Im Video: So läuft die schrittweise Öffnung von Schulen und Kitas

LIVE-TICKER Coronavirus - Seehofer rechnet mit Corona-Warn-App Mitte Juni

28. Mai 2020 - 18:09 Uhr

Kommt sie diesmal wirklich?

Bundesinnenminister Horst Seehofer geht davon aus, dass die deutsche Corona-Warn-App etwa Mitte Juni zur Verfügung stehen wird. Es habe dazu am Vorabend ein "sehr, sehr gutes Gespräch" mit den Projektträgern SAP und Deutsche Telekom gegeben, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in einer Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung. Er sei zuversichtlich, "dass wir um Mitte Juni (...) diese berühmte Warn-App bekommen". Was Sie über die App wissen müssen, lesen Sie hier.

Im Video zeigen wir, dass in den meisten Bundesländern zwar die Schulen und Kitas mit einer schrittweisen Lockerung begonnen haben, vom Regelbetrieb kann aber noch lange nicht die Rede sein.

Alle Infos zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.​

+++ LIVE-TICKER +++

  • 5/28/20 4:15 PM
    Frankreichs Restaurants dürfen größtenteils wieder öffnen
    In fast ganz Frankreich dürfen Restaurants und Bars wieder komplett öffnen. In allen Regionen, die von der Regierung als "grün" eingestuft werden, sei dies vom 2. Juni an wieder erlaubt, kündigte Premierminister Édouard Philippe am Donnerstag in Paris an. Solche Gebiete sind weniger schwer von der Covid-19-Pandemie betroffen. In den "orange" eingestuften Gebieten - darunter auch Paris - gibt es weiterhin Einschränkungen. Dort dürfen Cafés und Restaurants zunächst nur ihre Terrassen wieder öffnen. Die Innenräume müssen geschlossen bleiben.
  • 5/28/20 3:46 PM
    Moscheen öffnen teilweise - und opfern Tiere
    Nach monatelanger Schließung sollen türkische Moscheen am Freitag teilweise wieder für gemeinsame Gebete öffnen - unter anderem mit Tieropfern. Der Chef der Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbas, kündigte am Donnerstag an, dass in zentralen Moscheen 1003 Opfertiere geschlachtet werden. Die Opfer sollten "Dankbarkeit" ausdrücken, weil die Gläubigen nach der Trennung wieder zusammenkommen könnten. Das Fleisch werde an arme Menschen verteilt.

    Neu erlassene Sicherheitsregeln sehen unter anderem vor, dass Gläubige ihre eigenen Gebetsteppiche mitbringen oder Einwegteppiche verwenden müssen. Betende müssen Masken tragen und sich an Markierungen halten.

  • 5/28/20 3:42 PM
    Kroatien erlaubt Einreise ohne Begründung
    Das Urlaubsland Kroatien erlaubt Bundesbürgern wieder die Einreise ohne Nachweis von Gründen. Dies beschloss die Regierung des EU-Partners am Donnerstag in Zagreb. Bisher mussten Reisende an der Grenze die Buchung einer Unterkunft oder die Bestätigung für einen Immobilien- oder Bootsbesitz in Kroatien vorlegen. Die Lockerung betrifft auch die Bürger neun weiterer EU-Staaten: Österreich, Slowenien, Tschechien, die Slowakei, Polen, Ungarn, Litauen, Lettland und Estland.
    Reisende aus diesen Ländern müssen künftig an der Grenze lediglich erklären, wo sie sich aufhalten werden und wie sie erreichbar sind.

    • Dubrovnik in Kroatien dpa Dubrovnik in Kroatien
  • 5/28/20 3:30 PM
    Remdesivir-Zulassung in der Kritik
    Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, steht einer baldigen eingeschränkten Zulassung des Medikaments Remdesivir zur Behandlung von Corona-Erkrankten kritisch gegenüber. "Wir wissen noch viel zu wenig über die Nebenwirkungen", sagte Ludwig der Tagesschau. Das einzige, was Remdesivir bisher gezeigt habe, sei, dass es die Krankheitsdauer um vier Tage verkürzt. "Aber das Mindeste müsste doch sein, dass die Patienten, die es rechtzeitig bekommen, weniger schwer krank werden."
  • 5/28/20 3:22 PM
    Trump nennt 100.000 Corona-Tote "sehr traurige Wegmarke"
    Nach mehr als 100.000 Toten in der Corona-Pandemie in den USA hat US-Präsident Donald Trump den Angehörigen der Opfer sein Beileid ausgesprochen. "Wir haben gerade eine sehr traurige Wegmarke erreicht", schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. "Allen Familien und Freunden derer, die von uns gegangen sind, möchte ich mein tief empfundenes Mitgefühl und meine Liebe für alles aussprechen, wofür diese großartigen Menschen standen und stehen." Er fügte hinzu: "Gott sei mit ihnen."
  • 5/28/20 1:47 PM
    Visiere im Google-Visier
    Als Schutz gegen Corona interessieren sich offensichtlich immer mehr Leute in Deutschland für ein durchsichtiges Visier - obwohl es keine anerkannte Alternative zur Maske ist. Nach einer Auswertung der Suchmaschine Google vom Donnerstag stieg die Anfrage "Visiere statt Masken kaufen" in den vergangenen sieben Tagen um 1300 Prozent. Die Frage "Wo sind Visiere erlaubt" stieg um 170 Prozent. Das Suchinteresse nach dem Begriff "Visier" erreichte laut Google-Angaben in diesem Monat ein Rekordhoch.
  • 5/28/20 11:44 AM
    Bundeselternrat: Volle Klassenstärke an Schulen realitätsfremd

    In der Diskussion über eine weitere Öffnung der Schulen sieht der Bundeselternrat mittelfristig keine Möglichkeit für eine Rückkehr von allen Schülern in voller Klassenstärke. "Unterricht in voller Klassenstärke wird in den Schulen aufgrund der Platzverhältnisse in den Schulen nicht möglich sein und ist realitätsfremd", sagte der Bundesvorsitzende Stephan Wassmuth am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Man erwarte aber, dass alle Schulen nach den Sommerferien möglichst Präsenzunterricht anbieten. "Wo dies nicht umsetzbar ist, ist qualifizierter Fernunterricht ein wichtiges Instrument zur Unterstützung."

    Wassmuth sprach sich gegen regelmäßige Tests von Schülern aus. Diese böten nur eine Scheinsicherheit, griffen zu stark in die Persönlichkeitsrechte der Schülerinnen und Schüler ein und mache diese "erneut zu Versuchskaninchen". Höchste Priorität müssten weiterhin die Hygienepläne an den Schulen haben. Der Bundeselternrat ist der Dachverband der Landeselternvertretungen in Deutschland.

    Schleswig-Holstein hatte am Mittwoch entschieden, dass dort alle Grundschüler schon vom 8. Juni an wieder zur Schule gehen sollen - und zwar ohne Abstandsregeln. Ab Mitte Juni peilt auch Sachsen-Anhalt für Grundschüler wieder einen Betrieb in gesamter Klassenstärke an. In Baden-Württemberg ist das ab Ende Juni geplant. Vertreter anderer Bundesländer hatten zuletzt nicht mehr ausgeschlossen, dass zumindest nach den Sommerferien an den Schulen wieder ein Regelbetrieb stattfinden kann.
  • 5/28/20 11:39 AM
    DLR-Forscher sind Tröpfchen im Flugzeug und Zug auf der Spur

    Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) wollen herausfinden, wie sich potenziell virenbeladene Tröpfchen in Zügen oder Flugzeugen ausbreiten. Dies geschieht mit Computer-Simulationen und Experimenten im Generischen Zuglabor Göttingen, in dem 24 Dummies mit Sensoren als Passagiere dienen. Ein "kranker" Dummie stoße aus dem Mundbereich Luft mit beigemischten Tröpfchen sowie ein Spurengas aus, teilte das DLR mit. Highspeed-Kameras und Gassensoren verfolgen die Verbreitung der Teilchen in der Kabine. Partikel und deren Konzentration werden auf diese Weise an verschiedenen Stellen im Raum erfasst.

    Derzeit wird in Göttingen zudem ein neues Flugzeuglabor eingerichtet, in dem ebenfalls Experimente stattfinden sollen. Dort müsse noch die Belüftungstechnik eingebaut werden, sagte ein DLR-Sprecher am Donnerstag. Das DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik befasste sich bisher vor allem mit der Kabinenklimatisierung von Flugzeugen und Zügen - im Zentrum stand der Energiebedarf und der Komfort der Passagiere. Jetzt ist ihr Schutz in den Fokus gerückt.

    Dabei geht es lediglich um die Verbreitung von physikalischen Teilchen, die mit Viren belasteten Tröpfchen sowie Aerosolen entsprechen. Es könnten keine Aussagen darüber getroffen werden, wie infektiös diese Teilchen sind und welche Wirkung Luftfilter haben, hieß es. Die Ergebnisse der Experimente sollen veröffentlicht und den Partnern in der Industrie zur Verfügung gestellt werden.
  • 5/28/20 11:24 AM
    Verbraucherzentrale: Airlines brechen Recht bei Ticketerstattung

    Einen "systematischen Rechtsbruch" hat die Verbraucherzentrale Hessen der Luftverkehrsbranche vorgeworfen. Die Fluggesellschaften verzögerten seit geraumer Zeit die Erstattung stornierter Tickets, berichtete der Verband am Donnerstag in Frankfurt. In der Zentrale häuften sich die Beschwerden von Verbrauchern, die keine Auskünfte erhielten und hingehalten würden. Viele fühlten sich als Opfer einer "Verzögerungstaktik."

    "Wir beobachten aktuell einen systematischen Rechtsbruch quer durch die Luftverkehrsbranche", sagte Verbraucher-Anwalt Peter Lassek laut einer Mitteilung. "Eine Rückzahlung bieten Airlines entweder gar nicht oder nur sehr versteckt als eine von vielen Möglichkeiten an, wie etwa Umbuchung oder Gutschein. Kunden, die auf ihren Zahlungsanspruch bestehen, brauchen einen langen Atem. Das ist besonders unverständlich, wenn Unternehmen gleichzeitig massive staatliche Unterstützung erhalten."

    Die Zentrale rät betroffenen Verbrauchern, die Rückzahlung schriftlich und mit einer zweiwöchigen Frist einzufordern. "Reagiert die Airline gar nicht, haben Sie die Möglichkeit, ein gerichtliches Mahn- oder Klageverfahren zu führen, wobei man allerdings immer auch das Kosten- und Insolvenzrisiko im Blick behalten sollte. Eine Strafanzeige wird jedenfalls keine schnellere Rückerstattung bewirken", fasste Lassek zusammen.


  • 5/28/20 11:05 AM
    Hamburger Barbetreiber fordern mehr Hilfe

    "Hey Senat, so geht's nicht" - unter diesem Motto fordern Hamburger Barbetreiber mehr Unterstützung bei der Bewältigung der Corona-Krise. Das Bündnis von derzeit rund 70 Lokalen mit dem Namen «barkombinat» hat am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Hamburg seine Forderungen vorgestellt: Mietzuschüsse, Subventionen für die Umsetzung der Corona-Auflagen oder die rückwirkende Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 80 Prozent für die Mitarbeiter.

    "Wir haben wirklich fast den gleichen Personalaufwand, obwohl wir vielleicht 30 Prozent unserer Umsätze erreichen", sagte Bettina Kupsa, Betreiberin der Tequila-Bar "Chug Club" in St. Pauli. "Das reicht natürlich hinten und vorne nicht". Da müsse der Senat noch einmal einspringen und helfen. Andere Barbetreiber halten ihre Lokale nach eigener Aussage trotz laufender Kosten weiterhin geschlossen, weil sie zu wenig Platz haben, um den Mindestabstand für ausreichend Gäste einzuhalten. Hamburg drohe der Verlust seiner prägenden Kneipenszene, schreibt das Bündnis in seiner Erklärung und fordert den Senat zum Dialog auf.

  • 5/28/20 10:55 AM
    Verkehrsminister fordern 2,5 Milliarden Euro für ÖPNV

    Zur Unterstützung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Corona-Krise fordern die Verkehrsminister der Länder 2,5 Milliarden Euro von der Bundesregierung. «Wenn der Bund nicht hilft, sehen wir das Sterben einer ganzen Branche und werden es schwer haben, den ÖPNV überhaupt wieder auf die Beine zu bekommen», sagte die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger (SPD), am Donnerstag nach einer Länderschalte. Das geplante Konjunkturpaket des Bundes müsse daher «ein dickes Mobilitätspaket beinhalten».

    Die Corona-Krise habe zu einem Einbruch der Fahrgastzahlen von 70 bis 90 Prozent geführt, schrieben die Minister in ihrem Beschluss. Allein in diesem Jahr sei mit Verlusten von mindestens fünf Milliarden Euro zu rechnen. «Damit die Klimaziele und die Verkehrswende realistisch bleiben, muss sich der Bund an einem Rettungsschirm für den ÖPNV beteiligen», sagte Rehlinger. In der kommenden Woche will die Bundesregierung über ein Konjunkturpaket zur Abfederung der finanziellen Folgen der Pandemie beraten.


  • 5/28/20 10:25 AM
    Mehr Lohnersatz für Eltern und weniger Steuern für Restaurants

    Berufstätige Eltern, die ihre Kinder wegen der Corona-Krise zuhause betreuen müssen, sollen mehr Hilfen vom Staat bekommen. Der Lohnersatz wegen eingeschränkten Kita- und Schulbetriebs soll künftig nicht mehr nur 6, sondern bis zu 20 Wochen lang gezahlt werden. Das beschloss der Bundestag am Donnerstag.

    Im gleichen Gesetz wurde die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie vorübergehend von 19 auf 7 Prozent gesenkt. So sollen Restaurants unterstützt werden, die wegen der Pandemie große Umsatzeinbrüche haben. Die Opposition kritisierte, dass Bars und Kneipen, die ausschließlich Getränke verkaufen, dabei unberücksichtigt bleiben.

    Beschlossen wurde auch, dass Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld größtenteils steuerfrei bleiben. Jetzt muss noch der Bundesrats zustimmen.
  • 5/28/20 10:06 AM
    Südkorea verschärft Corona-Beschränkungen wieder

    Südkorea verschärft angesichts des erneut deutlichen Anstiegs von Infektionsfällen mit dem Coronavirus wieder die Beschränkungen für die Menschen in der Millionenmetropole Seoul und Umgebung. Mit sofortiger Gültigkeit würden bis zum 14. Juni öffentliche Einrichtungen einschließlich Museen, Theater sowie Mehrzweckhallen im Großraum Seoul wieder geschlossen, teilte Gesundheitsminister Park Neung Hoo am Donnerstag nach einem Krisentreffen unter Vorsitz von Ministerpräsident Chung Sye Kyun mit. «Die nächsten zwei Wochen sind kritisch.»

    Südkorea hatte die landesweiten Maßnahmen für eine Beschränkung sozialer Kontakte schrittweise schon wieder gelockert. Doch wurden die Behörden zuletzt durch eine neue lokale Häufung von Infektionen, die diesmal im Verteilzentrum eines Versandhändlers in der Seouler Vorstadt Bucheon festgestellt wurde, alarmiert. Dort wurden bis zum Donnerstagvormittag den Angaben zufolge mehr als 80 Fälle unter Beschäftigten und Kontaktpersonen bestätigt, mehr als 4000 Menschen wurden getestet.

    Es sei sehr wahrscheinlich, dass der Ausbruch bereits auf die Gemeinden übergesprungen sei, sagte Park. Er rief die Menschen auf, in den nächsten zwei Wochen möglichst Versammlungen zu vermeiden.
  • 5/28/20 9:43 AM
    Statt Kirmes: Schausteller planen temporäre Freizeitparks

    Kirmes mit Zaun: Nach den Vorstellungen von Schaustellern sollen in Düsseldorf und Dortmund rund um die Messehallen temporäre Freizeitparks mit Fahrgeschäften entstehen. Weil zahlreiche Jahrmärkte und Kirmes-Feste wegen Corona in diesem Sommer abgesagt wurden, haben die Schausteller nach Alternativen gesucht und entsprechende Konzepte entwickelt.

    Der Düsseldorfer Riesenradbetreiber Oscar Bruch will das genaue Konzept dazu gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Thomas Geisel am Freitag vorstellen. Die "Rheinische Post" hatte zuvor über Pläne berichtet, wonach der Zugang über einen zentralen Eingang geregelt werden soll, so dass die Besucher gezählt und Ströme bei Bedarf gestoppt werden können. Hinter dem Eingang sollen dann zahlreiche große und kleinere Fahrgeschäfte und gastronomische Stände warten.

    Auch die Pläne von Schaustellern aus dem Ruhrgebiet liegen bereits vor, sind aber noch nicht endgültig von den Behörden genehmigt: Auf 65 000 Quadratmetern rund um die Westfalenhallen in Dortmund sollen 30 große Attraktionen von der Wildwasserbahn bis zum Freefalltower aufgebaut werden, sagte der Vorsitzende des Schaustellervereins Rote Erdewie, Patrick Arens. "Natürlich alles coronamäßig angepasst." So würden nicht alle Plätze in den Fahrgeschäften besetzt, durch das Geisterlabyrinth gehe es nur mit Mundschutz. Unterstützung kommt von der städtischen Wirtschaftsförderung. Unter entsprechenden Hygiene- und Abstandsregelungen sei die Idee unterstützenswert, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Genaue Abstimmungen mit den Ordnungsbehörden seien aber noch nicht abgeschlossen.

    Große Volksfeste wie die Rheinkirmes oder die Cranger Kirmes aber auch viele kleinere Jahrmärkte waren in diesem Sommer wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Viele Schausteller sehen sich in ihrer Existenz bedroht.
  • 5/28/20 9:17 AM
    Jeder fünfte Deutsche fährt in der Coronakrise häufiger Fahrrad

    Knapp 20 Prozent der Deutschen ersetzen in der Coronakrise Fahrten mit dem Auto oder dem ÖPNV durch das Fahrrad. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von Tagesspiegel Background Mobilität und Transport. Vor allem junge Leute wie Studenten haben sich demnach für das Rad als Alternative erwärmt. Mit steigendem Alter lässt die Bereitschaft nach, sich auf den Sattel zu schwingen, statt das Auto oder den Bus zu nehmen.

    Unterschiede gibt es der Umfrage zufolge auch zwischen Stadt und Land: Während es in Gegenden mit niedriger Bevölkerungszahl mehr als 80 Prozent verneinen, wegen Corona auf das Fahrrad umzusteigen, sind es in Großstädten nur etwas mehr als 60 Prozent der Befragten, für die das keine Option darstellt. Verkehrsberuhigte Stadtzentren kamen bei etwas mehr als 50 Prozent der Befragten gut an, vor allem bei Grünen-Wählern: Hier votierten 88 Prozent dafür, gefolgt von Wählern der SPD (71 Prozent) und der Linken (68 Prozent).
  • 5/28/20 9:07 AM
    111-jährige Chilenin überlebt Infektion mit dem Coronavirus

    Eine 111 Jahre alte Chilenin hat eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden und ist damit die älteste Covid-19-Überlebende des Landes. Juana Zuniga, die im Juli 112 wird, war eine von 25 Infizierten in einem Altenheim in Chiles Hauptstadt Santiago, wie der Nationale Dienst für ältere Menschen (SENAMA) am Mittwoch mitteilte. Nach Angaben des Heims hat die betagte Patientin chronische Atemwegsprobleme, ist aber ansonsten in guter körperlicher Verfassung. Auf das Virus habe sie keine Symptome gezeigt.

    Zuniga wurde nach ihrer Infektion im April für 28 Tage in einer Isolierstation behandelt und gilt seit dem 10. Mai als geheilt. Das schwierigste sei gewesen, sie aus ihrer gewohnten Umgebung zu holen, sagte Heimleiterin Maria Paz Sordo. Den Angaben zufolge lebte Zuniga ihr Leben lang bei ihrer Schwester und verdiente sich ihren Lebensunterhalt mit einem eigenen Geschäft. Nach dem Tod der Schwester zog sie 2014 in das Altenheim.
  • 5/28/20 9:05 AM
    Gymnasiallehrerverband fordert Corona-Tests für Lehrer und Schüler

    Angesichts der Debatte über weitere Schulöffnungen mit Präsenz ganzer Klassen ohne Abstandsregeln fordert der Deutsche Philologenverband regelmäßige Tests für Schüler und Lehrer. "Was für die Fußballer recht und billig ist, muss für Lehrer und Schüler erst recht richtig und gerecht sein", sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Lin-Klitzing der Deutschen Presse-Agentur. «Vor jedem nächsten Schritt und bevor wieder mehr Unterricht stattfinden kann, müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Dazu gehören auch verfügbare Corona-Tests für Lehrer und Schüler, wenn die 1,50-Abstandsregel in den Klassenzimmern nicht mehr eingehalten werden kann.»

    "Lin-Klitzing warnte vor «übereilten Schritten bei weiteren Schulöffnungen", wenn der Hygiene- und Gesundheitsschutz nicht gewährleistet werden könne.

    Schleswig-Holstein hatte am Mittwoch entschieden, dass dort alle Grundschüler schon vom 8. Juni an wieder zur Schule gehen sollen - und zwar ohne Abstandsregeln. Ab Mitte Juni peilt auch Sachsen-Anhalt für Grundschüler wieder einen Betrieb in gesamter Klassenstärke an.
  • 5/28/20 8:54 AM
    Thüringer Kommunalpolitiker wenden sich gegen geplante Lockerungen

    Kommunalpolitiker aus Thüringen haben sich in einem offenen Brief gegen die Corona-Lockerungspläne der Landesregierung gewandt. Eine komplette Aufhebung der Corona-Beschränkungen sei in einem Grenzgebiet wie diesem fatal, hieß es in dem am Donnerstag verbreiteten Schreiben an Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke).

    Den Brief haben die Landräte aus Coburg, Kronach, Lichtenfels, Sonneberg und Hildburghausen sowie die Stadtoberhäupter von Coburg, Sonneberg, Neustadt bei Coburg und der Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetages unterzeichnet. Sie befürchten einen Anstieg der Corona-Infektionen in der gesamten Region. Um Infektionswege nachvollziehen zu können, brauche es überregionale Maßnahmen, hieß es.

    Ramelow hatte zuletzt erklärt, bei seiner viel diskutierten Maßnahme, die bisher geltenden Corona-Beschränkungen weitgehend aufzuheben, bleiben zu wollen. Staatliche Verordnungen seien Noteingriffe, die nur berechtigt seien, wenn das Infektionsgeschehen das erfordere. Im Juni wolle er aus den Allgemeinverordnungen raus, hatte Ramelow bekräftigt. Entscheidungen dazu hat das Kabinett aber noch nicht getroffen. Weiterhin gelten soll allerdings der Mindestabstand von 1,50 Metern sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes etwa im öffentlichen Nahverkehr.

    Der Kreis Sonneberg war neben dem Kreis Greiz ein Corona-Hotspot in Thüringen. Zuletzt lag die Zahl der Neuinfektionen in der Sonneberger Region bei 21,4 pro 100.000 Einwohner und Woche.

  • 5/28/20 8:00 AM
    Auch Promis kommen um Homeschooling nicht herum

    Die US-Schauspielerin Reese Witherspoon (44) kümmert sich in der Corona-Pandemie beherzt um die Bildung ihres siebenjährigen Sohnes. Am Mittwoch veröffentlichte sie auf Instagram ein Foto, auf dem sie ihrem Sohn Tennessee James bei Aufgaben im Fach Erdkunde hilft. Beide sitzen an einem Tisch, auf dem zwei Bücher über Indien und eine Weltkarte liegen. "Wir träumen von Orten, an die wir reisen werden", kommentierte Witherspoon das Foto.

    Während der Corona-Pandemie bemüht sich die Oscar-Preisträgerin zusammen mit ihrer Familie um soziale Distanz. Nach der Krise will die 44-Jährige beruflich wieder durchstarten. Erst kürzlich kündigte Witherspoon an, mit ihrer Firma Hello Sunshine zwei Netflix-Komödien produzieren zu wollen. Sie selbst werde die Hauptrollen in den geplanten Romanzen übernehmen.

  • 5/28/20 7:33 AM
    Corona-Pandemie steigert Interesse an E-Scootern

    Die Corona-Krise beeinflusst auch das Mobilitätsverhalten: Nach einer vom E-Scooter Hersteller Moovi beauftragten, repräsentativen Umfrage können sich 34,8 Prozent der Deutschen den Kauf eines E-Scooters vorstellen. 48,6 Prozent fühlen sich in ihrer Kaufüberlegung durch die Pandemie bestärkt, 52,4 Prozent der Befragten meiden die öffentlichen Verkehrsmittel wegen des gegebenen Infektionsrisikos.

    Während in einer Umfrage vor einem Jahr noch gut ein Fünftel* (24,3 Prozent) der Deutschen "auf jeden Fall" oder "wahrscheinlich" einen E-Scooter kaufen wollten, können sich jetzt schon 34,8 Prozent den Kauf eines E-Scooters vorstellen. Besonders Männer (41,2 Prozent) und potenzielle Käufer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren (43,9 Prozent) sowie im Alter zwischen 30 und 49 Jahren (40,1 Prozent) zeigen großes Interesse.

    Dabei spielt nicht zuletzt die aktuelle Corona-Pandemie eine wichtige Rolle: 48,6 Prozent wurden in ihrer Kaufüberlegung durch die aktuelle Corona-Krise bestärkt. Gerade auf kurzen Strecken stellt der ÖPNV aktuell für viele keine Alternative dar: 52,2 Prozent der befragten Männer und 52,6 Prozent der befragten Frauen gaben an, durch die Corona-Krise weniger öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Auch hier ist es besonders die junge Bevölkerungsschicht (18 bis 29 Jahre), die mit 65,9 Prozent die Nutzung des ÖPNV meidet.


  • 5/28/20 7:24 AM
    Kein Infektionsschutz: Gericht kippt Alkoholverbot in Düsseldorfer Altstadt

    Mitte Mai hatte Düsseldorf für abends den Verkauf und das Trinken von Alkohol außer Haus in der bekannten Altstadt verboten. Am Wochenende galt das Verbot schon ab dem Nachmittag. Das Gericht gab nun dem Eilantrag eines Einzelhändlers statt und erklärte die Verordnung für rechtswidrig. Das Alkoholverbot sei nicht geeignet, um Corona-Infektionen einzudämmen, hieß es am Donnerstag.

    Weder der Verkauf noch der Verzehr von Alkohol außer Haus» führten laut Gericht "unmittelbar zu weiteren Infektionen und zur Ausbreitung der Krankheit". Das Argument der Stadt, dass man so spontane Menschenansammlungen verhindere, ziehe nicht: Die Stadt gehe selbst davon aus, dass trotzdem viele Besucher kämen. Besser geeignet seien etwa "Zugangsbeschränkungen zur Altstadt und die Einrichtung von Sperrzonen", um der "befürchteten Überfüllung der Altstadt entgegenzuwirken".

    Die Stadt Düsseldorf hatte bereits am Mittwochabend vor der offiziellen Verkündung des Gerichts reagiert und das Alkoholverbot aufgehoben.


  • 5/28/20 6:59 AM
    Easyjet streicht bis zu 30 Prozent der Stellen

    Der Billigflieger stellt sich für die Zeit nach der Corona-Pandemie auf einen kleineren Luftfahrtmarkt ein und streicht dafür bis zu 4500 Stellen. Damit fielen bis zu 30 Prozent aller Arbeitsplätze weg, teilte das Unternehmen mit. In den kommenden Tagen sollten die Gespräche mit den Beschäftigten aufgenommen werden. Easyjet geht davon aus, in diesem Jahr mit lediglich 30 Prozent seiner Kapazitäten zu fliegen. Die Gesamtzahl der Flugzeuge solle bei etwa 302 liegen, 51 weniger als vor der Corona-Krise für 2021 geplant war.

  • 5/28/20 6:05 AM
    Vorwürfe gegen Drosten-Studie: Streit geht in die nächste Runde
    Nach den Vorwürfen der Bild-Zeitung gegen eine Studie zur Virus-Last bei Kindern von Virologe Christian Drosten, geht der Zoff nun unter Kollegen weiter. Viele Fachkollegen hatten dem Top-Virologen der Berliner Charité den Rücken gestärkt. Doch nun äußerte Alexander Kekulé in einem Beitrag für den Tagesspiegel Kritik an Drostens Arbeit, ihr fehle die wissenschaftliche Grundlage. Was Drosten davon hält, hat er bei Twitter veröffentlicht.
  • 5/28/20 5:41 AM
    Ministerpräsidentin Dreyer ruft zur Einhaltung der Corona-Regeln auf

    Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat die Menschen in Rheinland-Pfalz in einer Radioansprache vor dem Pfingstwochenende dazu aufgerufen, sich weiterhin an die Corona-Regeln zu halten. Die Zahl der Neuinfektionen im Bundesland sinke zwar weiter, sagte die SPD-Politikern am Donnerstagmorgen. «Bei aller Freude: Wir dürfen nicht übermütig werden. Die Pandemie ist noch nicht vorbei.» Wichtig sei deshalb, die Abstandsregeln weiterhin einzuhalten und Masken zu tragen.

    Sie wiederholte zudem die Zielvorgabe, im Sommer an Schulen und Kitas wieder zum Normalbetrieb zurückzukehren. Bereits in einer Regierungserklärung am Mittwoch hatte Dreyer in Aussicht gestellt, noch im Sommer wieder zu einem normalen Kitabetrieb und direkt nach den Sommerferien wieder zu einem regulären Unterricht in den Schulen zurückzukehren.


  • 5/28/20 5:20 AM
    Till Schweiger: Corona-Krise ist "desaströs"

    Filmemacher Til Schweiger (56) kann an der Corona-Krise für sich persönlich nichts Gutes sehen. "Dass in Venedig das Wasser klar ist und dort wieder Delfine schwimmen, ist toll - aber für mich persönlich kann ich an der Corona-Situation nichts Positives erkennen", sagte er im Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Wer mich kennt, weiß, dass das für mich sehr beengend war. Sachen erschaffen und Menschen kennenlernen, die mich inspirieren, ist wichtig für mich. Ich habe das alles also in keinster Weise als erholsam empfinden können."

    Die Dreharbeiten für zwei Kinofilme habe er verschieben müssen. "Die Situation für die Filmbranche ist natürlich desaströs, das kann man nicht anders sagen", sagte Schweiger. "Ich erwarte schon, dass viele Kinos das nicht überleben werden. Man kann nur hoffen, dass es keine zweite Welle gibt. Wenn es noch mal zu einem Lockdown kommen sollte - das verkraftet nicht nur die Filmbranche nicht, das verkraftet überhaupt keiner." Schweiger war zuletzt für Posts zur Corona-Krise in sozialen Medien wiederholt kritisiert worden.
  • 5/28/20 4:17 AM
    Corona-Medikament: Arzneimittelkommision warnt vor Remdesivir-Zulassung

    Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Wolf Dieter Ludwig, warnt vor einer schnellen Zulassung des Arzneimittels Remdesivir gegen Covid-19. "Wir wissen noch viel zu wenig über die Nebenwirkungen", sagt Ludwig. "Das einzige, was Remdesivir bisher gezeigt hat, ist, dass es die Krankheitsdauer um vier Tage verkürzt. Aber das Mindeste müsste doch sein, dass die Patienten, die es rechtzeitig bekommen, weniger schwer krank werden." Anfang vergangener Woche hat der Chef der Europäischen Arzneimittelagentur EMA, Guido Rasi, erklärt, dass seine Behörde "in den kommenden Tagen" eine bedingte Marktzulassung für Remdesivir in Europa erteilen könne. Auf Nachfrage des NDR räumte die EMA jetzt aber ein, dass der Hersteller von Remdesivir, der Pharmakonzern Gilead, bisher noch gar keinen Antrag auf Zulassung eingereicht habe. "Aber wir erwarten, dass dieser Antrag in Kürze eingereicht wird", dann werde die EMA Nutzen und Risiken des Medikaments "nach einem Zeitplan beurteilen, der auf das absolute Minimum reduziert ist", teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit.

    Der Chef der deutschen Arzneimittelkommission kritisiert dieses Vorgehen. "Ich hätte mich gefreut, wenn man noch gezögert und abgewartet hätte, bis man im Sommer erste Ergebnisse aus großen Studien gehabt hätte", so Ludwig. "Ich glaube, es ist einfach zu früh für diese Zulassung in Europa."
  • 5/28/20 4:10 AM
    Japan: Mittelalterliches Fabelwesen soll Coronavirus besiegen

    In Japan soll ein Fabelwesen namens "Amabie" aus Feudalzeiten mit mystischer Kraft die Corona-Pandemie besiegen. Abbildungen der an Meerjungfrauen erinnerenden Figur mit drei flossenartigen Beinen, langen Haaren und einem schnabelähnlichen Mund haben das japanische Internet im Zuge der Corona-Pandemie im Sturm genommen. Der Legende nach entstieg "Amabie" im Jahre 1846 eines Tages dem Meer und erschien vor einem Beamten der Provinz Higo, dem heutigen Kumamoto. Daraufhin habe «Amabie» dem Beamten eine jahrelang gute Ernte prophezeit. Für den Fall, dass eine Epedemie ausbreche, so solle ein Bild von "Amabie" gemalt und den Menschen gezeigt werden.

    Seit das Coronavirus um sich greift, kursieren immer mehr Abbildungen des Fabelwesens in Japan. Bürger basteln sich kleine "Amabie"-Figuren und auch auf Twitter werden täglich Tausende von Kurznachrichten zu der niedlichen Figur hochgeladen, in der Hoffnung, es möge die Pandemie besiegen. Selbst das Gesundheitsministeriums verwendet auf seiner Webseite Bilder von "Amabie" mit dem Aufruf: "Stop! Covid-19".

  • 5/28/20 3:35 AM
    Streit um Kita-Öffnungen

    Der Streit über die Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten in der Corona-Krise verschärft sich. Immer mehr Bundesländer planen inzwischen eine schrittweise Rückkehr zum Regelbetrieb - obwohl es bisher keine gesicherten Erkenntnisse über die Ansteckungsgefahr gibt, die von Kindern ausgeht.

    "Die Wahrheit ist, dass wir aktuell eine Studienlage haben, die keine echten Schlüsse zulässt, inwieweit Kinder zur Verbreitung des Virus beitragen", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn der "Augsburger Allgemeinen". "Da gibt es sehr unterschiedliche Bewertungen - und das macht es besonders schwer, politische Entscheidungen zu treffen."

    Spahn wies darauf hin, dass es fast täglich neue wissenschaftliche Erkenntnisse über das Virus gebe. Das zwinge auch die Politik, Einschätzungen zu verändern und Maßnahmen anzupassen. "Besonders schwierig sind die Bereiche Kindergarten und Schule", sagte er.
  • 5/28/20 3:05 AM
    Ministerpräsident Hans: Saarland ist für Corona-Rückkehr gewappnet

    Das Saarland ist nach Einschätzung von Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) auf eine mögliche stärkere Rückkehr der Corona-Pandemie gut vorbereitet. Wenn die Schulen wieder geöffnet seien und wenn man sich spätestens ab Herbst wieder überwiegend in geschlossenen Räumen treffe, müsse man auch damit rechnen, «dass es erneut zu einem Ausbruchsgeschehen kommt». Dann sei es möglich, dass wir auch «regional Aktivitäten runterfahren» müssen, sagte Hans der Deutschen Presse-Agentur. «Dafür haben wir aber Vorsorge getroffen, darauf sind wir vorbereitet», betonte Hans.

    Ziel der Regierung sei es, Einschränkungen - vor allem massenhafte - zu vermeiden. Beispielsweise gebe es für den Einzelhandel «skalierbare Vorschriften», die leicht an die jeweilige Lage angepasst werden könnten. «Wir haben viel gelernt und wir können auch künftig widerstandsfähiger werden gegen Infektionswellen», sagte der Regierungschef. Daran müsse aber weiter gearbeitet werden. Wenn man es schaffe, jede einzelne Infektionsquelle nachzuverfolgen, dann ließen sich künftig die Einschränkungen bei einer neuen Corona-Ausbruchswelle geringer halten.


  • 5/28/20 2:16 AM
    Spahn warnt vor neuer Spaltung der Gesellschaft

    Gesundheitsminister Jens Spahn hat davor gewarnt, dass die Corona-Krise zu einer ähnlichen Polarisierung wie die Debatte über die Flüchtlingspolitik führen könnte. "Wir haben ein Wir-Gefühl erlebt. Jetzt müssen wir aufpassen", sagte der CDU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". Dass Debatten über Gesundheit oder Freiheitsrechte stattfänden, finde er richtig und wichtig. Aber: "Wir alle haben die Verantwortung, dass es nicht wieder so polarisierend wird wie teilweise in der Diskussion über die Migration. Wir müssen sehr aufpassen, dass uns das nicht wieder passiert."

    Spahn bekräftigte, Debatten seien lebensnotwendig für eine Demokratie. "Den Demonstranten sollte aber klar sein, mit wem sie demonstrieren. Man muss nach links und rechts schauen, wer da so dabei ist." In den vergangenen Wochen hatten wiederholt Tausende in Deutschland gegen die ihrer Meinung nach zu starke Einschränkung der Freiheitsrechte im Kampf gegen das Coronavirus demonstriert. Darunter waren auch zahlreiche Extremisten von links und rechts sowie Impfgegner und Anhänger von Verschwörungstheorien.


  • 5/28/20 12:30 AM
    Durch Corona-Krise möglicherweise 86 Millionen Kinder mehr in Armut

    In Folge der Corona-Pandemie könnten Hilfsorganisationen zufolge weltweit 86 Millionen Kinder bis zum Jahresende in Armut abrutschen. Das sei ein Anstieg um 15 Prozent, ergab eine gemeinsame Analyse des Kinderhilfswerks Unicef und der Hilfsorganisation Save the Children. "Die Covid-19-Pandemie hat eine beispiellose wirtschaftliche und soziale Krise ausgelöst, die vielen Familien weltweit ihre Lebensgrundlage raubt", sagte Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. Die Hilfsorganisationen appellieren an die Regierungen, soziale Sicherungssysteme und Programme rasch und umfassend auszuweiten, um die Auswirkungen von Covid-19 auf Kinder abzumildern und Familien vor Armut zu schützen.

    "Wenn wir jetzt schnell und entschlossen handeln, können wir die durch die Pandemie entstandene Gefahr für die ärmsten Länder und die am meisten benachteiligten Kinder verhindern und lindern", sagte Inger Ashing, Chefin von Save the Children International. Die Armut durch die Corona-Krise werde Kinder besonders hart treffen. "Kinder, die Hunger und Mangelernährung erleiden, und sei der Zeitraum noch so kurz, können dauerhafte Schäden davontragen."

  • 5/27/20 10:30 PM
    NRW-Innenminister Reul: Spuckattacken auf Polizei mit aller Schärfe ahnden

    Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul hat Spuckattacken auf Polizisten in der Corona-Pandemie scharf verurteilt. "Das Anspucken von Polizeibeamten ist strafrechtlich eine Beleidigung, in Corona-Zeiten möglicherweise sogar eine Körperverletzung oder eine gefährliche Körperverletzung", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". "Diese Spuckerei ist Ausdruck einer tief sitzenden Missachtung des Staates und seiner Institutionen. Dem müssen wir einen klaren Riegel vorsetzen, indem wir das mit aller Schärfe verfolgen und ahnden. Niemand muss sich anspucken lassen."

    Auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft in NRW, Erich Rettinghaus, sagte der Zeitung: «Wer andere gerade während der Corona-Krise absichtlich anspuckt, muss die volle Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen.»

  • 5/27/20 10:12 PM
    Mehr als 100 000 Corona-Tote in den USA
    Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in den USA Angaben von Wissenschaftlern zufolge mehr als 100 000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus ums Leben gekommen. Das geht aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor. Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie in den USA lag nach Angaben der Universität bei rund 1,7 Millionen. Weltweit sind demnach mehr als 5,6 Millionen Fälle registriert worden - bei mehr als 350 000 Toten. Erst am Montag vergangener Woche war in den USA die Zahl von 90 000 Toten überschritten worden.
  • 5/27/20 9:21 PM
    Verletzter nach Streit in Quarantäne-Einrichtung
    Bei einem Streit in einer Düsseldorfer Quarantäne-Einrichtung ist ein 44-Jähriger von einem 22-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand verletzt worden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei in Düsseldorf mitteilte. Man sei zunächst von schweren Verletzungen ausgegangen. Im Krankenhaus habe sich der Eindruck zunächst nicht verfestigt - Lebensgefahr bestehe nicht, hieß es. Ermittelt werde wegen Körperverletzung, von einer Tötungsabsicht gehe man vorerst nicht aus, hieß es. Worum es sich bei dem als Tatwaffe benutzten "Stichwerkzeug" handelte, war ebenfalls noch unklar. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

  • 5/27/20 8:32 PM
    Muslime beten auf Ikea-Parkplatz in Wetzlar - ihr Foto geht um die Welt
    Bereits am Sonntag versammelten sich hunderte Muslime auf einem Ikea-Parkplatz in Wetzlar, um dort gemeinsam das Ende des Fastenmonats Ramadan zu feiern. Ein Foto des Festtaggebets mit Corona-Abstand ging nun um die Welt. Viele internationale Medien berichteten, darunter auch der britische Sender BBC und der US-Sender Fox News. Man sei von der Aufmerksamkeit überrascht, sagte Kadir Terzi, der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüs (IGMG) in Wetzlar am Mittwoch. Man freue sich über die größtenteils positiven Rückmeldungen.

    Das Möbelhaus in Hessen hatte der Gemeinde den Parkplatz zur Verfügung gestellt. In der Moschee hätten sonst nicht so viele Menschen auf einmal zusammenkommen können. Die Gläubigen mussten aber auch auf dem Parkplatz einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten.

  • 5/27/20 7:18 PM
    Französisches Parlament erlaubt Corona-App
    Die französische Nationalversammlung hat grünes Licht für die Corona-App "StopCovid" gegeben. Die Parlamentarier billigten mehrheitlich eine entsprechende Erklärung der Mitte-Regierung von Premierminister Édouard Philippe, wie das Unterhaus des französischen Parlaments berichtete.

    Die App soll mit Hilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Nutzer sollen gewarnt werden, falls sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufhielten. Gegen die App gab es immer wieder datenschutzrechtliche Bedenken - auch aus dem Lager von Präsident Emmanuel Macron.

  • 5/27/20 6:47 PM
    Aktuelle Corona-Zahlen für Deutschland: Neuinfektionen auf niedrigem Niveau
    Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 362 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mehr als 179 300 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am Mittwoch meldete (Datenstand 27.05, 0 Uhr). Ein Großteil davon ist bereits wieder genesen. Die Zahl der Neuinfektionen bleibt weiter auf niedrigem Niveau.

    Bislang starben dem RKI zufolge 8.349 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 47. Bereits 162.800 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind etwa 800 mehr als noch einen Tag zuvor.

    Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch bei 0,68 (Datenstand 27.5. 0 Uhr; Dienstag 0,70). Das bedeutet, dass zehn Infizierte im Mittel etwa sieben weitere Personen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 27.5. 0.00 Uhr) bei 0,76. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.
  • 5/27/20 6:38 PM
    Bremer Linksfraktionschefin mit Coronavirus infiziert
    Die Chefin der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft, Sofia Leonidakis, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies bestätigte die 36-Jährige dem "Weser-Kurier" auf Anfrage. Demnach hatte Leonidakis deutliche Krankheitssymptome, ist aber auf dem Weg der Besserung. "Wir haben alle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen", sagte sie der Zeitung. Linken-Fraktionssprecher Tim Ruland sagte am Mittwoch der dpa, dass sich einige Fraktionsmitglieder in freiwillige Selbstisolation begeben hätten. Quarantäne habe das Gesundheitsamt für sie aber nicht angeordnet. Politiker anderer Parteien der Bürgerschaft seien nicht betroffen. Wo sich Leonidakis angesteckt haben könnte, konnte der Sprecher nicht sagen.
  • 5/27/20 6:21 PM
    Kommunen in Rheinland-Pfalz dürfen Beschlüsse jetzt auch digital fassen
    Rheinland-pfälzische Kommunen können unter bestimmten Bedingungen künftig Beschlüsse auch in Video- und Telefonkonferenzen fassen. Eine entsprechende Änderung der kommunalrechtlichen Vorschriften beschloss der Landtag am Mittwoch in Mainz mit den Stimmen aller fünf Fraktionen. Bislang konnten die Kommunen Beschlüsse nur in Präsenzsitzungen fassen, die waren in der Corona-Krise zuletzt nicht möglich gewesen. "Die Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit der Kommunen muss allerdings sichergestellt sein", heißt es in dem Gesetzentwurf.

  • 5/27/20 5:43 PM
    NRW öffnet sich weiter
    Fußball, Ferienangebote, Kino und Theater: Vom Pfingstwochenende an haben die Menschen in Nordrhein-Westfalen nach wochenlanger Corona-Zwangspause wieder mehr Freiheiten. Die Landesregierung gab am Mittwochabend weitere Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen
    bekannt.

    Danach darf sich künftig auch eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Kinos, Theater, Oper und Konzerthäuser dürfen wieder öffnen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. Ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ist notwendig, wenn mehr als ein Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Personen zuschauen sollen.

  • 5/27/20 5:12 PM
    Mutter aus NRW wird Corona-TikTok-Star
    Katharina Nolden aus Brühl hatte während der Isolation Langeweile. Die freie Zeit hat sie dafür genutzt, witzige Videos auf TikTok zu veröffentlichen. Inzwischen ist sie dort ein kleiner Star.
  • 5/27/20 5:06 PM
    Flixbus nimmt den Betrieb wieder auf
    Nach gut zwei Monaten Corona-Stillstand fahren von Donnerstag an auf innerdeutschen Verbindungen wieder die ersten Fernbusse des Anbieters Flixbus. Zunächst sollen die Fahrzeuge knapp 50 Halte ansteuern. Das entspricht etwa zehn Prozent der üblichen Ziele. Um eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu vermeiden, sollen Fahrgäste an den Haltestellen und beim Einsteigen Abstand halten sowie auch während der Fahrt Mundschutz tragen. Flixbus appellierte an die Kunden, nur zu reisen, wenn sie beschwerdefrei sind. Aus wirtschaftlichen Gründen ist aber nicht vorgesehen, Sitzplätze zu sperren.

  • 5/27/20 4:40 PM
    Neuseeland: Kein Covid-19-Patient wird mehr im Krankenhaus behandelt
    In Neuseeland wurde der letzte Covid-19-Patient aus dem Krankenhaus entlassen. Damit gibt es in dem Land keine Infizierten mehr, die im Krankenhaus versorgt werden müssen. Bei 21 Patienten sei die Krankheit noch aktiv, berichtete der „New Zealand Herald“, allerdings ist bei ihnen der Verlauf milde. In den letzten fünf Tagen wurden in Neuseeland auch keine neuen Infektionen mit dem Virus registriert.
  • 5/27/20 4:31 PM
    Hamburg hat schon fast 300.000 Euro durch Corona-Bußgelder eingenommen
    Die Stadt Hamburg hat bereits Bußgelder in Höhe von insgesamt 296.000 Euro wegen Verstößen gegen die so genannte Corona-Eindämmungsverordnung eingenommen. Dieser Betrag stamme aus 6.900 Verfahren, die bis zum 22. Mai bearbeitet wurden, hieß es aus dem Einwohner-Zentralamt.
  • 5/27/20 4:13 PM
    Boeing entlässt Tausende US-Mitarbeiter
    Der Flugzeughersteller will im Zuge der Virus-Krise mehr als 12.000 Stellen in den USA abbauen. Wie Boeing mitteilte, wurde der Wegfall von 5.520 Stellen genehmigt, die US-Mitarbeiter werden den Konzern freiwillig in den kommenden Wochen verlassen. Ferner werde Boeing in dieser Woche 6.770 Beschäftigte über ihre Entlassung informieren. Angesichts der wegbrechenden Nachfrage nach Flugzeugen in der Pandemie versucht der Flugzeugbauer, die Kosten massiv zu senken. Boeing hatte im April angekündigt, in diesem Jahr zehn Prozent seiner weltweiten Belegschaft von 160.000 Mitarbeitern abzubauen.
  • 5/27/20 4:06 PM
    Bayern ist Spitzenreiter bei Coronaschulden: 3.049 Euro pro Einwohner
    Zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie nimmt Bayern Nettokredite in Höhe von 3.049 Euro pro Einwohner auf und damit mit Abstand die höchste Summe aller Bundesländer. Dies geht aus einer Auflistung des Landesrechnungshofs Schleswig-Holstein hervor, die der Präsident des Bayerischen Obersten Rechnungshofs, Christoph Hillenbrand, im Haushaltsausschuss des Landtags vorgestellt hat. Schleswig-Holstein liegt mit 335 Euro je Einwohner auf Platz 9, bei einer Kreditaufnahme von 973 Millionen Euro und einem Haushaltsvolumen von gut 13 Milliarden Euro.

    Das Saarland, Thüringen und Berlin haben bisher gar keine Kreditaufnahme im Zusammenhang mit der Corona-Krise beschlossen. Die Kreditaufnahme des Bundes beträgt umgerechnet pro Einwohner 1.876 Euro. Insgesamt stellen Bund und Länder wegen der Krise zusätzliche Ausgaben von rund 342 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon entfallen rund 75 Prozent (255,8 Milliarden Euro) auf den Bund und 25 Prozent (85,8 Milliarden Euro) auf die Länder. Auch in absoluten Zahlen liegt Bayern hier mit 40 Milliarden Euro unter den Ländern an der Spitze. In Schleswig-Holstein ist es eine Milliarde Euro.

  • 5/27/20 3:42 PM
    Schweiz will Grenze zu Italien am 6. Juli wieder öffnen
    Die Schweiz lockert wegen der geringen neuen Corona-Zahlen ihre seit März verhängten Beschränkungen weiter. Schon ab Samstag dürfen sich wieder mehr als fünf Personen treffen, die Zahl bleibt aber zunächst auf 30 beschränkt, wie die Regierung mitteilte. Die Distanz- und Hygieneregeln gelten zunächst weiterhin.

    Neben der geplanten Öffnung der Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich am 15. Juni will die Schweiz spätestens am 6. Juli auch die Reisefreiheit in andere Schengenstaaten, darunter Italien, wieder herstellen. Die Zahl der neuen Corona-Infektionen war nach dem Höhepunkt mit mehr als 1.500 Ansteckungen pro Tag im März auf zuletzt gut ein Dutzend zurückgegangen.

    Ab 6. Juni sind auch Versammlungen von bis zu 300 Menschen erlaubt. Dann dürfen auch Bergbahnen, Campingplätze, Zoos, Schwimmbäder und Kinos und Theater wieder öffnen, solange sie ein Schutzkonzept haben. In Restaurants dürfen dann mehr als vier Menschen an einem Tisch Platz nehmen. Am 24. Juni will die Regierung entscheiden, wann wieder Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Personen zugelassen werden. Großveranstaltungen sind bis mindestens Ende August verboten.

  • 5/27/20 3:34 PM
    Das ändert sich im Juni
    Lockerungen der Kontaktbeschränkungen, ein mögliches Ende der weltweiten Reisewarnung, Milliardenhilfen für den Mittelstand und ein großes Konjunkturpaket: Im Juni gibt es etliche Änderungen für Verbraucher – und fast alle drehen sich um Corona. Einen Überblick über die Änderungen im Juni haben wir hier für Sie zusammengestellt.
  • 5/27/20 3:26 PM
    Trotz Corona-Pandemie: Frankfurter Buchmesse soll im Oktober stattfinden
    Die Frankfurter Buchmesse soll in diesem Herbst trotz Corona-Pandemie stattfinden. Das hat der Aufsichtsrat der Buchmesse entschieden. Geplant sei, die Bücherschau vom 14. bis 18. Oktober 2020 auf dem Messegelände, dezentral in der Stadt und zeitgleich virtuell stattfinden zu lassen.
  • 5/27/20 3:08 PM
    Studie: Wie schnell verbreiten sich Viren in Flugzeugen und Bahnen?
    Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen untersuchen die Ausbreitung von Viren in Flugzeugen und Zügen. Es solle geklärt werden, wie sich die Viren-Partikel in den Fahrgast-Kabinen verbreiteten und welchen Einfluss die Belüftung habe, erklärt das DLR. Als Ausgangspunkt werde ein "erkrankter" Passagier in einem voll besetzten Bereich angenommen. Die Forscher prüften sowohl experimentell als auch mit Computer-Simulationen, wie weit sich ausgeatmete Partikel verteilten. Mit ersten Ergebnissen sei in den kommenden Wochen zu rechnen. Zur Infektiosität der Partikel und der Wirksamkeit von Luftfiltern könnten die Forscher allerdings keine Aussage treffen.
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