Die Corona-Krise

LIVE-TICKER Coronavirus - Nur 25 Infektionen in Euskirchen: Lockdown nach Massentest vom Tisch

10. Juli 2020 - 17:29 Uhr

Euskirchener Landrat nach Tests in Gemeinde erleichtert

Nach weiteren niedrigen Infektionszahlen aus einer freikirchlichen Gemeinde sind die befürchteten Einschränkungen im Kreis Euskirchen vom Tisch: Von den neuen rund 220 Corona-Testergebnissen waren nach Angaben des Kreises von Freitag elf positiv. Die Quarantäne für alle negativ Getesteten werde damit aufgehoben, sagte der Sprecher des Kreises Euskirchen Wolfgang Andres.

Wie besonders Kinder psychisch unter der Corona-Krise leiden, zeigt nun eine Studie Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Mehr dazu in unserem Video.

Alle Infos zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.​

+++ LIVE-TICKER +++

  • 7/10/20 4:34 PM
    WHO-Experte hält Ausrottung des Coronavirus für unwahrscheinlich
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält es unter den gegebenen Umständen für unwahrscheinlich, dass das neuartige Coronavirus ausgelöscht wird. Es sei wichtig eine Anhäufung von Infektionen auszumerzen, sagt WHO-Experte Mike Ryan. Dann könne man das schlimmste bei einer zweiten Welle vermeiden und damit auch erneute Ausgangsbeschränkungen und Schließungen.
  • 7/10/20 4:27 PM
    Laut Hersteller senkt Remdesivir das Sterberisiko bei Covid-19
    Das Medikament Remdesivir kann nach Angaben des Herstellers das Sterberisiko bei einem schweren Verlauf der Corona-Krankheit Covid-19 deutlich vermindern. Eine neue Analyse würde eine Senkung des relativen Sterberisikos um 62 Prozent zeigen, wie das US-Pharmaunternehmen Gilead auf der Welt-Aids-Konferenz bekanntgab. Remdesivir ist das einzige in der EU zugelassene Medikament zur spezifischen Behandlung von Covid-19.

    Demnach lag bei der Standardtherapie an Tag 14 nach Behandlungsbeginn die Sterblichkeit von schwer an Covid-19 erkrankten Patienten bei 12,5 Prozent. Wurden Patienten zusätzlich mit Remdesivir behandelt, starben nur 7,6 Prozent. Unter Berücksichtigung dieser Zahlen und anderer patientenbezogener Faktoren kommt Gilead dann auf das um 62 Prozent gesenkte Sterberisiko durch das Medikament.

    Ein unabhängiger Experte rät aber zur Vorsicht bei der Interpretation der Daten. Zwar weise die Untersuchung auf eine gute Wirksamkeit des Mittels hin, sagte Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings seien bei der Analyse zwei Gruppen verglichen worden, die man nach geltenden Standards eigentlich nicht vergleichen dürfe.
  • 7/10/20 4:12 PM
    New York verbietet Großveranstaltungen bis Ende September
    In der von der Coronavirus-Pandemie stark betroffenen Millionenmetropole New York ist das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende September verlängert worden. "Wir schauen uns die Forschung an. Wir schauen uns die Daten an", sagte Bürgermeister Bill de Blasio dem Nachrichtensender CNN. "Die Daten sagen uns, dass es gerade nicht die Zeit für Großveranstaltungen ist." Unter das Verbot, das erstmals Mitte März verhängt worden war, fielen alle Veranstaltungen, für die eine Genehmigung der Stadt vorgeschrieben ist - etwa Konzerte, Paraden oder Straßenfeste. Ausgenommen seien allerdings die Proteste gegen Rassismus und Polizeibrutalität.
  • 7/10/20 3:59 PM
    Britischer Premierminister denkt über strengere Maskenpflicht nach
    Nach Darstellung von Premierminister Boris Johnson könnte in Großbritannien eine strengere Maskenpflicht notwendig werden. Es gebe Anzeichen für eine Abflachung der Ausbreitungsgeschwindigkeit, erklärt er. Es dürfe jetzt nicht zu neuen Ausbruchsspitzen wie in anderen Ländern kommen. Möglicherweise könnten dazu strengere Regeln für die Verwendung von Masken in geschlossenen Räumen nötig werden. In England ist das Tragen von Masken in Geschäften freiwillig, in Schottland vorgeschrieben.
  • 7/10/20 3:42 PM
    Reproduktionszahl in Deutschland steigt auf 0,80
    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 395 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 198 178 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Freitagmorgen meldete (Datenstand 10.7., 0.00 Uhr).

    Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 0,80 (Vortag: 0,66). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.
  • 7/10/20 3:24 PM
    Studie: Corona-Krise schadet der Psyche von Kindern
    Sie sind häufiger gereizt, niedergeschlagen oder können schlecht einschlafen: Die Corona-Krise hat die Lebensqualität und psychische Gesundheit von vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland einer neuen Studie zufolge verschlechtert. Betroffen seien vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien, sagte die Leiterin der sogenannten Copsy-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Ulrike Ravens-Sieberer. Mehr zu der Studie lesen Sie hier.
  • 7/10/20 3:17 PM
    Düsseldorfer Richter erklärt Corona-Bußgelder für unrechtmäßig
    Ein Düsseldorfer Amtsrichter sieht die in der ersten Woche verhängten Geldbußen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung des Landes als rechtswidrig und unwirksam an. Das hat er in einem Verfahren gegen den Betreiber einer Shisha-Bar bekanntgegeben.

    Nach Ansicht von Richter Stephan Poncelet war die Verordnung vom 22. März zu unbestimmt. So würden dort zwar hohe Geldbußen und Haftstrafen bei Ordnungswidrigkeiten und Straftaten angedroht. Doch Angaben zu den konkreten Verstößen fehlten, erklärte der Richter. Der Fehler sei in der nächsten Fassung der Corona-Schutzverordnung vom 30. März behoben worden.
  • 7/10/20 3:03 PM
    England hebt Quarantäne für Deutsche auf
    Touristen und Geschäftsleute aus Deutschland und vielen anderen Ländern müssen seit Freitag bei ihrer Einreise nach England nicht mehr in eine zweiwöchige Quarantäne. Die neue Regelung gilt für insgesamt mehr als 70 Staaten und Überseegebiete, die nach Auffassung der Regierung die Corona-Krise im Griff haben. Dazu zählen zum Beispiel auch Österreich, die Schweiz und Italien. Auch die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland verkündeten Lockerungen.

    Wer nach Großbritannien möchte, sollte dennoch aufpassen: Vorab muss ein Einreise-Formular ausgefüllt werden. Außerdem aktualisieren die Landesteile regelmäßig ihre Listen mit den sogenannten Luftbrücken zwischen Großbritannien und anderen Staaten. Die Länderauswahl kann also schnell veraltet sein und auch je nach Landesteil voneinander abweichen. So müssen nach dem aktuellen Stand Spanier bei ihrer Einreise in Schottland in Quarantäne, nicht aber in England. Die Bestimmungen gelten für Einreisen per Flug, Bahn und Schiff.
  • 7/10/20 2:49 PM
    Lettland verschärft die Corona-Regeln wieder
    Lettlands Regierung hat wegen steigender Corona-Zahlen bereits aufgehobene Einschränkungen wieder eingeführt. Zur Verringerung der Ausbreitung des Coronavirus ordnete das Kabinett in Riga am Freitag neue Vorgaben für Gastronomiebetriebe zum 11. Juli an. In Restaurants und Bars dürfen Gäste im Inneren maximal zu viert an einem Tisch sitzen, im Freien liegt die Grenze bei acht Personen. Ebenso wie Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen dürfen sie zudem nur noch bis Mitternacht statt bislang 2.00 Uhr geöffnet haben.

    Mit den Beschränkungen solle ein größerer Corona-Ausbruch rechtzeitig verhindert werden, sagte Ministerpräsident Krisjanis Karins nach der Regierungssitzung. In Lettland habe es eine längere Zeitspanne mit wenigen Neuinfektionen gegeben. In den vergangenen vier Tagen sei aber eine stärkere Zunahme neuer Fälle festgestellt worden. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Ilze Vinkele ist die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen zwei Wochen pro 100 000 Einwohner in Lettland von 0,7 auf 2,8 gestiegen.
  • 7/10/20 2:29 PM
    Tönnies und Subunternehmen beantragen Lohnkostenerstattung beim Land
    Der Schlachtbetrieb Tönnies und weitere Subunternehmer haben beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Anträge auf Erstattung von Lohnkosten durch das Land Nordrhein-Westfalen gestellt. Hintergrund sind Quarantäne-Maßnahmen nach dem massenhaften Fund von positiven Corona-Infektionen bei Tönnies-Arbeitern am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück.

    Nach Angaben eines Sprechers des LWL werden die Anträge jetzt nach Eingang abgearbeitet. Um welche Summen es sich handelt und wann die Anträge bearbeitet werden, sei völlig offen, sagte Sprecher Markus Fischer der Deutschen Presse-Agentur. Das Infektionsschutzgesetz sehe die Erstattung vor, wenn Gesundheitsämter einen Betrieb schließen und Quarantäne anordnen.

    Die Löhne müssen vorerst von den Unternehmen bezahlt werden und können mit bis zu einem Jahr rückwirkend erstattet werden. «Für uns ist nur schwer zu sagen, wie viele Tönnies-Beschäftigte betroffen sind. Bei uns gehen auch Anträge von Subunternehmen mit Sitz in ganz anderen Kreisen ein. Wir sehen dann nur, dass die Fleischindustrie betroffen ist, aber nicht auch ein konkreter Betrieb», sagte Fischer.

  • 7/10/20 2:19 PM
    Österreich und Schleswig-Holstein lassen Gütersloher wieder ohne Einschränkung einreisen
    Menschen aus dem Kreis Gütersloh sollen bald wieder ohne Einschränkungen nach Österreich einreisen können. "Mit einer Aufhebung der Restriktionen ist in absehbarer Zeit zu rechnen", teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Wien auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Seit dem 29. Juni müssen Einreisende aus dem Kreis Gütersloh ein ärztliches Attest für einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie nach Österreich wollen.

    Reisende aus dem ehemaligen Corona-Risikogebiet Kreis Gütersloh dürfen von Samstag an auch ohne einen negativen Test und ohne Quarantäneverpflichtung wieder nach Schleswig-Holstein kommen. Dies ergibt sich aus einer Änderung der Quarantäneverordnung, wie die Landesregierung mitteilte. Hintergrund: Auch nachdem der von massenhaften Infektionen beim Fleischverarbeiter Tönnies betroffene Kreis in Nordrhein-Westfalen offiziell nicht mehr als Corona-Risikogebiet galt, konnten Reisende von dort zunächst nicht ohne weiteres nach Schleswig-Holstein kommen.
  • 7/10/20 2:10 PM
    Italien will Corona-Notstand verlängern
    Die italienische Regierung will den wegen des Coronavirus ausgerufenen Notstand verlängern. Eine entsprechende Entscheidung stehe bevor, sagte Regierungschef Giuseppe Conte am Freitag in Venedig. "Wenn wir den Ausnahmezustand nicht verlängern, hätten wir nicht mehr die Mittel und Instrumente, (...) um weiter zu überwachen und um einzugreifen."

    Conte hatte den Notstand am 31. Januar für sechs Monate ausgerufen, nachdem bei einem chinesischen Paar in Rom das Virus nachgewiesen worden war. Mittlerweile sind im Zuge der Pandemie rund 35.000 Menschen gestorben. Die Infektionszahlen sind in Italien aber nach einem langen und harten Lockdown mittlerweile niedrig. Der Notstand wird in Italien oft nach Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überschwemmungen ausgerufen, um eine besondere Koordinierung der Einsatzkräfte zu gewährleisten und Bürokratie zu vermeiden.

  • 7/10/20 2:04 PM
    Coronafall beim FC Zürich
    Beim Schweizer Fußball-Erstligisten FC Zürich ist ein positiver Coronafall aufgetreten. Wie der zwölfmalige Meister am Freitag mitteilte, wurde der frühere U20-Nationalspieler Mirlind Kryeziu (23) positiv auf das Virus getestet.

    "Seit dem Auftreten von leichten Symptomen nahm er bereits nicht mehr am Trainingsbetrieb teil und befindet sich aktuell mit geringfügigen Symptomen in häuslicher Isolation", heißt es in der Mitteilung des Vereins. Mit Blick auf das Ligaspiel am Samstag gegen den FC Sion werden "sämtliche einsatzfähigen Spieler sowie die Staffmitglieder vorsorglich getestet".

  • 7/10/20 1:56 PM
    Norwegische Fähren nehmen wieder deutsche Passagiere an Bord
    Nach rund viermonatiger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie will die norwegische Reederei Color Line ab Mittwoch auch wieder deutsche Passagiere für ihre Fahrten zwischen Oslo und Kiel an Bord nehmen. Das Hygienekonzept sehe weitaus weniger Gäste an Bord vor, sagte der Geschäftsführer der deutschen Niederlassung, Dirk Hundertmark, am Freitag. Das Konzept habe sich in den vergangenen Wochen bewährt.

    Bereits seit Mitte Juni fahren die beiden Schiffe "Color Fantasy" und "Color Magic" wieder im täglichen Wechsel auf der Strecke Oslo-Kiel. Sie nehmen bislang aber nur norwegische Passagiere mit. Mitte März hatte die Reederei die Line wegen der Corona-Pandemie zwischenzeitlich eingestellt.

    Deutsche Touristen können in diesem Sommer doch noch Urlaub in Norwegen machen. Das skandinavische Land hebt ab dem kommenden Mittwoch (15.07.) seine Reisebeschränkungen für Menschen aus zahlreichen europäischen Staaten auf, die zufriedenstellende Corona-Zahlen haben - darunter auch das für den norwegischen Tourismus wichtige Deutschland. Das gaben Justizministerin Monica Mæland und Wirtschaftsministerin Iselin Nybø am Freitag in Oslo bekannt.
  • 7/10/20 1:44 PM
    Wegen Coronafall: Urlauber-Familie muss Sylt verlassen
    Wegen eines Corona-Falls in ihrer Mitte hat eine Urlauber-Familie Sylt verlassen müssen. Wie die Kreisverwaltung am Freitag mitteilte, war dem Gesundheitsamt am Vortag das positive Testergebnis gemeldet worden. «Die Insel ist momentan voller Touristen - dementsprechend war Eile geboten», sagte die Leiterin des amtsärztlichen Dienstes des Kreis-Gesundheitsamtes, Heike Dorothea Hill. In den frühen Morgenstunden sei die Familie mit ihrem Auto abgereist. Das Gesundheitsamt gehe davon aus, dass sich die Person bereits vor ihrer Anreise außerhalb von Nordfriesland angesteckt hat.

    Die infizierte Person erhielt eine Quarantäneanweisung bis zur Abreise. Das Kreis-Gesundheitsamt ermittelte darüber hinaus eine Kontaktperson, die umgehend in Quarantäne geschickt wurde. Weitere enge Kontaktpersonen gebe es nicht.

  • 7/10/20 12:53 PM
    Corona durchkreuzt Hochzeitspläne von Michael Wendler und Laura Müller

  • 7/10/20 12:17 PM
    Corona-Wundermittel verkauft: Anklage gegen 62-Jährigen Die US-Justiz hat Anklage gegen einen 62-Jährigen und seine drei Söhne erhoben, weil sie eine als MMS bekannte und giftige Bleich-Chemikalie als Wundermittel gegen das Coronavirus verkauft haben sollen. Sie hätten landesweit Zehntausende Flaschen davon über eine fiktive Kirche im Bundesstaat Florida vertrieben und es auch als Mittel gegen Krebs, Aids und andere Krankheiten angepriesen, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Klage. Der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) lägen Berichte von Todesfällen nach dem Konsum des Produkts vor.

    Den Männern werden unter anderem Betrug und Verstoß gegen das Arzneimittelrecht vorgeworfen. Ihnen drohten bis zu 17 Jahre Haft, schrieben US-Medien. Allein 2019 sollen sie eine halbe Million Dollar (rund 443 000 Euro) mit dem Mittel verdient haben, hieß es unter Berufung auf das Justizministerium. In der Corona-Pandemie seien die Einnahmen dann stark gestiegen.
  • 7/10/20 12:08 PM
    Wieder mehr Flüge in Deutschland
    Nach dem massiven Einbruch im Frühjahr erholt sich der Luftverkehr in Deutschland wieder – allerdings nur verhalten und auf niedrigem Niveau. Das zeigen die Verkehrszahlen, die die Deutsche Flugsicherung (DFS) für das erste Halbjahr veröffentlicht hat. Der bislang schwächste Monat war demnach der April. Nicht einmal 36.000 Flüge wurden in jenem Monat am Himmel über Deutschland gezählt – 87,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und halb so viele wie sonst in einer normalen Aprilwoche. Seither steigen die Verkehrszahlen langsam wieder an. Bereits im Mai zeigte sich ein schwacher Aufwärtstrend, der sich im Folgemonat fortsetzte.
  • 7/10/20 11:56 AM
    UKE-Studie: Coronavirus befällt auch das Herz
    Das Coronavirus kann einer neuen Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zufolge auch das Herz befallen. Sars-CoV-2 könne Herzzellen infizieren und sich darin vermehren, sagte der Leiter der Studie, Dirk Westermann, am Freitag in der Hansestadt. Zudem sei das Virus in der Lage, die Genaktivität infizierter Herzzellen zu verändern. Allerdings ließe sich noch nicht abschließend klären, ob dies Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf von Herzpatienten habe, hieß es in einer Mitteilung. Die veränderte Genaktivität in den Herzzellen könnte Langzeitfolgen für die Gesundheit von Betroffenen haben. Künftig seien Reihenuntersuchungen an lebenden Covid-19-Patienten notwendig.

    Für die Studie wurden laut UKE 39 gestorbene Herzpatienten untersucht, die mit Sars-CoV-2 infiziert waren. Sie waren im Mittel 85 Jahre alt. Bei rund zwei Drittel dieser Patienten konnten die Forscher im Herzgewebe das Virus nachweisen, wie das UKE weiter mitteilte. In 16 Fällen fanden sie den Angaben zufolge das Virus in Mengen, die klinische Auswirkungen hätten haben können. Die Ergebnisse sollen im Fachblatt "JAMA Cardiology" erscheinen.

  • 7/10/20 11:49 AM
    Spahn: Ausweitung von Corona-Tests zeigt Wirkung
    Die Neuregelungen zur Ausweitung von Corona-Tests zeigen nach Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Wirkung. "Wir testen viel, wir testen im Zweifel lieber auch zu viel, aber wir testen immer mit System", sagte der CDU-Politiker am Freitag. Innerhalb von vier Wochen sei die Zahl der Tests bundesweit um mehr als die Hälfte gestiegen. In der vergangenen Woche wurden demnach knapp 500.000 Patienten getestet - rund 175.000 mehr als vor einem Monat. "So konnten Infektionsketten nach lokalen Ausbrüchen des Virus schnell unterbrochen werden", sagte Spahn.
  • 7/10/20 11:41 AM
    Norwegen hebt Reisebeschränkungen für Deutschland auf
    Norwegen will ab dem 15. Juli die Reisebeschränkungen für mehr als 20 europäische Länder aufheben. Darunter seien Deutschland, Frankreich, Großbritannien und einige Regionen des benachbarten Schweden.
  • 7/10/20 11:35 AM
    WHO schickt Untersuchungsteam nach China
    Ein Team der Weltgesundheitsorganisation (WHO) reist nach China, um die Erforschung der Herkunft des neuartigen Coronavirus zu organisieren. Die beiden WHO-Experten, Spezialisten in Tierwissenschaft und Epidemiologie, werden gemeinsam mit chinesischen Wissenschaftlern den Umfang und den Ablauf der Studie festlegen, sagt die WHO-Sprecherin Margaret Harris.
  • 7/10/20 11:27 AM
    Italien: Ausnahmezustand soll verlängert werden
    Italien wird den nationalen Ausnahmezustand wahrscheinlich über das Monatsende hinaus verlängern. Dadurch könne die Regierung weiter mit den notwendigen Maßnahmen zur Virus-Eindämmung reagieren, sagt Ministerpräsident Giuseppe Conte. Italien hatte Ende Januar einen sechsmonatigen Notstand ausgerufen. Das ermöglicht der Regierung unter anderem, Beschränkungen ohne viel Bürokratie zu verhängen oder zu verschärfen.
  • 7/10/20 9:58 AM
    Scholz: Corona-Krise zum Neustart für Europa nutzenBundesfinanzminister Olaf Scholz hat dazu aufgerufen, die Corona-Krise als Chance für einen Neustart Europas zu sehen. "Wir haben jetzt eine historische Gelegenheit, und die möchte ich nutzen", sagte der SPD-Politiker vor der ersten Sitzung der EU-Wirtschafts- und Finanzminister unter deutscher Ratspräsidentschaft.

    Die Rezession wegen der Pandemie sei die schwerste seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Gleichzeitig blieben die Herausforderungen Klimaschutz und Digitalisierung, sagte Scholz. "Wir wollen dies zu einem Wendepunkt für die Europäische Union machen." Das erfordere mehr als die sechs Monate der deutschen Ratspräsidentschaft - doch wichtig sei es, jetzt zu beginnen.
  • 7/10/20 9:50 AM
    Umfrage: 28 Millionen wollen Corona-Warn-App nutzen
    In Deutschland will mehr als jeder zweite Besitzer eines Smartphones über 16 Jahren die Corona-Warn-App zur Kontaktverfolgung Infizierter dauerhaft nutzen. Dies geht aus einer Umfrage des IT-Verbandes Bitkom hervor. Damit könnten rund 28 Millionen Menschen letztlich das Angebot installieren. Inzwischen ist die im Auftrag der Bundesregierung entwickelte Anwendung 15,4 Millionen Mal heruntergeladen worden. Die App, die den Ausbruch einer zweiten Covid-19-Welle verhindern soll, ist auch in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie in Großbritannien, Norwegen und der Schweiz verfügbar.
  • 7/10/20 9:37 AM
    Euskirchen: Kein Lockdown nach Massentest
    Im nordrhein-westfälsichen Kreis Euskirchen wird es infolge der Massentests keinen Lockdown geben. Von den neuen rund 220 Corona-Testergebnissen waren nach Angaben des Kreises von Freitag elf positiv. Die Quarantäne für alle negativ Getesteten werde damit aufgehoben, sagte der Sprecher des Kreises Euskirchen Wolfgang Andres. Insgesamt seien 870 Mitglieder der mennonitischen Gemeinde getestet worden und Menschen aus dem direkten Umfeld. Davon seien insgesamt 25 positiv. Damit seien die Tests abgeschlossen. Weitere Details wollte die Behörde später mitteilen. Eine Einschränkung wegen des Ausbruchs sei aber erstmal vom Tisch.

    Der knapp 200.000 Einwohner zählende Kreis Euskirchen hätte bei fast 100 Infizierten eine kritische Marke erreicht: Ab dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen müssen Einschränkungen im öffentlichen Leben in Betracht gezogen werden.
  • 7/10/20 9:30 AM
    Koblenz: Alle Tests in Studentenwohnheimen negativ
    Aufatmen in Koblenz: Die zahlreichen neuen Corona-Tests bei Bewohnern mehrerer Studentenwohnheime nach drei bestätigten Fällen sind alle negativ ausgefallen. "Die Quarantänemaßnahmen werden aufgehoben", teilte die Stadt Koblenz am Freitag mit.

    Laut dem Kreis Mayen-Koblenz waren bei 281 Menschen Abstriche genommen worden. "Eine Kontaktperson aus Koblenz, welche allerdings nicht in einem der Wohnheime lebt, ist ebenfalls infiziert", teilte die Kreisverwaltung weiter mit. Drei Wohnheime im Koblenzer Stadtteil Karthause waren am Mittwoch nach Corona-Fällen unter Quarantäne gestellt worden. Zuvor hatten drei Bewohner Symptome gespürt und waren ins Krankenhaus gegangen. Ein Schnelltest am Dienstagabend war positiv. Daraufhin wurden Kontaktpersonen getestet.
  • 7/10/20 9:26 AM
    Indien: Zahl der Neuinfektionen steigt deutlich
    Indien meldet 26.506 Neuinfizierte, womit sich die Gesamtzahl der Marke von 800.000 nähert. Indien steht damit weltweit auf Rang drei. Insgesamt sind bislang mehr als 21.000 Menschen in Indien an dem Virus gestorben. Angesichts der Entwicklung kündigen lokale Behörden vielerorts an, die Einschränkungen wieder zu verschärfen.
  • 7/10/20 8:59 AM
    Mehr als 11.000 Tote in Russland
    In Russland ist die Zahl der Corona-Toten auf über 11.000 gestiegen. Die Gesundheitsbehörden melden 174 Tote in den vergangenen 24 Stunden und damit insgesamt 11.017. Die Zahl der Neuinfektionen beziffern sie auf 6635, womit sich nach amtlichen Angaben insgesamt 713.936 Menschen in Russland infiziert haben, der weltweit vierthöchste Wert. 489.068 davon seien genesen.
  • 7/10/20 8:23 AM
    26.000 Dollar Strafe für Fastfood-Party in Melbourne
    Ein Fastfood-Snack für eine Geburtstagsparty in Australien ist die Gäste teuer zu stehen gekommen. Weil sie gegen die Ausgangssperren wegen der Corona-Pandemie verstießen, mussten die Partygäste in Melbourne insgesamt etwa 26.000 australische Dollar (umgerechnet rund 16.000 Euro) an Strafe zahlen, wie die Polizei am Freitag bekanntgab.

    Medizinisches Personal hatte beim Essen in einem Fastfood-Restaurant zwei Personen gesehen, die dort in der Nacht 20 Portionen bestellten - und daraufhin die Polizei informiert. Anhand des Nummernschilds fanden die Beamten den Ort der Geburtstagsparty heraus. Als sie eintrafen, seien 16 Personen dabei gewesen, ihren Fastfood-Snack zu essen. Als die Übeltäter die Höhe ihrer Strafe erfuhren, dürfte ihnen das Essen wieder hochgekommen sein: Für jeden der 16 Verstöße stellte die Polizei 1.652 australische Dollar in Rechnung, zusammen rund 26.000 Dollar.

    Melbourne, die mit rund fünf Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt des Kontinents, befindet sich wegen eines rasanten Anstiegs der Infektionszahlen seit Mittwoch dieser Woche erneut in einem sechswöchigen Lockdown.

  • 7/10/20 8:07 AM
    Afrikanische Meereswissenschaftler in Norwegen gestrandet
    Die Corona-Pandemie hat afrikanischen Meereswissenschaftlern eine kleine Odyssee auf dem Atlantik beschert. Forscher aus Senegal, Mauretanien und Gambia sowie Spanien und Norwegen befanden sich Ende Februar auf einem Forschungsschiff vor der Westküste Afrikas, als sich das Coronavirus auf der Welt ausbreitete.

    "Wir merkten plötzlich, dass überall die Länder ihre Grenzen dicht machten", sagte Merete Tandstad, die Koordinatorin des Forschungsprogramms. Weil die sieben afrikanischen Forscher nicht in ihre Heimatländer zurückkehren konnten, verbrachten sie demnach mehrere Monate in einem Gastland - im kalten Norwegen.
  • 7/10/20 7:55 AM
    Israel: Fünf Städte verhängen Ausgangsbeschränkungen
    Die israelische Regierung hat im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus weitere Ausgangsbeschränkungen verhängt. Betroffen waren Viertel in den fünf Städten Jerusalem, Beit Schemesch, Lod, Ramle und Kirjat Mal'achi, wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und das Gesundheitsministerium mitteilten. Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete und auch die Bewegungsfreiheit darin wird eingeschränkt. Die Maßnahme sollte am Freitagmittag in Kraft treten und sieben Tage dauern. In Lod wurden in anderen Vierteln bestehende Ausgangsbeschränkungen zugleich um fünf Tage verlängert.

    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hatte in dem Mittelmeerstaat nach Lockerungen zuletzt einen Höchstwert erreicht, es wurden verschiedene Beschränkungen neu verhängt. Netanjahu steht für sein Krisenmanagement zunehmend in der Kritik.
  • 7/10/20 7:44 AM
    Gutverdiener finden Corona-Krisenpolitik besser als Geringverdiener
    Einer Studie zufolge sind Gutverdiener mit der Krisenpolitik im Schnitt zufriedener als Menschen mit weniger Einkommen. Das geht aus einer repräsentativen Analyse der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor, die dafür mehr als 6.300 Beschäftigte befragen ließ. So gab unter jenen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.500 Euro pro Monat nur knapp die Hälfte an, mit der Anti-Krisenpolitik von Bund und Ländern zufrieden zu sein. Bei Menschen mit einem Haushaltsnetto von mehr als 3.200 Euro lag die Zustimmung hingegen bei 72 Prozent.
  • 7/10/20 6:27 AM
    Hongkong schließt offenbar alle Schulen
    Hongkong wird einem Medienbericht zufolge wegen eines Anstiegs der Neuinfektionen alle Schulen schließen. Mindestens 30 weitere Menschen seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, berichtet die "South China Morning Post" unter Berufung auf Gesundheitsexperten. Die Menschen hätten sich vor Ort angesteckt. Am Donnerstag wurden bereits 42 Neuinfektionen registriert, in 34 Fällen handelt es sich um eine lokale Übertragung. Insgesamt sind 1366 Infektionsfälle nachgewiesen, sieben Menschen starben den Angaben zufolge im Zusammenhang mit dem Virus.
  • 7/10/20 5:15 AM
    Proteste in Argentinien
    Am Nationalfeiertag sind in Argentinien zahlreiche Menschen gegen die Regierung auf die Straße gegangen. Rund um den Obelisk im Zentrum der Hauptstadt Buenos Aires protestierten sie am Donnerstag gegen die harten Ausgangsbeschränkungen während der Corona-Pandemie und schwenkten Nationalflaggen, wie im Fernsehsender TN zu sehen war. "Wir marschieren für Freiheit, Gerechtigkeit und das Wohlergehen der Argentinier", hieß es im Demonstrationsaufruf der Bewegung Campo Más Ciudad (Land plus Stadt). "Für die Gewerbetreibenden, die zugrunde gehen, während der Präsident auf einer nicht durchzuhaltenden Quarantäne besteht." Auch in anderen Städten des südamerikanisches Landes gingen Demonstranten gegen die Regierung auf die Straße.
  • 7/10/20 4:57 AM
    Giffey gegen neuen Lockdown
    Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat sich dagegen ausgesprochen, das öffentliche Leben im Fall einer zweiten Corona-Welle erneut auf breiter Front einzuschränken. "Stattdessen müssen wir punktuell und regional auf die jeweilige Entwicklung reagieren", sagte die SPD-Politikerin dem "Focus". Die Kita- und Schulschließungen zu Beginn der Pandemie bezeichnete sie als richtig: "Wir mussten ein Szenario wie in Italien verhindern und dafür sorgen, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird." Das sei gelungen.
  • 7/10/20 4:49 AM
    Briten starten Kampf gegen Fettleibigkeit
    Der britische Premierminister Boris Johnson wird laut "Times" noch in diesem Monat mit ersten Schritten im Kampf gegen Fettleibigkeit beginnen. So sollen etwa besondere Werbeaktionen und Präsentationsformen für ungesunde Produkte in Supermärkten verboten werden, wie das Blatt berichtet. Johnson will gegen Fettleibigkeit vorgehen, um sein Land besser für künftige Gesundheitskrisen zu rüsten. In Großbritannien ist nach Daten der Industriestaatenorganisation OECD fast jeder dritte Erwachsene übergewichtig. Das ist eine der höchsten Raten weltweit.
  • 7/10/20 4:37 AM
    USA: Corona-Neuinfektionen auf Rekordniveau
    In den USA sind am Montag 60.565 Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet worden. Das ergaben Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters. Es handelt sich um einen weltweiten Rekordwert seit Ausbruch der Pandemie. Die Zahl der neuen Todesfälle von infizierten Menschen lag den dritten Tag in Folge über 800. In 41 der 50 Bundesstaaten nahmen die Neuansteckungen in den vergangenen zwei Wochen zu.

    Die Amerikaner sind zunehmend gespalten, was etwa Maskenpflicht sowie Schul- und Betriebsöffnungen angeht. Die Vereinigten Staaten sind weltweit am stärksten von der Pandemie betroffen. Festgestellt wurden bislang mehr als 3,1 Millionen Infektionen und über 133.000 Todesfälle.

    Donald Trump beeindruckt das weiterhin nicht. Auf Twitter behauptete er erneut, die Zahlen seien nur so hoch, weil in den USA so viel getestet würde. „Der Grund, warum wir so viele Fälle haben, im Vergleich zu anderen Ländern, die nicht annähernd so viel getan haben wie wir, ist, weil unsere Testkapazität größer und besser ist“, so Trump.
  • 7/10/20 4:31 AM
    Rekord bei Neuinfektionen in Mexiko
    In Mexiko steigt die Zahl der festgestellten Ansteckungen um 7280 auf 282.283, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Der Zuwachs bedeutet einen Rekordwert bei den täglichen Neuinfektionen. Die Zahl der registrierten Todesfälle legt um 730 auf 33.526 zu.
  • 7/10/20 4:24 AM
    Großbritannien schließt sich EU-Impfstoffprogramm nicht an
    Die Briten werden sich laut "Telegraph" dem EU-Impfstoffprogramm nicht anschließen. Das habe die Regierung in London beschlossen, weil sie kostspielige Verzögerungen in der Versorgung mit dem Impfstoff befürchte, berichtet die Zeitung. Die EU-Kommission solle darüber an diesem Freitag informiert werden.
  • 7/10/20 4:13 AM
    Boliviens Präsidentin mit Coronavirus infiziert
    Boliviens Präsidentin Jeanine Anez gibt via Twitter ihre Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus bekannt. Ein entsprechender Test sei positiv ausgefallen, erklärt sie und betont, dass es ihr "gut" gehe.
  • 7/10/20 4:06 AM
    Mehr als 69.000 Tote in Brasilien
    Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet 42.619 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 1,755 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legt binnen 24 Stunden um 1220 auf 69.184 zu. Brasilien ist gemessen an den festgestellten Infektionszahlen weltweit am zweitstärksten von der Pandemie betroffen hinter den USA.
  • 7/9/20 9:28 PM
    WHO untersucht eigene Rolle in der Pandemie
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Kommission zur Untersuchung der eigenen Rolle rund um den Ausbruch des Coronavirus eingesetzt. Das Gremium soll unabhängig sein und den Umgang der Organisation mit der Pandemie bewerten, wie WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte. Im November soll ein Zwischenbericht und im Mai ein Abschlussbericht vorgelegt werden. Geführt werden soll das Gremium von den früheren Ministerpräsidentinnen Neuseelands und Liberias, Helen Clark und Ellen Johnson Sirleaf.

    Die WHO war besonders von US-Präsident Donald Trump kritisiert worden. Sie habe zu spät vor der Pandemie gewarnt und stehe unter dem Einfluss Chinas, hatte er argumentiert. Die USA, die von der Seuche stark getroffen sind, haben mittlerweile ihren Austritt aus der WHO erklärt.
  • 7/9/20 9:12 PM
    Niederländischer Fußball vorerst ohne Auswärtsfans und ohne Jubel
    Die Proficlubs im niederländischen Fußball werden in der neuen Saison zunächst nur vor heimischem Publikum spielen. Wegen der Corona-Maßnahmen kommen nur Fans des Heim-Clubs in die Stadien hinein, teilte der Königliche Fußballverband KNVB am Donnerstag in Zeist bei Utrecht mit. Der Verband legte ein 80 Seiten umfassendes Corona-Protokoll für die neue Spielzeit vor. Polizei und Bürgermeister hatten angegeben, dass der Zustrom zu den Stadien ohne Auswärtsfans einfacher zu regeln sei.

    Die neue Spielzeit soll am 12. September mit Publikum starten. Die Regierung hatte den Vereinen auferlegt, dass Zuschauer einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten müssen. Der KNVB schätzt, dass die Stadien daher höchstens zu 40 Prozent ausgelastet werden können. Der Sicherheitsabstand gilt nicht für Jugendliche bis 18 Jahre und Mitglieder eines Haushaltes. Keine Lösung fand der Verband allerdings für eine andere Corona-Auflage der Behörden. Fans dürfen demnach weder singen noch jubeln, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.

  • 7/9/20 9:01 PM
    Bürgermeister von Rio: Ohne Impfstoff kein Sonnenbad am Strand
    Die Strände von Rio de Janeiro bleiben für Schwimmer und Sonnenbadende geschlossen, bis ein Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung steht. Am Strand würden keine Masken getragen, damit komme es zu mehr Infektionen, begründet Bürgermeister Marcelo Crivella die Entscheidung. Die auch bei Touristen beliebten Strände sind gegenwärtig nur für Sport und Wassersport geöffnet.
  • 7/9/20 8:44 PM
    Kiel: Erste Kreuzfahrt soll Mitte August wieder starten
    Mitte August soll der Kreuzfahrtbetrieb auch in Kiel wieder beginnen. Von dort aus startet die "Aidablu" am 16. August. «Die ersten Reisen finden mit einer angepassten Passagierkapazität und ohne Anlauf eines weiteren Hafens statt», teilte das Kreuzfahrtunternehmen Aida mit. Buchungen sind bereits möglich. Bereits am 5. August beginnt von Hamburg aus eine Aida-Kreuzfahrt in die Nordsee.

    Die ersten Schiffe sollen mit deutlich weniger Passagiere als üblich ablegen. Verbunden sind die ersten Reisen mit umfangreichen Abstands- und Hygieneregeln an Bord. Außerdem sind Covid-19-Schnelltests an Bord. Passagiere müssen vor ihrer Reise digitale Gesundheitsfragebögen ausfüllen. An Bord sind auch Temperaturmessungen, Wegeleitsysteme sowie beschränkte Kapazitäten für Restaurants, Bars und Theater geplant. Maskenpflicht gibt es in Fahrstühlen, Treppenhäusern und Kabinenfluren. Die Maximalauslastung liegt bei 60 Prozent.

  • 7/9/20 8:11 PM
    Erster Coronafall im Syrischen Idlib gemeldet
    In der nordsyrischen Rebellenhochburg Idlib ist nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörden ein erster Corona-Fall aufgetreten. Hilfsorganisationen berichteten, ein Krankenhausarzt sei nach einem Aufenthalt in der Türkei positiv auf die Krankheit Covid-19 getestet worden.

    Der Mediziner und Beschäftigte und Patienten des Krankenhauses seien in Quarantäne, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Corona-Tests seien im Gange. Hilfsorganisationen warnten vor der Gefahr einer starken Verbreitung des Virus in dem von Gebiet, wo viele Flüchtlinge unter prekären Bedingungen leben. In der Region Idlib sind Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Die syrische Regierung hat bisher aus ihrem Herrschaftsgebiet 372 Corona-Infektionen und 14 Todesfälle gemeldet.

  • 7/9/20 6:58 PM
    Österreich will mit Ampelsystem über Corona-Infektionslage informieren
    Österreich will ein landesweites Corona-Ampelsystem einführen. In vier Farben von grün bis rot soll darin die Infektionslage auf Ebene der Bezirke (entsprechend etwa der Kreisebene in Deutschland) eingestuft werden. Neben den Ansteckungszahlen sollen auch die Nachverfolgbarkeit der Fälle, die Testzahlen und die örtlichen Kapazitäten der Krankenhäuser eine Rolle spielen, erklärte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in Wien. Ziel sei ein einheitliches Vorgehen, das trotzdem regionalen Handlungsspielraum zulasse. "Wir wollen uns österreichweite Maßnahmen so lange wie möglich ersparen", so Kurz.
  • 7/9/20 6:29 PM
    Corona breitet sich in israelischer Armee aus
    Das Coronavirus breitet sich auch in der israelischen Armee aus. Generalstabschef Aviv Kochavi und andere Offiziere müssten sich in Quarantäne begeben, teilte die Armee mit. Der ranghöchste Militär sei vor etwa einer Woche mit einem Soldaten in Kontakt gekommen, der inzwischen positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. "Der Generalstabschef fühlt sich gut, hat keine Symptome, und wird sich bald einem Test unterziehen", hieß es weiter.

    Am Mittwoch musste sich bereits Verteidigungsminister Benny Gantz nach einem möglichen Kontakt mit einem Corona-Infizierten in Quarantäne begeben. Auch Jerusalem-Minister Rafi Perez teilte am Donnerstag bei Twitter mit, er begebe sich in Heimisolation, nachdem sich einer seiner Berater mit dem Coronavirus infiziert habe. Eine israelische Armeesprecherin bestätigte am Donnerstag, 316 Soldaten seien gegenwärtig mit dem Virus infiziert. Rund 9100 Soldaten und Armee-Mitarbeiter befänden sich in Quarantäne.
  • 7/9/20 5:39 PM
    Mallorca führt strenge Maskenpflicht ein
    Nach Katalonien wollen auch die bei deutschen Touristen sehr beliebten Baleareninseln Mallorca wegen Corona eine äußerst strenge Maskenpflicht einführen. Der Beschluss mit den Details werde noch erarbeitet und solle am Montag in Kraft treten, teilte die Regionalregierung in Palma mit. Auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera werden somit alle Menschen in der Öffentlichkeit selbst dann Mund- und Nasenschutz tragen müssen, wenn der Sicherheitsabstand gewahrt werden kann.

    Laut der Regierung werden Pools und Strände von der Maskenpflicht ausgenommen sein. Auch in Bars, Cafés und Restaurants wird man keinen Mund- und Nasenschutz tragen müssen, solange gegessen und getrunken wird. Bei privaten Zusammenkünften wird voraussichtlich nach eine Obergrenze von 70 Personen im Freien und 30 Personen in geschlossenen Räumen gelten. Die Details der Verordnung stehen noch nicht endgültig fest. In der Mitteilung der Regionalregierung werden zum Beispiel sportliche Aktivitäten nicht erwähnt.

    Auf den Inseln, insbesondere auf Mallorca, hatte es in den vergangene Tagen immer mehr Partys gegeben, an denen zum Teil mehr als hundert Feiernde ohne jede Beachtung der Abstandsregeln teilgenommen haben sollen. Zwischenfälle waren nach Berichten von Medien unter anderem in Kneipen und in Parks registriert worden.
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