Die Corona-Krise

LIVE-TICKER Coronavirus - Jens Spahn bereitet Berliner Schlauchboot-Party Sorgen

03. Juni 2020 - 13:44 Uhr

Gesundheitsminister kritisiert Rave-Demo

Am Pfingstwochenende machte eine ausgeuferte Demonstration für die Berliner Club-Kultur Schlagzeilen. Tausende Menschen drängten sich auf Booten und am Ufer, kaum einer trug Maske, niemand hielt Abstand. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bereitet solches Verhalten Sorgen, wie er auf Twitter mitteilte. Den Appell des Gesundheitsministers lesen Sie im Live-Ticker. In der niedersächsischen Stadt Göttingen bekämpfen die Behörden einen akuten Corona-Ausbruch. Mehr erfahren Sie in unserem Video.

Alle Infos zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.​

+++ LIVE-TICKER +++

  • 6/3/20 5:24 PM
    Corona-Notstand in Spanien bis 20. Juni verlängert
    In Spanien ist der umstrittene Corona-Notstand zum sechsten und damit wohl letzten Mal um weitere zwei Wochen bis zum 20. Juni verlängert worden. Im Parlament stimmten am Mittwochabend 177 Abgeordnete für den Antrag von Regierungschef Pedro Sánchez. Es gab 18 Enthaltungen. Die Zustimmung wurde möglich, weil Sánchez als Chef einer Minderheitsregierung dank Absprachen mit den liberalen Ciudadanos und regionalen Parteien zusätzliche Stimmen auf seine Seite bringen konnte.
  • 6/3/20 5:24 PM
    Tests mit Hydroxychloroquin gegen Covid-19 dürfen weiter gehen
    Mehrere ausgesetzte Tests mit dem Malaria-Medikament Hydroxychloroquin bei Covid-19-Erkrankten können wieder aufgenommen werden. Experten hätten sämtliche Daten erneut überprüft und seien zu dem Schluss gekommen, dass nichts gegen eine Fortsetzung der Tests spreche, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch in Genf.
    Das Mittel war Bestandteil einer von der WHO koordinierten Forschungsreihe mit mehr als 3500 Patienten in 35 Ländern. Dabei wird untersucht, ob verschiedene schon vorhandene Medikamente etwa gegen Malaria, HIV, Ebola und Multiple Sklerose einen Effekt gegen Covid-19 haben. Nach einem Bericht in der Fachzeitschrift «The Lancet», dass Hydroxychloroquin womöglich die Todesrate erhöhen könnte, waren die Versuche Ende Mai vorübergehend ausgesetzt worden.
  • 6/3/20 5:20 PM
    Baden-Württemberg will ab 15. Juni Busreisen wieder erlauben
    In Baden-Württemberg sollen nach den Plänen der Landesregierung ab dem 15. Juni wieder Reisebusse fahren dürfen. Das teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit. Es werde eine Verordnung angestrebt, die Busreiseunternehmen ermögliche, ihr Geschäft wieder aufzunehmen. Sozial-, Verkehrs- und Justizministerium sollen in der kommenden Woche eine entsprechende Hygieneverordnung erarbeiten.

    In anderen Bundesländern sind Busreisen unter Einhaltung der Hygieneregeln bereits wieder erlaubt - etwa im Saarland oder in Nordrhein-Westfalen. In Hamburg dürfen bei Busreisen allerdings höchstens 50 Prozent der Plätze besetzt werden, zudem müssen Reisende eine Maske tragen. In Bayern startete der touristische Busverkehr bereits Ende Mai - allerdings sind Gruppenreisen bisher ausgenommen. In Rheinland-Pfalz sollen Busreisen ab dem 10. Juni wieder möglich sein.

  • 6/3/20 5:02 PM
    Gericht bestätigt Maskenpflicht in Brandenburg
    Das Verfassungsgericht Brandenburg hat eine Regelung der Corona-Verordnung bestätigt und eine andere teilweise gekippt: Die Maskenpflicht sei vorläufig hinzunehmen, entschieden die Richter am Mittwoch. Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 150 Teilnehmern sind dagegen künftig grundsätzlich erlaubt. Im Einzelfall kann die Versammlungsbehörde sie aber wegen einer konkreten Infektionsgefahr untersagen. Bislang gab es nur für begründete Einzelfälle eine Genehmigung.

    Die AfD-Landtagsfraktion hatte sich gegen die beiden Regelungen der Corona-Verordnung mit einem Eilantrag und einer Klage gewandt. Über die Klage will das Gericht zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.
  • 6/3/20 4:45 PM
    Mann (50) will keine Maske tragen - Schlägerei in Zug
    Wegen eines fehlenden Mundschutzes haben sich in einem Zug von Kassel nach Marburg zwei Männer geprügelt. Auch nach der Aufforderung einer Zugbegleitung weigerte sich ein 50-Jähriger, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Zur Unterstützung habe sich ein 44 Jahre alter Fahrgast aus Kassel eingemischt. Dabei sei es am Dienstag zu einem Handgemenge gekommen. Die Männer gingen demnach zu Boden. Der 50-Jährige erlitt eine Platzwunde am Kopf. Gegen die beide Streithähne werde nun wegen Körperverletzung ermittelt.
  • 6/3/20 4:20 PM
    Italien: 71 neue Todesfälle und 321 Neuinfektionen
    In Italien steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus um 71 (Vortag: 55) auf 33.601. Wie die Zivilschutzbehörde mitteilt, legt die Zahl der festgestellten Infektionen um 321 (318) zu. 237 davon wurden in der Krisenregion Lombardei im Norden des Landes ermittelt.
  • 6/3/20 4:00 PM
    TVNOW-Doku: Was wir aus der Krise lernen
    Welche Lehren können wir aus der bisher größten Krise der Nachkriegszeit ziehen? Wir haben mit Experten gesprochen. War der Staat zu inkonsequent? Wurden die Schulen zu schnell geschlossen? +++Sehen sie hier die TVNOW-Doku+++
  • 6/3/20 3:46 PM
    Corona-Ausbruch in Göttingen: Bereits 105 Infizierte nach Familienfeier
    Nach dem Coronavirus-Ausbruch in Göttingen sind inzwischen 105 Menschen infiziert. Das teilte die Stadt in einer Pressekonferenz am Mittwoch mit. Hunderte Menschen kamen in der Unistadt sowie anderen Kommunen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen als Kontaktpersonen in Quarantäne. Der Krisenstab der Landesregierung hat bereits möglichen Quarantäne-Brechern mit einer Einweisung gedroht. Wer sich nicht an die Auflagen halte, begehe eine Straftat und könne vom Gericht in eine geschlossene Einrichtung überstellt werden, sagte Claudia Schröder, die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs.

    Mitglieder von Großfamilien sollen sich bei privaten Feiern anlässlich des muslimischen Zuckerfestes am 23. Mai nicht an die Hygiene- und Abstandsregeln gehalten haben. In der Folge kam es zu mehreren Covid-19-Infektionen. Die Stadt arbeite nun mit Hochdruck daran, alle beteiligten Personen ausfindig zu machen. Deshalb sollen nun auch rund 700 Bewohner des Iduna-Zentrums, in der viele der beteiligten Personen vermutet werden, zum Wochenende auf das Coronavirus getestet werden.
    • Ein Streifenwagen steht vor dem Iduna-Zentrum, wo sich bei mehreren größeren privaten Feiern etliche Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. dpa Ein Streifenwagen steht vor dem Iduna-Zentrum, wo sich bei mehreren größeren privaten Feiern etliche Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben.
  • 6/3/20 3:38 PM
    Erstmals seit Sonntag wieder Virus-Toter in Spanien
    In Spanien ist erstmals seit Sonntag wieder ein Covid-19-Todesfall registriert worden. Damit sind insgesamt 27.128 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, wie Daten des Gesundheitsministeriums zeigen. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen steigt demnach binnen 24 Stunden um 219 auf 240.326.
  • 6/3/20 3:31 PM
    Belgien öffnet Grenzen Mitte Juni - Cafés und Bars ab nächster Woche
    Belgien öffnet Mitte Juni seine Grenzen für Urlauber aus Deutschland sowie 30 anderen europäischen Staaten. Dann hebt das Königreich die in der Corona-Krise eingeführten Einreise-Beschränkungen auf, wie Premierministerin Sophie Wilmès am Mittwoch nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats sagte. Der Sommerurlaub an der belgischen Nordseeküste oder den Ardennen wird also möglich.
  • 6/3/20 3:20 PM
    USA kündigen Verbot von Passagierflügen aus China an
    In der Coronakrise verschärft sich der Streit zwischen den USA und China. Die Spannungen greifen nun verstärkt auf den Luftverkehr über. Die Regierung in Washington will chinesischen Fluggesellschaften Passagierflüge in die Vereinigten Staaten bis auf weiteres verbieten. Die Regelung soll ab dem 16. Juni gelten, wie das US-Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte. Sie ist als Vergeltungsmaßnahme gedacht und gilt für Air China, China Eastern Airlines, China Southern Airlines und Hainan Airlines Holding.
  • 6/3/20 2:48 PM
    Weltweit mindestens 600 Pflegekräfte an Covid-19 gestorben
    Weltweit sind nach Verbandsangaben mindestens 600 Pflegekräfte durch eine Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Mehr als 230.000 hätten sich infiziert. Diese Zahlen meldete der Internationale Verband der Pflegekräfte (ICN) am Mittwoch in Genf. Die wahren Zahlen liegen wahrscheinlich weitaus höher, wie der Verband berichtet. Der Vorsitzende Howard Catton nannte eine Zahl von womöglich 450.000. Aus vielen Ländern lägen keine Informationen vor. In Deutschland liege die Todeszahl der infizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen relativ niedrig.
  • 6/3/20 2:41 PM
    Italien öffnet Grenzen: Viele Hotels in Südtirol sind noch zu
    Italien hat seine Grenzen zwar für Urlauber geöffnet, doch noch sind viele Hotels geschlossen. In der bei deutschen Touristen beliebten Provinz Bozen zum Beispiel haben nach Schätzungen des Hotelier- und Gastwirteverbandes erst maximal 20 Prozent der Betriebe auf. Exakte Zahlen lägen nicht vor, teilte die Landesregierung in Bozen mit. Italien erlaubt seit Mittwoch den Bürgern aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz die freie Einreise.

    In Bozen schätzen die Verantwortlichen, dass die Zahl der offenen Häuser schnell steigen wird: Um den 15. Juni herum dürften sechs von zehn Hotels und Pensionen arbeiten, hieß es. Ein weiterer Teil der Betriebe werde voraussichtlich zwischen Anfang und Mitte Juli öffnen.
  • 6/3/20 2:15 PM
    750-Milliarden-Hilfsprogramm: EU-Ratschef rechnet nicht mit baldiger Einigung
    Der nächste EU-Gipfel wird nach Einschätzung von EU-Ratschef Charles Michel keine Einigung auf das 750-Milliarden-Euro-Programm zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise bringen. Die Beratungen am 19. Juni sollten per Videoschalte abgehalten werden und der "gründlichen Vorbereitung" für einen späteren EU-Gipfel dienen, teilte Michels Sprecher am Mittwoch auf Twitter mit. Dieser solle dann wenn möglich als physisches Treffen stattfinden.

    Bislang war unklar, ob Kanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen womöglich schon übernächste Woche persönlich zusammenkommen. Bei den Beratungen soll es zum einen um den 750-Milliarden-Plan für den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Krise gehen, zum anderen um einen neuen Entwurf für den siebenjährigen Haushaltsrahmen in Höhe von 1,1 Billionen Euro. Für beides hatte die EU-Kommission vergangene Woche Vorschläge vorgelegt. Nötig wäre Einstimmigkeit der 27 EU-Staaten sowie anschließend die Zustimmung nationaler Parlamente und des EU-Parlaments. Bei einem Gipfeltreffen im Februar waren die Verhandlungen über den Haushaltsrahmen schon einmal gescheitert.
  • 6/3/20 1:47 PM
    EU-Reisen auf eigene Gefahr: Maas holt niemanden mehr zurück
    Die Bundesregierung betont, dass deutsche Touristen nach der Aufhebung der Reisewarnung für EU-Staaten nicht mit einer erneuten Rückholaktion bei neuen Corona-Beschränkungen in diesen Ländern rechnen können. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes weist darauf hin, dass eine Wiederholung der Aktion im März und April nicht möglich sei, als Hunderttausende gestrandete Touristen mit Hilfe der Bundesregierung nach Deutschland zurückgebracht worden waren. "Jeder muss sich des Risikos bewusst sein", betont er. Das ändere nichts an einer konsularischen Betreuung im Notfall.
  • 6/3/20 1:22 PM
    Verband rechnet vorübergehend mit Schnäppchen bei Flugtickets
    Mit dem Flugverkehr geht es wieder aufwärts: Die Talsohle sei nach dem coronabedingten Einbruch wohl durchschritten, berichtete der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) am Mittwoch in Genf. Fluggesellschaften in Asien hätten Passagiere mit Schnäppchen auf Inlandsstrecken zurückgewonnen, und dasselbe sei in Europa zu erwarten, sagte IATA-Chefökonom Brian Pearce. In China gehe es bei Inlandsflügen bereits seit Februar wieder aufwärts. Airlines hätten Ticketpreise für Inlandsflüge teils bis zu 40 Prozent reduziert. Im Durchschnitt lagen sie 23 Prozent unter dem Niveau von vor einem Jahr. Für Europa seien Prognosen noch zu früh. «Ich rechne aber mit einem ähnlichen Muster,» sagte Pearce. Solche Preisnachlässe dürften von kurzer Dauer sein. Die höheren Kosten durch die Umsetzung zahlreicher Corona-Maßnahmen müssten finanziert werden. «Niedrige Ticketpreise und höhere Kosten - das passt nicht gut zusammen», sagte er.
  • 6/3/20 1:16 PM
    Ärger über Schulschließungen in Göttingen nach Corona-Ausbruch
    Eltern und Schulleiter in Göttingen sind verärgert darüber, dass in der Unistadt die Schulen als Folge eines Corona-Ausbruchs in dieser Woche geschlossen bleiben. «Es ist erschreckend, dass es Menschen gibt, die meinen, für sie gelten die Regeln nicht oder für sie wären die Regeln unter bestimmten Umständen außer Kraft gesetzt», sagte am Mittwoch der Leiter der Neuen Integrierten Gesamtschule Göttingen, Lars Humrich. Für die Kinder und Jugendlichen bedeute die neuerliche Schließung aller Schulen in Göttingen eine weitere Verunsicherung.

    Am Wochenende waren ersten Maßnahmen getroffen worden, um den Corona-Ausbruch nach Familienfeiern zum muslimischen Zuckerfest einzudämmen. Die Stadt Göttingen will alle bis zu 700 Bewohner einer Wohnanlage auf Covid-19 testen - wann damit begonnen wird, ist noch unklar. Mehrere Hundert Menschen stehen unter Quarantäne, die Schließung der Schulen für diese Woche wurde von der Stadt angeordnet. Die Zahl der in den vergangenen sieben Tagen neu erkrankten Menschen pro 100 000 Einwohner lag am Mittwoch im Kreis Göttingen bei 21,6, in ganz Niedersachsen bei 5,4.
  • 6/3/20 1:00 PM
    TVNOW-Doku: Was wir aus der Krise lernen
    Welche Lehren können wir aus der bisher größten Krise der Nachkriegszeit ziehen? Wir haben mit Experten gesprochen. War der Staat zu inkonsequent? Wurden die Schulen zu schnell geschlossen? +++Sehen sie hier die TVNOW-Doku+++
  • 6/3/20 12:43 PM
    Flughafen Tegel bleibt geöffnet
    Der Berliner Flughafen Tegel wird nun doch nicht vorübergehend geschlossen. Man rechne wieder mit steigenden Passagierzahlen, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Mittwoch zur Begründung.
  • 6/3/20 12:23 PM
    Ab dem 17. Juni wird Urlaub am Mittelmeer möglich
    Der deutsche Reiseanbieter Tui will schon zwei Tage nach der Aufhebung der Reisewarnung für die meisten europäischen Länder Mitte Juni seinen seinen Sommerflugplan wieder aufnehmen. Mit dem "ersten eigenen Flug" soll es laut Tui schon am 17. Juni an die portugiesische Algarve gehen. Das teilte Deutschland-Chef Marek Andryszak dem Business Insider mit. "Unsere Hauptreiseziele werden die Balearen, Kanaren, Griechenland, Portugal und Zypern sein", sagte Andryszak. Auch Kroatien und Bulgarien werde der Anbieter wieder ins Programm nehmen. Reisen nach Mallorca bietet Tui nach jetziger Planung zwar erst ab dem 1. Juli wieder an, doch Andryszak zeigte sich zuversichtlich, dass deutsche Urlauber auch früher auf die Baleareninsel fliegen können - womöglich sogar noch vor dem 17. Juni.
  • 6/3/20 12:13 PM
    Ende der Maskenpflicht in Bulgarien
    Der bulgarische Regierungschef Boiko Borissow drängt auf eine Aufhebung der Maskenpflicht in dem EU-Land ab 15. Juni. "Dann fallen alle (Corona-Schutz)Maßnahmen weg, und es bleiben nur die sozialen (Hilfen)", sagte Borissow am Mittwoch.

    Seit dem 1. Mai gilt in Bulgarien die Maskenpflicht zum Schutz gegen das Coronavirus nur noch in geschlossenen öffentlichen Räumen und nicht mehr im Freien. In Bussen und Bahnen, Läden und Kirchen sowie in Institutionen müssen die Menschen jetzt noch immer einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • 6/3/20 12:07 PM
    Turkish Airlines führt "Gesundheitsinspektor" auf ihren Flügen ein
    Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines setzt angesichts der Corona-Pandemie auf ihren Flügen nun sogenannte Hygiene-Experten ein. Je ein Mitglied der Crew werde sich als "Gesundheitsinspektor" allein darum kümmern, dass Reinlichkeitsmaßnahmen und Abstandsregeln eingehalten würden. Das teilte die Fluggesellschaft am Mittag in einer Stellungsnahme mit.

    Turkish Airlines will internationalen Verbindungen ab dem 10. Juni wieder aufnehmen. Am Dienstag wurde bekannt, dass sie außerdem ab 18. Juni zusätzliche Direktflüge in türkische Städte ins Programm aufnimmt, unter anderem, um das Umsteigen zu vermeiden. An Flughäfen werden Corona-Tests durchgeführt.
  • 6/3/20 11:11 AM
    Österreich öffnet alle Grenzen zu Nachbarländern - außer Italien
    Österreich setzt nach rund drei Monaten der Reisebeschränkungen zu seinen Nachbarländer aufgrund der Corona-Pandemie wieder auf Reisefreiheit. Alle Grenzbeschränkungen zu Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn würden diese Woche aufgehoben, sagte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Mittwoch in Wien. Für die übrigen sieben Nachbarländer gilt der Zustand von vor Corona-Zeiten. Bei der Einreise von diesen Staaten nach Österreich gibt es dann keine Quarantäne oder verpflichtende Test-Ergebnisse mehr.

    Einzige Ausnahme ist Italien. Dort bleiben die Beschränkungen bestehen, kommende Woche soll die nächste Einschätzung erfolgen. Die Regierung in Wien sei im regen Kontakt mit Rom. Der Plan sei eine Öffnung zu Italien, sobald es die Zahlen zuließen.
  • 6/3/20 11:08 AM
    Arbeitsminister: Kurzarbeit hat uns vor Massenarbeitslosigkeit gerettet
    Trotz millionenfacher Kurzarbeit in Rekordhöhe und stark steigender Arbeitslosigkeit erwartet Bundesarbeitsminister Hubertus Heil keine höhere Beitragslast für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in den Sozialversicherungen. "Ich rechne nicht damit, dass es in diesem oder im nächsten Jahr zu Beitragssatzerhöhungen kommt", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch.
  • 6/3/20 10:52 AM
    Gesundheitsminister Spahn sorgt sich um Party-Freunde
    Nachdem am Wochenende rund 3.000 Menschen auf dem Berliner Landwehrkanal eine Schlauchbootparty feierten, ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Sorge. So twitterte er am Vormittag: "Die Bilder bereiten mir Sorgen. Denn: Beim Feiern verbreitet sich das Virus besonders leicht." Gleichzeitig appellierte er, das bislang Erreichte zu sichern und damit deutlich vorsichtiger zu sein.

    Eine Schlauchbootparty mit 400 Booten gehöre da offenbar nicht zu. So twitterte er weiter: "Ja, die Zahlen in sind aktuell auf niedrigem Niveau. Gleichwohl sind wir noch mitten in der Pandemie. Lasst uns das Erreichte sichern und weiterhin im Alltag aufeinander Acht geben." Ursprünglich war in Berlin nur eine Techno-Party mit 100 Personen angemeldet.
  • 6/3/20 10:35 AM
    TVNOW-Doku: Was wir aus der Krise lernen
    Welche Lehren können wir aus der bisher größten Krise der Nachkriegszeit ziehen? Wir haben mit Experten gesprochen. War der Staat zu inkonsequent? Wurden die Schulen zu schnell geschlossen? +++Sehen sie hier die TVNOW-Doku+++
  • 6/3/20 9:38 AM
    Reisewarnung für Drittstaaten bleibt vorerst bestehen
    Das Auswärtige Amt hält die Reisewarnung für Staaten außerhalb Europas vorerst aufrecht. Die Bundesregierung werde abwarten, ob die EU-Kommission in dieser Woche die Einreisebeschränkung nach Europa verlängere, sagte Außenminister Heiko Maas. Das Bundeskabinett werde sich gegebenenfalls in der kommenden Woche erneut mit dem Thema beschäftigen. Zuvor hatte die Regierung bekannt gegeben, dass die weltweite Reisewarnung ab dem 15. Juni für die Mitgliedstaaten der EU, Großbritannien, die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein aufgehoben und durch Reisehinweise zu ersetzen werde. Voraussetzung sei, dass es keine Einreiseverbote und großflächigen Ausgangssperren mehr gebe.
  • 6/3/20 9:25 AM
    Erhöhter Krankenstand kostet Arbeitgeber wohl rund 1,6 Milliarden Euro mehr
    Während der aktuellen Krise ist die Zahl der Krankmeldungen sprunghaft angestiegen und das hat Folgen: Arbeitgeber müssen im laufenden Jahr offenbar rund 1,6 Milliarden Euro zusätzlich für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall einplanen. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, von der die "Rheinische Post" berichtete.
  • 6/3/20 9:17 AM
    Schweden: Sonderweg doch nicht so gut?
    Während der Corona-Pandemie ging das Leben in Schweden relativ normal weiter. Das Land hatte deutlich freizügigere Maßnahmen ergriffen als etwa Deutschland oder der Rest Europas. So blieben Schulen, Restaurants oder Geschäfte über die gesamte Zeit hinweg geöffnet. Doch jetzt äußerte sich Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell erstmals selbstkritisch über den schwedischen Sonderweg in der Corona-Krise. Schweden hätte schon von Beginn an mehr Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergreifen sollen, sagte Tegnell in einem veröffentlichten Interview mit dem schwedischen Radio. "Ich glaube, dass es sicherlich Verbesserungspotenzial bei dem gibt, was wir in Schweden gemacht haben, klar. Und es wäre gut gewesen, wenn man exakter gewusst hätte, was man schließen soll, um die Infektionsausbreitung besser zu verhindern." Zu viele Schweden seien zu früh gestorben.

  • 6/3/20 9:08 AM
    Virologe geht von weiteren Ausbrüchen aus
    Angesichts des Corona-Ausbruchs in Göttingen und Bildern von Menschenansammlungen im Freien hat sich der hessische Virologe Friedemann Weber besorgt gezeigt. Prinzipiell sei die Lage zwar eher erfreulich, sagte er am Mittwoch in einem Interview der "Rhein-Neckar-Zeitung" mit Blick auf die Infektionszahlen. "Die Bilder von Menschen in Parks und am Wasser, die dicht zusammensitzen, sind aber beunruhigend." Die Ansteckungsgefahr mit dem Virus sei in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen am höchsten - "das bedeutet aber nicht, dass die Gefahr im Freien nicht gegeben ist".

    Es sei absehbar, dass es wieder zu kleinen Coronavirus-Ausbrüchen kommen werde, sagte der Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Gießen weiter. "Wir müssen dann viel Mühe aufwenden, um diese Ausbrüche zu kontrollieren." Es sei leider denkbar, dass es auch weiterhin keine Großveranstaltungen geben werde. "Göttingen zeigt dies. Die Menschen haben sich offenbar nicht an die Regeln gehalten und schon explodieren die Infektionszahlen. Ich fürchte, dass es in absehbarer Zeit keine Großveranstaltungen geben wird."
  • 6/3/20 9:05 AM
    Herausforderung für lebenswichtige Gewebetransplantionen
    Die Covid-19-Pandemie hat den regulären Klinikbetrieb stillstehen lassen. Auch viele Gewebe- und insbesondere Augenhornhauttransplantationen mussten verschoben werden. Mit der sukzessiven Wiederaufnahme von elektiven Transplantationen ist für Patienten eine rasche Versorgung mit Gewebetransplantaten wichtig. Anlässlich des Tags der Organspende am 06. Juni macht die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) auf die dringend benötigten Gewebespende aufmerksam.

    "Wir stellen uns darauf ein, die Versorgung mit Gewebetransplantaten in den kommenden Wochen wieder hochzufahren. Wir sehen, dass die Krankenhäuser die OP-Kapazitäten zügig auf 60 bis 70 Prozent erhöhen. Statt des sonst typischen Sommerlochs, werden mehr Transplantationen in der Jahresmitte stattfinden", zeigt sich Martin Börgel, Geschäftsführer der DGFG, entschlossen. Zu erwarten sei dies, da im April viele Transplantationen seitens Kliniken, aber auch auf Wunsch von Patienten selbst, verschoben wurden.

  • 6/3/20 8:59 AM
    Arbeitslosigkeit steigt im Mai weiter an
    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai wegen der Folgen der Corona-Krise im Vergleich zum April noch einmal um 169 000 auf 2,813 Millionen Menschen gestiegen. Die Arbeitslosenquote kletterte um 0,3 Punkte auf 6,1 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mit. Im Vergleich zum Mai 2019 ging die Arbeitslosigkeit sogar um 577 000 Personen nach oben.

    Die Arbeitslosigkeit ging damit im Mai weniger stark nach oben, als im April. Damals waren mehr als 300 000 Menschen wegen der Corona-Krise in die Arbeitslosigkeit gegangen. Normalerweise erlebt der Arbeitsmarkt sowohl im April als auch im Mai einen Frühjahrsaufschwung, die Zahl der Arbeitslosen geht um diese Jahreszeit saisonbedingt üblicherweise nach unten.

  • 6/3/20 8:50 AM
    Reisewarnung für europäische Länder fällt am 15. Juni
    Den Beschluss hat Außenminister Heiko Maas in einem Statement verkündet. Danach soll die am 17. März für alle rund 200 Länder der Welt pauschal verhängte Warnung vor touristischen Reisen durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden. Darin wird dann über die landesspezifischen Risiken informiert.

    Aufgehoben werden soll die Reisewarnung für die 26 Partnerländer Deutschlands in der Europäischen Union, das gerade aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Die endgültige Entscheidung über die Aufhebung traf das Kabinett noch nicht. Sie soll zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt in den nächsten beiden Wochen erfolgen. Für einzelne der 31 Länder wird sich der Schritt möglicherweise noch verzögern.

  • 6/3/20 8:38 AM
    Virologe Drosten legt überarbeitete Studie vor
    In einer überarbeiteten Fassung seiner Studie zur Infektiosität von Kindern in der Corona-Krise hält das Forscherteam um den Berliner Virologen Christian Drosten an seiner grundlegenden Aussage fest. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Kinder im Bezug auf Sars-CoV-2 nicht genauso ansteckend seien wie Erwachsene, heißt es in der aktualisierten Version der Studie. Sie ist noch nicht in einem begutachteten Fachjournal erschienen, sonder wurde als sogenannter Preprint veröffentlicht.

    Ein erster Entwurf der Untersuchung war Ende April veröffentlicht worden und hatte Kritik und teils heftige Auseinandersetzungen nach sich gezogen. Die Aussage bereits damals: Kinder tragen eine ebenso hohe Viruslast wie Erwachsene - und sind mithin vermutlich genauso ansteckend. Die Forscher hatten aufgrund dieser Ergebnisse vor einer uneingeschränkten Öffnung von Schulen und Kindergärten in Deutschland gewarnt. In der neuen Fassung heißt es dazu: "Die uneingeschränkte Öffnung dieser Einrichtungen sollte sorgfältig mit Hilfe von vorbeugenden diagnostischen Tests überwacht werden."

  • 6/3/20 8:25 AM
    TVNOW-Doku: Was wir aus der Krise lernen
    Welche Lehren können wir aus der bisher größten Krise der Nachkriegszeit ziehen? Wir haben mit Experten gesprochen. War der Staat zu inkonsequent? Wurden die Schulen zu schnell geschlossen? +++Sehen sie hier die TVNOW-Doku+++
  • 6/3/20 8:21 AM
    Österreich will bald wieder deutsche Touristen willkommen heißen
    Ab Mitte Juni will die österreichische Regierung wieder viele deutsche Gäste im Land zu begrüßen. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger zeigte sich heute im Gespräch mit dem BR zuversichtlich, dass die deutsche Bundesregierung die wegen der Corona-Pandemie verhängte Reisewarnung für Österreich ab Mitte Juni aufhebe. Die Gespräche zwischen Berlin und Wien seien sehr konstruktiv. "Dementsprechend freuen wir uns natürlich, dass Grenzen wieder öffnen können ab 15. Juni und wir auch wieder unsere deutschen Freunde begrüßen können." Österreich hat mit Deutschland und der Schweiz eine vollständige Grenzöffnung ab Mitte Juni vereinbart. Experten gehen davon aus, dass bis zu zwei Drittel der österreichischen Beherbergungsbetriebe ein Ausbleiben der deutschen Touristen nicht verkraften könnten. Das Bundeskabinett will heute die Aufhebung der Reisewarnung für 31 europäische Staaten ab dem 15. Juni vorbereiten.
  • 6/3/20 7:47 AM
    Über 200.000 Infektionsfälle in Indien
    In Indien sind inzwischen mehr als 200.000 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Die Zahl der Ansteckungen stieg binnen 24 Stunden um 8909 auf 207.615, wie die Behörden mitteilen. Das Land liegt damit weltweit auf Rang sieben. Ein weiterer rasanter Anstieg wird erwartet. Indien sei noch weit vom Höhepunkt der Infektionswelle entfernt, sagt ein Vertreter der Gesundheitsbehörden. Bislang sind in dem Land 5815 infizierte Menschen gestorben.
  • 6/3/20 7:45 AM
    Mehrheit für eine komplette Schul-Öffnung nach den Ferien
    Eine Mehrheit der Bundesbürger ist dafür, alle Schulen und Kindergärten nach den Sommerferien zu öffnen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des Fernsehsenders SWR. 58 Prozent der Bundesbürger gaben im Rahmen der bundesweiten Befragung an, eine komplette Öffnung der Schulen und Kitas in Deutschland nach den Sommerferien zu befürworten. Etwa ein Drittel der Befragten (34 Prozent) waren der Ansicht, dass der Kita- und Schulbetrieb weiterhin nur teilweise erfolgen sollte. Ausschließlich drei Prozent der Befragten bevorzugen eine gänzliche Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen. Die Umfrage beruht auf der Befragung von mehr als 1000 Bundesbürgern.
  • 6/3/20 7:37 AM
    Schulschließungen könnten sich negativ auf Pisa-Studie auswirken
    Die wochenlangen Schulschließungen und der weiterhin nur eingeschränkte Schulbetrieb könnten sich nach Ansicht von OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher auch in den nächsten Pisa-Testergebnissen niederschlagen. Es sei gut möglich, dass die "sozialen Disparitäten" in späteren Pisa-Vergleichen weiter zunähmen, sagte Schleicher der Deutschen Presse-Agentur.

    Die Veröffentlichung der letzten Pisa-Ergebnisse vor einem halben Jahr, am 3. Dezember, hatte den Zusammenhang, wonach Schulerfolg in Deutschland stark von der sozialen Herkunft abhängt, erneut bestätigt. Schleicher schließt nun nicht aus, dass sich dieser Effekt verstärken könnte. Kinder aus wohlhabenden Familien kämen oft mit Schulschließungen zurecht. "Kinder aus ungünstigem sozialem Umfeld haben dagegen meist nur eine einzige wirkliche Chance im Leben, das sind gute Lehrer und eine leistungsfähige Schule." Ihnen fehle der Zugang zu guten Angeboten zum Online-Lernen und manchmal auch ein Platz um zu Hause in Ruhe zu lernen.

    Die Ausnahmesituation an den Schulen könnte nach Angaben des Bildungsexperten auch Auswirkungen auf das spätere Erwerbsleben der Schüler haben. "Letztlich können sie ein verlorenes Schuljahr mit sieben bis zehn Prozent verlorenem Lebenseinkommen gleichsetzen", sagte er. Wegen der Corona-Krise waren Schulen in Deutschland wochenlang geschlossen und sind jetzt nur in einem eingeschränkten Schichtbetrieb geöffnet.

  • 6/3/20 7:33 AM
    Virologe Drosten sorgt sich um Corona-Infektionen bei Kindern
    Virologe Christian Drosten hat sich in seinem NDR-Podcast erneut zu den Corona-Fällen bei Kindern geäußert: "Was wir aber in der jüngeren Statistik sehen, ist eine Zunahme in der Alterskohorte 20 bis 29 und 10 bis 19 - und, wenn man genau hinschaut, auch bei den 0 bis 9-Jährigen." Seine Sorge um vor allem kleinen Kinder resultiert daraus, dass diese Schwierigkeiten beim Einhalten der die Abstandsregeln hätten. Aber grundsätzlich könne man beispielsweise als Elternteil versuchen, das ein wenig zu steuern. Zur Wiedereröffnung der Schulen äußert er sich weiter: "Wir öffnen jetzt zwar mit einer niedrigen Grund-Inzidenz, aber eben doch mit einer verschobenen Situation bei den Kindern".

    Drosten hatte Ende April eine Studie vorab veröffentlicht. Laut dieser könnten Kinder genauso ansteckend sein wie Erwachsene. Seine Studie trug auch zur Debatte um die Wiedereröffnungen von Schulen und Kitas bei.

  • 6/3/20 7:06 AM
    Italienurlaub wieder möglich - Grenzen geöffnet
    Nach rund drei Monaten mit strengen Corona-Beschränkungen sind Italiens Grenzen wieder für Urlauber geöffnet. Die Reisefreiheit gilt seit Mittwoch für Menschen aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz. Eine Virus-Quarantäne von zwei Wochen entfällt damit. Außerdem dürfen die Italiener selbst wieder unbeschränkt zwischen den 20 Regionen hin- und herfahren.

    Das Verlassen der eigenen Region war lange stark eingeschränkt gewesen. Bisher duften zum Beispiel Menschen aus Rom nur ausnahmsweise in die Toskana fahren. Sie mussten dann eine schriftliche Selbsterklärung über ihre wichtigen Gründe parat haben. Auch Ausländer durften während der Corona-Sperren nur mit triftigem Grund einreisen, etwa wegen einer Arbeit.

    Die neuen Lockerungen waren von vielen der 60 Millionen Italiener sehnsüchtig erwartet worden. Sie dürfen nun wieder Angehörige und Freunde besuchen, die weiter entfernt leben. Einige Politiker und Experten äußerten jedoch Bedenken, dass es dadurch wieder mehr Infektionen geben könnte.

  • 6/3/20 6:18 AM
    Maskano-Schaumstoff-Masken gegen dicke Sommerluft
    Keine Frage: Atemmasken helfen enorm, die Ausbreitung des Corona-Virus weiter einzudämmen. Doch die Temperaturen steigen - und hinter den Alltagsmasken wird die Luft immer dicker! Jetzt gibt's neue und viel leichtere Modelle, mit denen man angeblich sogar beim Sport richtig durchatmen kann! Stimmt das? Wir haben sie im Fitnessstudio getestet.
  • 6/3/20 6:01 AM
    Kröten profitieren von Pandemie
    Die Pandemie hat Kröten und anderen Amphibien möglicherweise bei ihrer jährlichen Wanderung geholfen. "Sicherlich haben die wandernden Amphibienpopulationen vom abnehmenden Straßenverkehr gerade an Straßenabschnitten ohne Schutzzäune profitiert", erklärt Sascha Schleich vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) der Deutschen Presseagentur.

    Die Krise hätte allerdings vielerorts auch die Bemühungen der Tierschützer erschwert. "An vielen Schutzzäunen helfen normalerweise mehrere Ehrenamtliche mit." Das sei aber durch die Abstandsregeln und die Ausgangsbeschränkungen in einigen Bundesländern dieses Jahr zur Herausforderung geworden. Ein Urteil zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Krötenbestände ist wenn überhaupt erst nächstes Jahr möglich, wie auch Magnus Wessel vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bestätigt. "Die Zahl der Tiere ist stark von der Witterung abhängig, so dass ein Vergleich schwer ist."
  • 6/3/20 5:45 AM
    Hohe Nachfrage nach Pools und Hängematten
    Viele Menschen in Deutschland investieren angesichts ausgefallener Urlaubsreisen in die eigenen vier Wände und in Freizeitmöbel. Hersteller von Pools und Hängematten verzeichnen in der Corona-Krise eine gestiegene Nachfrage. "Es ist immer noch genug Geld da. Die Leute vergolden ihr Zuhause", sagte der Marketingleiter des emsländischen Schwimmbecken-Herstellers Riviera Pool, Uwe Rengers, der Deutschen Presse-Agentur.

    Der Hängematten-Hersteller La Siesta aus Rheinhessen verzeichnete im April nach eigenen Angaben sogar ein Umsatzplus von 85 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Baumarktkette Hagebau stellte eine hohe Nachfrage nach Produkten zur Renovierung der Wohnung fest. Einig sind sich die Unternehmen allerdings, dass der Effekt wohl nicht von Dauer ist: Wenn sich das Reiseverhalten wieder normalisiere, werde sich das auch in der Nachfrage spiegeln.
  • 6/3/20 5:21 AM
    Nach Corona-Ausbruch: Göttingen bereitet Massentestung für 700 Menschen vor
    Auf den Corona-Ausbruch nach dem Zuckerfest reagiert die Stadt Göttingen mit Covid-19-Tests für alle Bewohner einer Wohnanlage. Bis zu 700 Personen sollen getestet werden, hatte Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) am Dienstag erklärt: "Die Testung wird zur Zeit vorbereitet in einer Arbeitsgruppe." Der Wohnkomplex am nördlichen Rand der Innenstadt ist laut Köhler der Schwerpunkt der Covid-19-Infektionen.

    Nach privaten Feiern zum muslimischen Zuckerfest sind mehrere Hundert Menschen in Quarantäne. Die Zahl der Infizierten lag zuletzt bei 80 Personen. Dieser Wert könne sich aber erhöhen, es stünden noch Testergebnisse aus. Die Menschen steckten sich den Angaben zufolge nicht in Moscheen oder Glaubenszentren sondern bei privaten Feiern an - auch eine Shisha-Bar habe "eine nicht unwesentliche Rolle" gespielt, so die Behörden.

  • 6/3/20 5:00 AM
    TVNOW-Doku: Was wir aus der Krise lernen
    Welche Lehren können wir aus der bisher größten Krise der Nachkriegszeit ziehen? Wir haben mit Experten gesprochen. War der Staat zu inkonsequent? Wurden die Schulen zu schnell geschlossen? +++Sehen sie hier die TVNOW-Doku+++
  • 6/3/20 4:10 AM
    RKI: 342 neue Fälle innerhalb eines Tages
    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) binnen 24 Stunden um 342 auf 182.370. Davon gelten geschätzte 167.300 Patienten als geheilt. Weitere 29 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben. Damit steigt nach offiziellen Angaben die Zahl der Todesopfer in Deutschland auf 8.551.
  • 6/2/20 11:22 PM
    Lettland öffnet Grenzen für Europäer
    Nach Estland und Litauen öffnet auch Lettland seine Grenzen wieder für die Bürger zahlreicher europäischer Länder. Reisende aus mehr als 20 europäischen Staaten dürfen ab Mittwoch wieder in Lettland einreisen, ohne sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben zu müssen, sagt Ministerpräsident Krisjanis Karins. Staaten wie Großbritannien und Schweden, in denen die Corona-Infektionsrate weiterhin hoch ist, sind von der Lockerung ausgenommen. Für den Reiseverkehr geschlossen bleiben die Grenzen zudem zu den Nachbarstaaten Russland und Belarus.
  • 6/2/20 11:22 PM
    Koalitionsspitzen vertagen Verhandlungen über Konjunkturpaket
    Die Spitzen der schwarz-roten Koalition vertagen ihre Beratungen über das milliardenschwere Paket zur Stärkung der Konjunktur nach rund neun Stunden. Wegen des großen Beratungsbedarfs soll an heutigen Mittwoch gegen 10.00 Uhr nach der Kabinettssitzung weiterverhandelt werden. Einige der strittigsten Punkte wie eine mögliche Prämie beim Autokauf oder Hilfen für die Kommunen wie eine Altschuldenregelung sollten erst am Ende beraten werden.
  • 6/2/20 10:05 PM
    "Corona-Rebellen" breiten sich in NRW aus
    In Nordrhein-Westfalen wächst die Zahl sogenannter Corona-Rebellen. So gibt es in NRW bereits 29 Untergruppen beim Messengerdienst Telegram, wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, die der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwoch) vorliegt. Demnach ruft die Gruppierung bundesweit unter anderem zu Demonstrationen und Veranstaltungen gegen Einschränkungen der Grundrechte auf. An den Protesten beteiligen sich auch sogenannte Reichsbürger, Selbstverwalter sowie Rechtsextremisten. "Nachdem Rechtsextremisten unterschiedlicher Organisationen und Spektren ihre Demonstrationstätigkeit nach einer Pandemie-bedingten mehrwöchigen Pause wiederaufgenommen haben, rufen mehrere rechtsextremistische Protagonisten nun auch dazu auf, sich an Demonstrationen gegen die Beschränkungsmaßnahmen zu beteiligen", schreibt das Bundesinnenministerium. In diesem Zusammenhang fänden sich demnach fremdenfeindliche Argumentationen wie die Behauptung, "eine jüdische Elite habe die Pandemie bewusst hervorgerufen". "Es ist nachvollziehbar, dass Menschen wegen der Corona-Maßnahmen um ihre Grundrechte besorgt sind und auf die Straße gehen. Wir müssen uns aber zusammen dagegen wehren, dass diese Proteste von Rechtsextremen vereinnahmt werden", sagte der Linken-Abgeordnete Andrej Hunko unserer Redaktion. "Dies gilt insbesondere für den Antisemitismus dieser selbsternannten Corona-Rebellen", so Hunko.
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