Prozent lehnten das ab. Die bayerische Staatsregierung hatte in dieser Woche die kostenlosen Corona-Tests für die gesamte Bevölkerung beschlossen und damit eine Diskussion ausgelöst.
    Wie ein Corona-Test abläuft und wann Sie sich bisher auf Kosten der Krankenkasse testen lassen können, erfahren Sie hier.
  • 7/2/20 5:15 AM
    Ägypten öffnet berühmte Touristenattraktionen wieder
    Nach dreimonatiger Schließung wegen der Corona-Pandemie hat Ägypten die berühmten Pyramiden von Gizeh wieder für Besucher geöffnet. „Es gibt viele Schutzvorkehrungen, bevor die Pyramiden betreten werden können“, sagte die Reiseführerin Fatma Bayoumy in Kairo. Alles werde desinfiziert - „auch die Besucher und ihre Taschen“, fügte sie hinzu. Auch das Ägyptische Museum in Kairo hat wieder geöffnet. Bereits kurz nach der Öffnung durchstreiften dutzende ausländische Touristen die Pyramidenanlage.
  • 7/2/20 4:57 AM
    Fleischkonzern Tönnies bezahlte Sigmar Gabriel als Berater
    Sigmar Gabriel wurde von Deutschlands größtem Fleischproduzenten Tönnies als Berater bezahlt. Dies belegen Dokumente, die dem ARD-Magazin "Panorama" (NDR) vorliegen. Demnach ist der ehemalige Bundeswirtschaftsminister seit März 2020 bis mindestens Ende Mai 2020 für den Konzern tätig gewesen. Gabriel erhielt bislang offenbar ein Pauschalhonorar von 10.000 Euro im Monat sowie ein zusätzliches vierstelliges Honorar für jeden Reisetag. Die Tätigkeit sollte auf zwei Jahre angelegt sein.

    Auf Anfrage von "Panorama" teilte Sigmar Gabriel mit, dass seine privatwirtschaftlichen Tätigkeiten keiner Veröffentlichungspflicht unterlägen. Er habe bei Auskünften an Medien immer auch Interessen Dritter zu wahren. Trotzdem bestätigte er, dass er ab dem 1. März 2020 für Tönnies tätig gewesen sei. Er habe das Unternehmen im Rahmen von drohenden Exportproblemen im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest beraten. Seine Arbeit sei aber mittlerweile beendet: "Diese Tätigkeit musste ich aufgrund einer schwierigen Erkrankung und einer dadurch für mich notwendig gewordenen komplizierten Operation zum 31. Mai 2020 beenden. Für mich war zum damaligen Zeitpunkt nicht klar, ob und ggf. wann ich meine beruflichen Tätigkeiten wieder aufnehmen kann."
  • 7/2/20 4:43 AM
    Studie: Minijobber besonders hart von Corona getroffen
    Minijobber sind Experten zufolge besonders hart von der Corona-Krise betroffen, da sie keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben. "Die Corona-Krise verstärkt die Probleme des Niedriglohnsektors - vor allem für Minijobberinnen und Minijobber. Ohne das Sicherheitsnetz des Kurzarbeitergeldes erleiden sie als erste Einkommenseinbußen oder verlieren ihre Arbeit", sagt der Vorstand der Bertelsmann Stiftung, Jörg Dräger.

    So ging die Beschäftigungsquote bei Minijobbern, die aus diesen Jobs ihren Haupterwerb bestreiten, im März bereits um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück, wie aus einer am Donnerstag publizierten Studie hervorgeht, die DIW Econ, eine Tochter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), im Auftrag der Stiftung durchgeführt hat. Da Minijobber keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zahlen, entfällt ihr Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

    Um kommende Krisen besser abfedern zu können, empfehlen die Studienautoren, die Schwelle für Minijobs von 450 auf 250 Euro zu senken. So müssten mehr Beschäftigte Sozialversicherungsbeiträge leisten, wären dadurch aber auch in Krisenzeiten besser abgesichert.
  • 7/2/20 4:23 AM
    Corona-Zeit: Deutsche spenden auch in der Krise
    Die Spendenbereitschaft der Deutschen hat auch in der Corona-Krise nicht nachgelassen. In den Monaten Februar bis Mai 2020 spendeten die Bundesbürger mehr Geld an gemeinnützige Organisationen als im Vorjahreszeitraum, wie Zahlen des Marktforschungsinstituts GfK zeigen. "Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten, die die Corona-Krise für viele Menschen mit sich bringt, hätte man durchaus erwarten können, dass es einen Spendeneinbruch gibt", sagt Max Mälzer, Geschäftsführer des Deutschen Spendenrats. Zu Beginn der Krise hätte so manche Hilfsorganisation mit einem Spendenrückgang von bis zu 90 Prozent gerechnet. Insgesamt kamen den Angaben zufolge im Jahr 2020 bislang rund 31 Millionen Euro mehr zusammen als im Vorjahreszeitraum. In den vergangenen Jahren kamen den Angaben zufolge mit leichten Abweichungen rund 5,3 Milliarden Euro pro Jahr zusammen.

  • 7/2/20 4:18 AM
    503 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 503 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 195.228 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am Mittwochmorgen meldete (Datenstand 2.7., 0.00 Uhr).

    8.994 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 9 im Vergleich zum Vortag. Etwa 180.300 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind etwa 500 mehr als noch einen Tag zuvor.

    Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit heutigem Datenstand, bei 0,86 (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

  • 7/1/20 9:57 PM
    Lockerungen in Kalifornien wieder zurückgenommen
    Kalifornien reagiert auf den Anstieg der Coronavirus-Neuinfektionen mit einer Rücknahme von Lockerungen. In 19 stark betroffenen Bezirken, darunter auch Los Angeles County, müssen Restaurants ihre Innenbereiche wieder schließen. Das gelte auch für den Betrieb von Kinos, Weingütern, Museen und Zoos, teilte Gouverneur Gavin Newsom am Mittwoch mit. Die Einschränkungen sollen mindestens drei Wochen lang gelten. Bereits am Sonntag hatte Newsom die erneute Schließung von Bars in vielen Teilen Kaliforniens angeordnet.
  • 7/1/20 8:59 PM
    Trump: Virus wird verschwinden
    Trotz eines dramatischen Anstiegs der täglichen Neuinfektionen in den USA glaubt Präsident Donald Trump weiter an das Verschwinden des Virus. Die Wirtschaft werde sich bald wieder erholen und «das Virus wird irgendwann gewissermaßen einfach verschwinden», sagte der Republikaner Trump am Mittwoch im Gespräch mit dem Fernsehsender Fox Business. Die Demokraten werfen Trump angesichts solcher Äußerungen vor, im Kampf gegen das Coronavirus kapituliert zu haben - und das obwohl die Pandemie in den USA zunehmend eskaliert.
  • 7/1/20 7:55 PM
    Karibik öffnet sich für Touristen
    Mehrere Karibikstaaten lassen nach Corona-bedingter Schließung inzwischen wieder Touristen ins Land. Die Dominikanische Republik und die Bahamas öffneten am Mittwoch ihre Grenzen. In beiden Ländern sind damit unter anderem Hotels und Strände wieder für Besucher zugänglich. Es gelten allerdings Kapazitätsbeschränkungen und Hygieneauflagen.

    Das größte Ferienresort der Bahamas, Atlantis Paradise Island, entschied jedoch kurzfristig, wegen steigender Coronavirus-Fallzahlen in den USA seine Wiedereröffnung auf Ende Juli zu verschieben, wie Premierminister Hubert Minnis im Parlament mitteilte. Aufgrund der Nähe der zwei Länder stammt die Mehrheit der Bahamas-Touristen aus den USA.

  • 7/1/20 7:36 PM
    Läden wieder dicht: Apple schließt wieder Filialen
    Apple muss wegen der Coronavirus-Pandemie in den USA wieder Läden schließen. Betroffen seien mehr als zwei Dutzend Geschäfte in sieben Bundesstaaten, teilte der iPhone-Hersteller am Mittwoch mit. Insgesamt seien damit in den USA derzeit 77 Apple-Stores zu. Der Konzern betreibt im ganzen Land insgesamt rund 270 Läden. Im März hatte Apple wegen der Pandemie sämtliche Geschäfte dicht gemacht. Nachdem sich die Lage entspannt hatte, mussten wegen steigender Infektionszahlen zuletzt schon unter anderem in Florida wieder Läden den Betrieb einstellen. Apple hat mitgeteilt, seine Angestellten im Einzelhandel auch während der Schließung weiter zu bezahlen.
  • 7/1/20 7:35 PM
    Tönnies: Kantinen-Video-Frau gefeuert - jetzt klagt sie!
    Fristlose Kündigung wegen eines Videos: Die Frau, die im Internet die Zustände in der Kantine des Schlachtbetriebes Tönnies zeigte, ist entlassen worden. Sie war bei einem Caterer angestellt, der den Tönnies-Mitarbeitern das Essen zubereitet. Als herauskam, dass sie für die Veröffentlichung des Videos bei Youtube verantwortlich war, kündigte der Caterer ihr. Gegen diese Entscheidung ist sie nun vor das Arbeitsgericht Bielefeld gezogen.
  • 7/1/20 5:46 PM
    US-Amerikaner voller Sorge und Angst vor 2. Welle
    In den USA ist die Sorge der Bürger wegen der Coronavirus-Pandemie einer Umfrage zufolge wieder gestiegen. Bei einer Reuters/Ipsos-Befragung am Montag und Dienstag gaben 81 Prozent an, sie seien sehr oder etwas besorgt. Am Dienstag waren in den USA fast 48.000 Neu-Infektionen registriert worden - so viele, wie noch nie zuvor an einem Tag.
  • 7/1/20 5:15 PM
    Hamburger Fischmarkt kann wieder öffnen
    Seit Mitte März in der Corona-Zwangspause, kann der Hamburger Fischmarkt nun wieder öffnen. Mit den am Mittwoch in Kraft getretenen Lockerungen seien Messen und Flohmärkte in der Hansestadt wieder möglich, sagte eine Sprecherin der Wirtschaftsbehörde. Das gelte auch für den Fischmarkt. Voraussetzung sei allerdings ein Hygienekonzept der Veranstalter. Außerdem gelte das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung. Zuerst hatte der NDR darüber berichtet. Demnach arbeitet der zuständige Bezirk Altona an einem Konzept für den Fischmarkt. Eine entsprechende Regelung werde aber noch etwas dauern.

  • 7/1/20 5:04 PM
    Kasachstan führt wieder Quarantäne ein
    Im Kampf gegen das Coronavirus zieht das zentralasiatische Land Kasachstan die Zügel wieder fester an. Von Sonntag an werde landesweit eine zweiwöchige Quarantäne gelten, kündigte Präsident Kassym-Schomart Tokajew am Mittwoch auf Twitter an. Er schloss eine Verlängerung der Maßnahmen nicht aus.

    Die Ex-Sowjetrepublik, die im Norden an Russland grenzt, hatte bereits von Mitte März bis Mitte Mai landesweit den Notstand ausgerufen. In einzelnen Regionen galten auch danach noch Quarantäne-Maßnahmen.

  • 7/1/20 4:57 PM
    Luxemburg nimmt Lockerungen zurück
    Angesichts einer Reihe von neuen Coronavirus-Infektionen nimmt Luxemburg einen Teil seiner bisherigen Lockerungen zurück. Für Treffen von mehr als 20 Menschen sollen die bisher geltenden Abstands-Empfehlungen durch verbindliche Vorschriften ersetzt werden, teilte der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel am Mittwoch mit. Am Mittwoch habe es bei knapp 6.000 Tests 46 Neuinfektionen gegeben. "Diese Zahlen sind nicht alarmierend, aber wir müssen verhindern, dass wir in der Zukunft eine Verschlechterung der Lage bekommen." Bei den Neuinfektionen handele es sich vor allem um jüngere Leute.
  • 7/1/20 4:33 PM
    Bericht: 69 Klinik-Beschäftigte infiziert
    Dutzende Beschäftigte des Greizer Kreiskrankenhauses sollen einem Medienbericht zufolge nachweislich mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein. 69 von 575 Mitarbeitern seien bisher positiv auf das Virus getestet worden, berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit" in ihrer neuen Ausgabe (Donnerstag). Pflegerinnen und Ärzte hegten den Verdacht, dass die tatsächliche Zahl noch höher liege, weil nur zurückhaltend auf eine Infektion getestet worden sei, hieß es. Auch wird der Fall eines Mannes geschildert, der nach einer Operation das Zimmer mit einem Covid-19-Patienten geteilt haben soll und ohne Test entlassen wurde - er sei Tage später ebenfalls an Covid-19 erkrankt. Die Infektionen sollen in der Zeit von März bis Juni akut gewesen sein.
  • 7/1/20 3:28 PM
    Esprit will Hälfte der Filialen schließen
    Der angeschlagene Modekonzern Esprit will rund die Hälfte seiner Geschäfte in Deutschland schließen - insgesamt rund 50 Filialen. Etwa 1.100 Stellen in den Läden und der Verwaltung sollen gestrichen werden. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hongkong mit. Weitere 100 Stellen sollen in Asien wegfallen.

    Der Modekonzern hatte bereits Ende März für mehrere unter der Corona-Krise leidende deutsche Tochtergesellschaften ein Schutzschirmverfahren beantragt, um sich vor Forderungen der Gläubiger zu schützen. Am Mittwoch habe das Insolvenzgericht der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zugestimmt, berichtete Esprit.

  • 7/1/20 3:08 PM
    Jakobsweg in Spanien ist bereit für Pilger
    Der spanische Jakobsweg ist nach dem Höhepunkt der Corona-Epidemie wieder auf Pilger vorbereitet. Auf dem etwa 800 Kilometer langen Weg durch Nordspanien stünden nun alle 25 Kilometer sichere Unterkünfte für Wanderer zur Verfügung, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press am Mittwoch unter Berufung auf die Vereinigung der Gemeinden des Jakobsweges, der in Spanien Camino de Santiago francés genannt wird. Die Herbergen haben die Zahl ihrer Übernachtungsplätze jeweils um 50 bis 70 Prozent reduziert, um das Einhalten von Mindestabständen zu ermöglichen.

    Im vergangenen Jahr war eine Rekordzahl von Pilgern auf dem Jakobsweg registriert worden. Fast 350 000 Menschen erhielten ihre Pilgerurkunde. Damals kamen neben zahlreichen Amerikanern auch wieder besonders viele Deutsche, Italiener, Portugiesen und Franzosen.

    • Die Kathedrale von Santiago de Compostela, Galizien, Spanien. dpa Die Kathedrale von Santiago de Compostela, Galizien, Spanien.
  • 7/1/20 2:28 PM
    RKI: Corona-Infektionen wieder auf Vor-Tönnies-Niveau
    Nach größeren lokalen Corona-Ausbrüchen hat sich das Infektionsgeschehen in Deutschland wieder beruhigt. So haben die lokalen Behörden dem Robert Koch-Institut (RKI) zuletzt 466 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet (Datenstand 1.7., 0.00 Uhr). Damit entspricht die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages in etwa den Werten vor den großen Ausbrüchen Mitte Juni - etwa im Landkreis Göttingen, im Kreis Gütersloh oder in den Berliner Bezirken.
    Mit Ausnahme des Anstiegs der Infektionszahlen aufgrund dieser lokalen Ausbrüche ist die Zahl der Neuinfektionen seit Ende Mai mit höchstens um die 550 Fälle pro Tag auf vergleichsweise niedrigem Niveau.

  • 7/1/20 2:10 PM
    Strand-Ticker informiert über Plätze am Strand
    Von Donnerstag an können sich Tagestouristen im Internet darüber informieren, wie voll die Strände in Scharbeutz und anderen Orten der Lübecker Bucht sind. Der «Strandticker» ist ein Projekt der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht (Talb) und soll helfen, die Gästeströme besser zu lenken. Eine Ampel solle anzeigen, welche Strandabschnitte bereits überfüllt seien und wo es noch freie Kapazitäten gebe, sagte der Geschäftsführer der Talb, André Rosinski, am Mittwoch. Die umstrittene «Strand-App», über die Tagesgäste einen Platz am Strand buchen sollten, sei damit zunächst vom Tisch.
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