Die Corona-Krise

LIVE-TICKER Coronavirus - Impfstudie macht Hoffnung: Probanden entwickeln Antikörper im Blut

15. Juli 2020 - 7:08 Uhr

Experimenteller Corona-Impfstoff scheint zu wirken

Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna zeigt einer Studie zufolge nach ersten Tests ermutigende Ergebnisse. In der ersten Phase der klinischen Tests hätten die Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt, erklärte das an der Studie beteiligte Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID). Bei den 45 Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren habe es keine ernsthaften Nebenwirkungen gegeben, hieß es weiter. Mehr zu der neuen Impfstudie erfahren Sie hier. 

Im Video äußert sich der NRW Gesundheitsminister mit klaren Worten zum Schlachthofbetreiber Tönnies. Er habe "keinen Bock" ihm etwas zu überweisen.

Alle Infos zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.​

+++ LIVE-TICKER +++

  • 7/15/20 5:11 AM
    351 Neuinfektionen in Deutschland gemeldet
    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 351 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 199.726 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI meldete (Datenstand 15.7., 0.00 Uhr).

    In Deutschland starben den RKI-Angaben zufolge bislang 9071 mit dem Virus infizierte Menschen - das bedeutet ein Plus von 3 im Vergleich zum Vortag. Bis Mittwochmorgen hatten 186.000 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 14.7. bei 1,06 (Vortag: 1,00).

  • 7/15/20 5:10 AM
    Neue Impfstudie aus dem USA macht Hoffnung
    Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna zeigt einer Studie zufolge nach ersten Tests ermutigende Ergebnisse. In der ersten Phase der klinischen Tests hätten die Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt, erklärte das an der Studie beteiligte Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID). Bei den 45 Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren habe es keine ernsthaften Nebenwirkungen gegeben, hieß es weiter.
  • 7/15/20 5:00 AM
    Hessen erlaubt Krankenhausbesuche wieder
    Wer sich in Hessen im Krankenhaus von einer Operation oder einer schweren Krankheit erholt, kann ab dem heutigen Mittwoch auch wieder mit Besuchern am Krankenbett rechnen. In den Kliniken dürfen Patienten in den ersten sechs Tagen nach Angaben des Sozialministeriums insgesamt zwei Besuche empfangen. Pro Besuch dürfen maximal zwei Personen kommen. Ab dem siebten Tag dürfen Angehörige und Freunde täglich den Patienten besuchen. Allerdings maximal zwei Besucher am Tag. Besuche in Rehakliniken sind jetzt wieder uneingeschränkt möglich.
  • 7/15/20 4:38 AM
    Rheinland-Pfalz: Neuer Regeln für Kita, Sport und Gastronomie
    Die rheinland-pfälzische Landesregierung lockert vom heutigen Mittwoch an die Corona-Beschränkungen im Sport und in der Gastronomie weiter. Zugleich ist der Übergang zum Regelbetrieb in den Kitas wieder möglich - von 1. August an gilt dieser überall wieder.

    In der Gastronomie ist der Thekenbetrieb wieder erlaubt für Speisen und Getränke. Allerdings müssen die Abstandsregeln von mindestens 1,50 Meter eingehalten werden und die Gäste ihre Kontaktdaten hinterlassen. Es gelten die Sperrzeiten wie vor der Pandemie.

    Training und Wettkampf sind in festen Kleingruppen von bis zu 30 Menschen wieder möglich - vorher waren nur 10 Personen erlaubt. Allerdings müssen jetzt auch beim Außensport die Kontakte für die Nachverfolgung im Infektionsfall erfasst werden. Außerhalb der Trainingsstätte und für Gruppen über 30 Menschen gelten die Abstands- und Hygieneregeln.
  • 7/15/20 4:17 AM
    Über 74.000 Corona-Tote in Brasilien
    Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet 41.857 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 1,926 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 1.300 auf 74.133 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf.
  • 7/14/20 9:27 PM
    Paradox: Mexiko will Grenze zu den USA geschlossen halten
    Mexiko schlägt den USA vor, die gemeinsame Grenze länger für nicht unbedingt notwendige Reisen geschlossen zu lassen. Die Maßnahme sollte angesichts des Verlaufs der Pandemie um 30 Tage auf den 21. August verlängert werden, erklärte das Außenministerium auf Twitter. Sie gilt seit dem 21. März.
  • 7/14/20 9:02 PM
    Schwangere können Ungeborene infizieren
    Ärzte in Frankreich haben erstmals die Übertragung des neuartigen Coronavirus von einer schwangeren Frau auf ihr ungeborenes Kind nachgewiesen. Ein im März geborener Junge habe nach der Geburt unter Hirnschwellungen und neurologischen Symptomen gelitten, wie sie bei Erwachsenen mit Covid-19 auftreten, erklären die Ärzte in einer Studie, die im Fachmagazin "Nature Communications" veröffentlicht wurde. "Wir haben gezeigt, dass die Übertragung von der Mutter auf den Fötus über die Plazenta in den letzten Wochen der Schwangerschaft möglich ist", sagte der Leiter der Studie, Daniele De Luca. Frühere Forschungen hatten bereits auf die wahrscheinliche Übertragung des Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind hingewiesen, konkrete Nachweise gab es jedoch nicht.
  • 7/14/20 8:33 PM
    Coronafall im Profi-Eishockey
    Ein Spieler des DEL-Clubs Kölner Haie ist nach einem Auslandsaufenthalt positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Er zeigt keine Symptome und befindet sich nun - nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt - für zwei Wochen in Quarantäne", teilte der achtmalige deutsche Meister am Dienstag über seinen Twitter-Account mit - ohne einen Namen zu nennen. Das Testergebnis bestärke "das Vertrauen in unser Konzept, Kontrolltests nach Urlaubsaufenthalten durchzuführen, bevor ein Spieler wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen darf".Der Saisonstart in der DEL war in der vergangenen Woche vom 18. September auf einen noch nicht näher bestimmten Termin im November verschoben worden.
    <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">1) Im Rahmen unserer Kontroll-Prozesse wurde in dieser Woche ein Haie-Spieler nach einem Auslandsaufenthalt positiv auf Covid-19 getestet. Er zeigt keine Symptome und befindet sich nun - nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt - für zwei Wochen in Quarantäne.

  • 7/14/20 8:12 PM
    Knapp 60.000 Neuinfektionen in den USA
    Die US-Seuchenzentren CDC melden 58.858 neue nachgewiesene Infektionen und 351 weitere Todesfälle. Insgesamt sind damit in den USA fast 3,4 Millionen Erkrankte und 135.235 Tote durch die Pandemie verzeichnet.
  • 7/14/20 7:59 PM
    Studenten werden nicht ausgewiesen
    Die drohende Ausweisung zahlreicher ausländischer Studenten aus den USA ist vom Tisch: Die US-Regierung nimmt eine geplante Regelung zurück, mit der ausländische Studenten bei der ausschließlichen Belegung von Online-Kursen im Wintersemester zur Ausreise gezwungen werden sollten. Das geht aus dem Protokoll einer Anhörung eines Bundesgerichts in Boston hervor, bei der es am Dienstag um den Fall ging. Die Einwanderungsbehörde ICE hatte die umstrittene Regelung in der vergangenen Woche angekündigt. Sie betraf Studenten an US-Universitäten, die im Wintersemester wegen des Coronavirus ausschließlich Online-Kurse anbieten. Die Elite-Universitäten Harvard und MIT hatten gegen die Maßnahme geklagt. Deutsche Studenten hatten die Bundesregierung um Unterstützung gebeten. In einem von knapp 100 derzeitigen, künftigen und früheren deutschen Studenten in den USA unterzeichneten offenen Brief wurde die Bundesregierung gebeten, "den jüngsten Visabestimmungen der US-Regierung entschieden entgegenzutreten".

  • 7/14/20 5:57 PM
    Malle ist kein Einzelfall: Am Goldstrand geht's genauso ab!
    Als Bilder vom Wochenende am Ballermann die Runde machten, war der Aufschrei groß: Ohne Maske und ohne Abstand sitzen Feiernde zusammen – so als wäre die Bedrohung durch die Corona-Pandemie längst Vergangenheit. Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, spricht sich jetzt sogar für eine zweiwöchige Quarantäne nach dem Mallorca-Urlaub aus. Doch Mallorca ist nicht der einzige Urlaubsort, an dem die Touristen scheinbar vergessen haben, dass die Gefahr durch das Virus noch nicht gebannt ist. Ein Video aus dem Partystadl am Goldstrand in Bulgarien zeigt: Dort geht es genauso ab!
    Hier sehen Sie die schockierenden Bilder.
  • 7/14/20 5:47 PM
    Wegen Corona: Landeselternrat fordert Extra-Urlaub für Eltern
    Karriere, Kinder und Corona-Krise - dieser Dreiklang belastet Eltern zurzeit besonders schwer. Um alles unter einen Hut zu bringen, haben viele Mütter und Väter ihren Jahresurlaub schon komplett aufgebraucht. Richtig erholt fühlen sich wohl nur die wenigsten. Daher wünscht sich der Landeselternrat Niedersachsen jetzt zehn Tage Corona-Sonderurlaub.

    Mehr zu diesem Vorschlag lesen Sie hier.
  • 7/14/20 5:09 PM
    Luxemburg als Risikogebiet eingestuft
    Das Auswärtige Amt warnt wegen erhöhter Corona-Zahlen in Luxemburg vor "nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen" in das Nachbarland. Luxemburg habe kumulativ die Neuinfiziertenzahl von 50 Fällen pro 100 000 Einwohner in den letzten 7 Tagen überschritten, heißt auf der am Dienstag aktualisierten Homepage des Auswärtigen Amtes zur Begründung.

    Das Robert Koch-Institut (RKI) listet Luxemburg mit Stand Dienstag als Gebiet, in dem "ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Sars-CoV-2 besteht". Laut RKI erfolgt die Einstufung als Risikogebiet nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch Gesundheitsministerium, Innenministerium und Auswärtigem Amt.

  • 7/14/20 4:15 PM
    Italien verlängert viele Corona-Maßnahmen
    Italiens Regierung will viele Corona-Schutzmaßnahmen wie die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen mindestens bis Ende Juli beibehalten. Das kündigte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Dienstag im Parlament in Rom an. Man muss in dem Mittelmeerland weiter eine Atemschutzmaske tragen, wenn man Bars, Restaurants, Geschäfte, Busse und Bahnen betritt. Es gelten zudem Abstandsregeln. Außerdem bleiben Einreisen aus vielen Nicht-EU-Ländern entweder verboten, oder die Menschen müssen in eine zweiwöchige Quarantäne.

    Es bestehe das "Risiko, das Coronavirus aus dem Ausland zu importieren", zitierten italienische Nachrichtenagenturen Speranza im Senat, der kleineren der zwei Parlamentskammern. Deshalb blieben die Kontrollen an Flughäfen und in Häfen sowie bei Migrantenbooten streng, sagte er.

    Nach Medienberichten sollten die Öffnung von Diskotheken und der Start von Kongressen, die für Mitte Juli erwartet worden waren, auch mindestens bis Ende des Monats verschoben werden.

  • 7/14/20 2:46 PM
    Umfrage: Eltern fühlen sich während Pandemie hoher Belastung ausgesetzt
    Der bisherige Höhepunkt der Corona-Pandemie in Deutschland ist für fast die Hälfte der Eltern eine sehr belastende Phase gewesen. Frauen hätten noch häufiger als Männer von einer hohen Belastung berichtet, teilte das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung am Dienstag in Wiesbaden mit. Unter den alleinerziehenden Müttern hätten rund 60 Prozent eine hohe Gesamtbelastung angegeben. Die Auswertung veröffentlichte das Institut unter der Überschrift "Eltern während der Coronakrise - Zur Improvisation gezwungen". Wöchentlich seien seit Ende März 3600 Personen zu ihrer Lebenssituation befragt worden.

    Unter den Eltern hätten sich Väter in Kurzarbeit am zufriedensten geäußert, Mütter in derselben Situation seien deutlich unzufriedener gewesen, heißt es darin. Mütter im Homeoffice sei es dagegen besser gegangen als den Vätern.

  • 7/14/20 2:19 PM
    Corona-Regelverstöße in Niedersachsen derzeit ohne Strafe - wegen Fehler im Gesetz
    In Niedersachsen können Verstöße gegen die Corona-Regeln vorübergehend nicht mit Bußgeldern geahndet werden. Hintergrund ist eine Panne bei der Veröffentlichung der neuen Vorgaben der Landesregierung im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 11. Juli. Dabei sei "offensichtlich ein redaktioneller Fehler passiert", sagte der Leiter des Corona-Krisenstabs, Heiger Scholz, am Dienstag.

    Zwar heißt es wie geplant, dass Verstöße mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Der folgende Satz, wonach die Behörden und die Polizei die Bestimmungen durchsetzen und Verstöße ahnden sollen, hört allerdings mitten im Text auf.

    2Die Verordnung, die die Ministerin unterschrieben hatte, war noch vollständig", beteuerte Scholz. Er kündigte an, die Formulierung werde noch im Laufe der Woche berichtigt, voraussichtlich am Mittwoch oder Donnerstag. Bis dahin könnten Verstöße allerdings nicht mit Bußgeldern belegt werden. 2Keine Strafe ohne Gesetz", sagte Scholz.

  • 7/14/20 2:08 PM
    Merkel und Söder sprechen sich für lokale Ausreiseverbote aus
    Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) haben für lokale Ausreisebeschränkungen aus Corona-Hotspots geworben. "Ich finde, das ist jedenfalls ein Vorschlag, den man diskutieren sollte und für den ich werben würde", sagte Merkel am Dienstag nach ihrer Teilnahme an einer Sitzung des bayerischen Kabinetts bei einem Auftritt mit Söder am Schloss Herrenchiemsee. Der CSU-Chef betonte: "Das gibt Sicherheit für alle Beteiligten, also auch für die Menschen in der jeweiligen Region." Deswegen sei dieser Weg der richtige.

    Merkel sagte, wenn sich bei lokalen Ausbrüchen ergebe, dass sich die Infektionsketten in der Bevölkerung nicht so weit verbreitet hätten, wie am Anfang befürchtet, solle man die Gebiete mit Beschränkungen kleiner eingrenzen. "Das finde ich erstmal ein sehr vernünftiges Herangehen." Mit den Ländern werde nun diskutiert, wie man in einem solchen Fall mit Reisen in den Rest der Republik umgehe.

  • 7/14/20 2:05 PM
    Kommunen gegen Ausreiseverbot bei Corona-Ausbrüchen
    Die Kommunen sehen die erwogenen Ausreisebeschränkungen für Bewohner von Regionen mit Corona-Ausbrüchen sehr skeptisch. "Sie müssten ja im Prinzip dann kontrollieren, wer reist aus dem Kreis aus - und sie wissen, wie groß Kreise sind -, das stelle ich mir fast unmöglich vor", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, am Dienstag im ZDF. Der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager, sagte: 2Es geht eher um chirurgische Präzision als um den Holzhammer."

    Die Bundesregierung möchte ein zielgenaueres Durchgreifen bei regionalen Ausbrüchen erreichen und hat dazu bei den Ländern regionale Ausreisebeschränkungen angeregt. "Darüber diskutieren wir als eine Maßnahme, ob das nicht am Ende eine bessere Variante ist, als wenn man am Urlaubsort ankommt, um dann zurückgewiesen zu werden", sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart" nach einer Schaltkonferenz mit den Staatskanzleichefs der Länder vom Vortag.

  • 7/14/20 1:00 PM
    Reisewarnung für Schweden aufgehoben
    Angesichts gesunkener Corona-Infektionszahlen in Schweden hat das Auswärtige Amt die Reisewarnung für das Land aufgehoben. Das teilte die Behörde am Nachmittag mit. In Schweden hatte es deutlich weniger Einschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie gegeben, als in den anderen EU-Ländern.
  • 7/14/20 11:51 AM
    Erstes Kreuzfahrtschiff sticht seit Beginn der Pandemie in See
    Als erstes Kreuzfahrtschiff nach der Corona-Pandemie nimmt die "Explorer Dream" nach Angaben der Veranstalter in Taiwan wieder Seereisen auf. Wie Reisebüros in der Hauptstadt Taipeh bestätigten, können aber nur Touristen aus Taiwan die zwei- bis dreitägigen Touren von der Hafenstadt Keelung zu den Inseln Penghu, Matzu und Kinmen buchen.
    Taiwan bietet sich für die Wiederaufnahme der Kreuzfahrten an, weil die Insel das Virus von Anfang an besser als andere Länder in den Griff bekommen hatte. Es gab nur 450 Infektionen und sieben Tote. Die Besatzung der "Explorer Dream" muss nach Angaben der Veranstalter in Taiwan 14 Tage Quarantäne absolvieren und nach einem negativen Corona-Test am Ende nochmal sieben Tage an Bord in Isolation gehen. Auch ist das Schiff demnach ausgiebig desinfiziert worden. Passagiere müssten sich vorher strengen gesundheitlichen Tests unterziehen und an Bord soziale Abstandsregeln einhalten, teilte Genting Cruise Lines mit.

  • 7/14/20 11:33 AM
    Thailand verschärft Einreiseregeln für Ausländer
    Thailands Regierung verschärft die Einreisebestimmungen für Ausländer nach neuen Coronavirus-Fällen. In dem Land gab es seit 50 Tagen keine bestätigte lokale Übertragung des Virus. Zwei Infektionen unter Ausländern in dieser Woche haben aber zur Isolation von mehr als 400 Menschen geführt. Die Regierung erklärt nun, dass die Einreisebestimmungen zu lasch waren. "Das sollte nicht passieren, es tut mir wirklich leid, dass es passiert ist, und ich möchte mich bei der Öffentlichkeit entschuldigen", sagt Thailands Ministerpräsident Prayuth Chan-ocha.
  • 7/14/20 11:28 AM
    Museen im Londoner Stadtteil Kensington dürfen wieder öffnen
    Die großen Museen im Londoner Nobelstadtteil Kensington sollen im August wieder öffnen. Das teilten Vertreter der drei Häuser bei einer gemeinsamen virtuellen Pressekonferenz mit. Viele Museen in der britischen Hauptstadt waren wegen der Coronavirus-Pandemie seit Mitte März geschlossen. Den Start in Kensington soll das für seine Sammlung an Dinosaurierskelette berühmte Natural History Museum am 5. August machen. Das Victoria and Albert Museum (V&A), das auf Design und Kunstgewerbe spezialisiert ist, öffnet am 6. August. Als letztes folgt das Science Museum, in dem Objekte aus Technik und Naturwissenschaft zu sehen sind. Der Eintritt in die drei Museen wird wie gewohnt kostenlos sein, um die Besucherzahl zu regulieren, muss aber ein Ticket für einen bestimmten Termin gelöst werden.
  • 7/14/20 11:25 AM
    Darf der Hamburg-Marathon stattfinden?
    Die Austragung des Hamburg-Marathons am 13. September ist weiterhin ungewiss. Hamburg und München haben mit großem Aufwand Schutz-Konzepte vorgelegt, die beispielhaft sein können für einen Neuanfang des internationalen Laufsports. In Hamburg soll der Veranstalter jedoch nicht nur für die Teilnehmer, sondern offenbar auch für etwaige Zuschaueransammlungen außerhalb von Start- und Zielbereichen Konzepte umsetzen. Dies ist bei einer Streckenlänge von 42,195 Kilometern nicht zu leisten.

    Deshalb haben die Organisatoren die Anmeldung zu Marathon und Halbmarathon vor zwei Wochen gestoppt. Eine Einigung mit der Stadt steht aus. Sollte es erneut zu einer Absage kommen, wird es den nächsten Marathon in der Hansestadt frühestens im nächsten Jahr geben können. Wegen der Corona-Pandemie war der erste Termin am 19. April abgesagt und auf den Herbst verschoben worden.
  • 7/14/20 11:01 AM
    Maskenpflicht an weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg
    In Baden-Württemberg gilt nach den Sommerferien an allen weiterführenden Schulen eine Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus. Das bestätigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Jeder, der dann auf dem Schulgelände und in den Gebäuden unterwegs ist, muss demnach eine Alltagsmaske tragen. Während des Unterrichts soll die Maskenpflicht nicht gelten. Die Landesregierung einigte sich nach langen Diskussionen auch auf eine Teststrategie für das Personal an Schulen und Kitas. Alle Mitarbeiter sollen sich von Mitte August bis Ende September zwei Mal kostenfrei und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen können.
  • 7/14/20 9:50 AM
    Karliczek will Entwicklungs- und Produktionskapazitäten für Impfstoff ausbauen
    Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich bei einem Besuch des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) über den Stand der Corona-Forschung informiert. Die Ministerin ließ sich erklären, was Covid-19 mit Herz und Nieren der betroffenen Patienten macht. „Hier konnte man sehen, dass mit Covid-19 nicht zu spaßen ist“, sagte Kaliczek in einem Pressestatement. Es ging auch um die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Virus. Die Ministerin betonte, dass es auch wichtig sei, die Produktionskapazitäten für einen möglichen Impfstoff auszubauen. Wenn die Entwicklung grünes Licht gebe und ein funktionierender Impfstoff gefunden sei, müsse dieser auch sofort in großer Menge hergestellt werden.
  • 7/14/20 9:23 AM
    Österreich hebt Reisewarnung für Kreis Gütersloh auf
    Die österreichische Regierung hat die Reisewarnungen für den Kreis Gütersloh in der Nacht zu Dienstag aufgehoben. Das berichtete die "Rheinische Post". Zudem habe die Regierung von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die Aufhebung der Einreisebeschränkungen für Bürger aus dem Kreis Gütersloh erlassen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf nordrhein-westfälische Regierungskreise. Ein entsprechender Hinweis sei auf der Website des österreichischen Gesundheitsministeriums gestrichen worden. Nach Informationen der Zeitung hatte sich Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zuvor in Telefonaten mit Kurz für die Lockerungen eingesetzt.
  • 7/14/20 9:13 AM
    Seit Sonntag keine Neuinfektion in Hamburg
    In Hamburg ist erneut keine Neuinfektion mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet worden. Damit ist seit Sonntag kein neuer Fall in der Hansestadt bestätigt worden. Wie die Sozialbehörde am Dienstag im Internet mitteilte, infizierten sich in den vergangenen sieben Tagen 12 Menschen. Das sind 0,7 Fälle pro 100.000 Menschen in Hamburg. Damit liegt der Wert derzeit weit unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, ab dem der Senat über erneute Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie beraten müsste. Das wäre bei 900 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen nötig.
  • 7/14/20 8:48 AM
    Reproduktionszahl sinkt wieder auf 1,00
    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 412 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 199 375 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI meldete (Datenstand 14.7., 0.00 Uhr). Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 1,00 (Vortag: 1,04). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt.

  • 7/14/20 8:25 AM
    Neue Infektionsherde: Mehrere asiatische Länder verschärfen Corona-Maßnahmen
    Mehrere asiatische Länder verschärfen angesichts wachsender Coronavirus-Infektionen die Maßnahmen gegen die Pandemie. In Hongkong wurde die Schließung eines Vergnügungsparks von Disney vorbereitet. In Japan ordneten die Behörden eine stärkere Überwachung des Infektionsgeschehens an. In Tokio wurden rund 800 Zuschauer einer Theateraufführung gesucht, nachdem unter Publikum und Schauspielern insgesamt 20 Ansteckungen festgestellt wurden.

    In der für die Ansiedlung von Technologie-Konzernen bekannten indischen Millionenstadt Bangalore begann einer neuer, für eine Woche geplanter Lockdown. Zuvor war nach Lockerungen der Einschränkungen die Zahl der positiven Fälle wieder angestiegen. Auf den Philippinen wurde der stärkste Anstieg von Neuinfektionen seit Ausbruch der Pandemie registriert. Ein Teil der Hauptstadt Manila wurde unter Lockdown gesetzt.
  • 7/14/20 8:09 AM
    Corona bringt unsere innere Uhr durcheinander
    Viele Menschen haben den Lauf der Zeit während der ersten Corona-Welle anders wahrgenommen als sonst. Das geht aus einer in der Fachzeitschrift "PLOS ONE" veröffentlichten Studie britischer Wissenschaftler hervor. Ein Team der John-Moores-Universität in Liverpool befragte dafür rund 600 Menschen in Großbritannien zwischen dem 7. und 30. April in einer Online-Umfrage zu Zeitempfinden, Gemütszustand und persönlichen Umständen. Mehr als 80 Prozent der Befragten gaben an, die Zeit der Kontaktbeschränkungen sei für sie entweder schneller oder langsamer vergangen als sonst. Wie ging es Ihnen? Stimmen Sie hier ab:

  • 7/14/20 8:02 AM
    Corona-Hilfen für Selbstständige und Kleinunternehmer bisher kaum abgerufen
    Die Soforthilfen der Bundesregierung für Selbständige, Freiberufler und kleine Betriebe zur Überbrückung der Corona-Krise sind bislang nur zu einem kleinen Teil abgerufen worden. Von den bereitgestellten 50 Milliarden Euro wurden bis zum Stichtag 30. Juni nur rund 13,5 Milliarden Euro zur Auszahlung bewilligt. Das geht aus einer der RTL/ntv Redaktion exklusiv vorliegenden Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hervor. Von rund 2,15 Millionen Anträgen wurden demnach 1,75 Millionen bewilligt.
  • 7/14/20 7:57 AM
    Müssen Mallorca-Rückkehrer bald zwei Wochen in Quarantäne?
    Feiern, trinken, tanzen – und das ohne Maske, Abstand und jegliche Gedanken an Corona. Aktuelle Bilder vom Ballermann zeigen: Das ist die Realität auf der Lieblingsinsel der Deutschen. Mit einer strengeren Maskenpflicht will Mallorca nun dagegen ankämpfen. Und auch in Deutschland werden erste Maßnahmen gefordert: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach plädiert für eine Testpflicht für Reisende, die aus Mallorca zurückkommen und der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebunds Frank Ulrich Montgomery spricht sich sogar für eine zweiwöchige Quarantäne nach dem Urlaub aus.
  • 7/14/20 7:45 AM
    Bund und Länder beraten über Ausreisesperren für Corona-Hotspots
    Bund und Länder beraten nach Angaben von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) über Maßnahmen, zielgenauer auf den Ausbruch von lokalen Corona-Ausbrüchen zu reagieren. Dabei werde auch über mögliche Ausreisesperren gesprochen. "Darüber diskutieren wir als eine Maßnahme, ob das nicht am Ende eine bessere Variante ist, als wenn man am Urlaubsort ankommt, um dann zurückgewiesen zu werden", sagt Braun im Interview mit RTL und ntv. Eine Einigung habe es in den Gesprächen zwischen Kanzleramt und den Chefs der Staatskanzleien der Länder noch nicht gegeben.
  • 7/14/20 7:26 AM
    Britische Wirtschaft erholt sich nach Corona-Schock wieder
    Die in der Coronakrise arg gebeutelte britische Konjunktur berappelt sich allmählich wieder. Die Wirtschaftsleistung zog im Mai um 1,8 Prozent an, wie das Statistikamt Office of National Statistics mitteilte. Im April war die Konjunktur angesichts der umfangreichen Corona-Eindämmungsmaßnahmen im Rekordtempo eingebrochen - und zwar um 20,3 Prozent.

    Erstmals seit mehr als drei Monaten durften die Menschen in England nach den Corona-bedingten Eindämmungsmaßnahmen Anfang Juli wieder Pubs, Restaurants und Friseure besuchen. Die Regierung in London versucht zudem, dem gebeutelten Gastronomie- und Tourismussektor mit einer vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung auf die Beine helfen.

  • 7/14/20 6:47 AM
    Trotz Corona: Zahl der Organspender gestiegen
    Die Zahl der Organspender und der tatsächlich gespendeten Organe ist im ersten Halbjahr gestiegen. Nach aktuellen Daten der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), die dem Berliner "Tagesspiegel" vorliegen, wurden von Januar bis Juni in Deutschland 487 Verstorbenen Organe für Transplantationen entnommen. Das sei eine Steigerung um 7,3 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019. Die Zahl der gespendeten Organe erhöhte sich demnach um drei Prozent - von 1.511 auf 1.557.

    Der Medizinische Vorstand der Stiftung, Axel Rahmel, nannte es im "Tagesspiegel" eine "sehr positive Entwicklung", dass die Zahl der Organspender trotz Corona-Krise nicht zurückgegangen sei. «In anderen Ländern wie Italien, Spanien oder Frankreich sind die Zahlen dramatisch eingebrochen.
  • 7/14/20 5:47 AM
    Tragen Football-Spieler bald Maske unter dem Helm?
    Die National Football League hat ihren Spielern für mehr Sicherheit vor einer Corona-Infektion einen Helm mit integrierter Maske vorgeschlagen. Ein entsprechendes Modell zeigte die NFL am Montag (Ortszeit). "Wir werden sicher dazu ermuntern", sagte der NFL-Chefmediziner Dr. Allen Sills laut US-Medienberichten. Die Absprachen und Regelungen in Bezug auf Corona-Tests und Abläufe sind Gegenstand derzeit laufender Verhandlungen zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft NFLPA. Diverse Spieler hatten zuletzt Sorge geäußert, wie Football-Spielen während der Pandemie ohne großes Risiko einer Ansteckung möglich sein soll.

    Die Maske kommt von einem Hersteller, der auch die Blende auf Augenhöhe herstellt und unter anderem Skibrillen produziert. Die Maske hat Luftschlitze, soll aber dennoch die Verbreitung von Tröpfchen aus dem Mundraum unterbinden und die Kommunikation der Spieler untereinander nicht beeinträchtigen.
  • 7/14/20 5:21 AM
    Hongkong führt strengste Corona-Regeln seit Ausbruch der Pandemie ein
    Hongkong Regierungschefin Carrie Lam ordnet ab Dienstag Mitternacht (Ortszeit) wegen eines Anstiegs der Covid-19-Fälle strengere Maßnahmen gegen die Pandemie an. Bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen einer Gesichtsmaske obligatorisch, bei Verstößen droht eine Geldstrafe von umgerechnet rund 570 Euro. Gaststätten müssen ihre Bewirtung in geschlossenen Räumen einstellen und dürfen erst nach 18 Uhr Speisen zum Mitnehmen anbieten.

    Beide Maßnahmen kamen während des Virus-Ausbruchs in der chinesischen Sonderverwaltungszone bislang nicht zum Einsatz. Zusammenkünfte sind statt bisher von 50 auf vier Personen reduziert, Fitnessstudios und Vergnügungsstätten bleiben für eine Woche geschlossen. Am Montag registrierten Hongkonger Gesundheitsbehörden einen Anstieg um 52 auf 1.522 Fälle. Lokalen Medienberichten zufolge sind acht Einwohner an den Folgen des Virus gestorben.
  • 7/14/20 5:12 AM
    Japan überlegt, Einreisebeschränkungen für Olympioniken zu lockern
    Japan erwägt eine Lockerung des Einreiseverbots bei Athleten und Funktionäre für die wegen der Corona-Pandemie auf nächstes Jahr verschobenen Olympischen Spiele in Tokio. Die Regierung wolle eine Erleichterung der Reisebeschränkungen für ausländische Athleten und Olympia-Funktionäre in Erwägung ziehen, sagte Japans Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Die Regierung halte es für nötig, ein System zu schaffen, das es Athleten und beteiligten Parteien erlaube, nach Japan einzureisen, auch wenn die Corona-Lage Japan davon abhalten sollte, das für bestimmte Länder und Regionen bestehende Einreiseverbot aufzuheben, zitierte die Agentur informierte Kreise. Wegen der Pandemie hatten Japan und das Internationale Olympische Komitee (IOC) Ende März nach langem Zögern die Spiele verschoben. Die Spiele sollen nun vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 stattfinden.

  • 7/14/20 4:41 AM
    England führt Maskenpflicht in Geschäften ein
    Nach langem Zögern führt nun auch England in der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht in Geschäften ein. Die Maßnahme soll am 24. Juli in Kraft treten, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Gesundheitsminister Matt Hancock werde am Dienstag eine Stellungnahme dazu abgeben. Wer sich nicht an die neue Regel hält, muss demnach mit einer Geldstrafe von bis zu 100 Pfund (gut 110 Euro) rechnen. "Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass das Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen dazu beiträgt, Menschen und ihre Umgebung vor dem Coronavirus zu schützen", sagte ein Regierungssprecher demnach im Vorfeld. Bislang muss in England ein Mund-Nasen-Schutz nur in öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden. Lange Zeit hatte sich die Regierung in London gegen eine Ausweitung der Pflicht auf Läden und andere geschlossene Räume gesträubt. In Schottland ist das Tragen von Masken in Läden bereits Pflicht.
  • 7/14/20 4:30 AM
    Kalifornien macht Corona-Lockerungen wieder rückgängig
    Wegen rasch ansteigender Neuinfektionen macht Kalifornien viele Lockerungen seiner Corona-Auflagen wieder rückgängig. Bars, Kinos und Museen in dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat müssen schließen, wie Gouverneur Gavin Newsom am Montag (Ortszeit) erklärte. Zudem dürfen Restaurants keine Gäste mehr in geschlossenen Räumen bewirten. Ebenso müssten in 30 Bezirken, darunter Los Angeles, auch Fitnessstudios, Kirchen, Friseursalons sowie viele Büros und Einkaufszentren ihren Betrieb einstellen, sofern dieser in geschlossenen Räumen stattfinde, sagte Newsom weiter. In den betroffenen Bezirken leben rund 80 Prozent der 40 Millionen Einwohner des Bundesstaats.
  • 7/13/20 10:01 PM
    Nordrhein-Westfalen: Touristen aus Risikogebieten sollen Corona-Tests teilweise selbst zahlen
    Die NRW-Landesregierung will Touristen, die im Urlaub ein Risikogebiet bereist haben, entweder für 14 Tage in Quarantäne schicken oder an den Kosten für einen Corona-Test beteiligen. Die Menschen sollten sich sehr gut überlegen, ob sie wirklich in ein vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenes Risikogebiet fahren, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Rande einer Veranstaltung der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag) in Mönchengladbach: "Ich persönlich würde das nicht tun." Das NRW-Kabinett habe am Sonntag beschlossen, dass es eine Einreiseverordnung geben werde, sagte Laumann. "Wenn man in ein Risikogebiet fährt, muss man anschließend für 14 Tage in Quarantäne oder sich freitesten lassen." Die Krankenkassen würden zwar die Laborkosten dafür zahlen, aber die Gesundheitsämter würden Gebühren nehmen. "Ich finde, wenn jemand in Urlaub in ein Risikogebiet fährt, ist es nicht Aufgabe der Solidargemeinschaft, das Freitesten zu finanzieren", sagte Laumann.
  • 7/13/20 8:10 PM
    US-Seuchenexperte Fauci gibt Regierung Schuld an neuem Anstieg
    Der US-Seuchenexperte und Regierungsberater Anthony Fauci macht einen unvollständigen Shutdown für den neuen Anstieg der Fälle im Land verantwortlich. "Wir haben nicht komplett heruntergefahren und das ist der Grund, warum wir hochgegangen sind", sagt der Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases bei einer Veranstaltung von Stanford Medicine. Die Zahl der Fälle sei zunächst zurückgegangen, dann habe man ein Plateau erreicht "das eigentlich recht hoch war" von etwa 20.000 Infektionen pro Tag. Da habe man anfangen, die Beschränkungen wieder aufzuheben. In den vergangenen 24 Stunden wurden laut dem Seuchenschutzzentrum CDC 60.469 neue Infektionen und 312 weitere Tote gemeldet. Damit sind in den USA insgesamt fast 3,3 Millionen Infektionen und 134.884 Todesfälle verzeichnet.
  • 7/13/20 8:03 PM
    "America first" - Darum dürfen Europäer weiter nicht in die USA einreisen
    Die US-Regierung begründet das Festhalten an der Corona-Einreisesperre für Menschen aus Europa mit Präsident Donald Trumps Politik, Amerikas Interessen immer in den Vordergrund zu stellen. Das sagte Trumps Sprecherin Kalyleigh McEnany am Montag. Ein Journalist hatte sie bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus gefragt, wieso die Reisebeschränkungen beibehalten würden, obwohl die Pandemie in den USA inzwischen viel schlimmer sei als in Europa. "Das Argument ist, dass für uns Amerika immer an erster Stelle kommt", sagte McEnany.

    Sie gab keine weitere inhaltliche Begründung für das weitgehende Einreiseverbot für Menschen aus dem europäischen Schengen-Raum, Irland und Großbritannien. Die US-Regierung hatte es Mitte März verhängt, als sich die Pandemie in Europa dramatisch zugespitzt hatte und die USA noch vergleichsweise wenig bekannte Infektionen hatten. Inzwischen hat die EU die USA wegen der dortigen Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie ebenfalls mit Reisebeschränkungen belegt.

  • 7/13/20 8:00 PM
    Bund will zielgenaueres Vorgehen bei regionalen Corona-Ausbrüchen
    Die Bundesregierung plant ein zielgenaueres Durchgreifen bei regionalen Corona-Ausbrüchen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag nach einer Video-Schalte von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzlei-Chefs der Bundesländer. Ziel sei es, schneller zu reagieren, mehr zu testen, auch solle es Ausreisebeschränkungen geben. Hintergrund sei, dass sich die Bundesländer untereinander mehr vertrauen sollen. Zuvor hatte die "Bild" über die Schalte zwischen Braun und den Staatskanzleien der Länder berichtet.

    Nach dpa-Informationen hat es sich um einen ergebnisoffenen Meinungsaustausch über technische Anpassungen bestehender Regelungen gehandelt, es habe keine Beschlüsse gegeben. In den nächsten Tagen dürfte es weitere Gespräche geben. Es wird aber voraussichtlich keine neue Runde zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder geben.

    Nach dpa-Informationen hat es sich um einen ergebnisoffenen Meinungsaustausch über technische Anpassungen bestehender Regelungen gehandelt, es habe keine Beschlüsse gegeben. In den nächsten Tagen dürfte es weitere Gespräche geben. Es wird aber voraussichtlich keine neue Runde zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder geben.

  • 7/13/20 7:52 PM
    Kalifornien führt wieder strengere Maßnahmen ein
    Kalifornien, der "Golden State" der USA, macht wieder dicht - zumindest in geschlossenen Räumen. Am Montag kündigte Gouverneur Gavin Newsom an, dass Restaurants, Bars, Museen und Kinos nicht mehr ihre Innenräume öffnen dürfen. Außengastronomie und alles im Freien sei allerdings weiterhin erlaubt, hieß es. Allein am Sonntag hatte der Bundesstaat über 8.000 neue Corona-Fälle verzeichnet. In Kalifornien gibt es mit knapp 331.000 Fällen insgesamt die zweitmeisten der ganzen USA.
  • 7/13/20 6:15 PM
    Dönerfleisch-Hersteller darf wieder Döner produzieren
    Der Moerser Dönerfleischhersteller Öztas am Niederrhein darf nach einem Corona-Ausbruch und einer rund zweiwöchigen Schließung die Produktion wieder starten. Dem Betrieb werde ab Dienstag unter strengen Auflagen die Wiederaufnahme der Produktion gestattet, teilte der Kreis Wesel am Montagabend mit. Die Auflagen durch die Behörden beziehen sich demnach auf "organisatorische Aspekte" und vor allem auf den Arbeitsschutz.

    Zudem seien Vorgaben zum Einsatz der Beschäftigten gemacht worden: Die Mitarbeiterzahl in der Produktion werde sukzessive aufgestockt beginnend mit maximal je 50 Beschäftigten in zwei Schichten. Vor Aufnahme der Arbeit müsse ein negatives Testergebnis vorliegen. Entsprechend der Landesverordnung für die Fleischindustrie werde das Unternehmen alle Beschäftigten zwei Mal pro Woche testen lassen.

  • 7/13/20 5:50 PM
    USA: Mann stirbt nach absichtlicher Corona-Infektion
    Im US-Bundesstaat Texas ist ein Patient nach Angaben einer leitenden Ärztin eines Krankenhauses an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, auf die er es bei einer Party bewusst angelegt haben soll. Die Ärztin Jane Appleby nahm die Geschichte des 30-Jährigen zum Anlass, in lokalen Medien eindringlich vor dem Virus zu warnen. Der Mann habe nicht an die Existenz des Virus geglaubt und sei auf die Party gegangen um zu sehen, ob es real sei. Kurz vor seinem Tod habe er das Pflegepersonal angeschaut und gesagt: "Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, ich dachte, es sei ein Scherz, aber das ist es nicht", schilderte Appleby.

    Die Medizinerin fügte hinzu: "Das ist nur ein Beispiel für einen möglichen vermeidbaren Todesfall." Das Virus sei ernst, verbreite sich einfach und mache keinen Unterschied zwischen den Menschen.

    Das Krankenhaus in San Antonio verbreitete die Aussagen der Ärztin am Sonntag auf Twitter. Appleby hatte sich bereits am Freitag und Samstag in lokalen Medien geäußert.

  • 7/13/20 5:05 PM
    Seehofer gegen Grenzschließungen zu Nachbarländern bei neuen Covid-19-Fällen
    Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich für den Fall ansteigender Covid-19-Zahlen gegen neue Grenzkontrollen zu den Nachbarländern ausgesprochen. Man habe mit den im Frühjahr zeitweise eingeführten Grenzkontrollen "nicht die besten Erfahrungen gemacht", sagte der CSU-Politiker am Montag im Innenausschuss des Europaparlaments. Es habe sich gezeigt, dass Europa sich in den vergangenen Jahrzehnten vor allem in den Grenzregionen positiv entwickelt habe, etwa was den Austausch im Bildungssystem, im wirtschaftlichen oder menschlichen Bereich angehe. Er sei dafür, dass man in einer Region mit zunehmenden Infektionen künftig dafür sorge, "dass die Menschen sich vernünftig verhalten, also Kontaktsperren, Mundschutz und ähnliches".

  • 7/13/20 4:49 PM
    Ausreiseverbot für Bürger aus Landkreisen mit neuen Corona-Ausbrüchen?
    Bei bisherigen größeren Ausbrüchen wurden Kontaktbeschränkungen für den gesamten Kreis eingeführt - so beispielsweise in Gütersloh und Warendorf. Viele andere Kreise in Deutschland verhängten daraufhin Beherbergungsverbote für Menschen aus Gütersloh und Warendorf. Die Stadt oder den Kreis verlassen durfte man aber trotzdem - damit soll jetzt Schluss sein. Die Bundesregierung soll planen, bei künftigen Corona-Ausbrüchen ein Ausreiseverbot für die betroffenen Bürger des Landkreises zu verhängen. In einer Video-Schalte mit den Staatskanzleichefs der Bundesländer soll sich Kanzleramtsminister Helge Braun heute dafür ausgesprochen haben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Dem Bericht zufolge soll bei größeren Corona-Ausbrüchen mit strengeren Maßnahmen reagiert werden und die Testkapazitäten hochgefahren werden.

    Die Maßnahmen, die laut "Bild"-Zeitung geplant sind, müssten allerdings von den Ländern beschlossen werden. Die Bundesregierung könnte diese Maßnahmen für die nächste Bund-Länder-Corona-Runde vorschlagen - anordnen kann sie es allerdings nicht.

    Auf RTL-Anfrage zu den angeblich geplanten Maßnahmen hieß es von einer Regierungssprecherin, ob und welche Veränderungen im Bezug auf die Reisefreiheit erfolgen sollen, sei völlig offen. Beim letzten Beschluss vom 26. Juni zum Thema „Sicherheit des Reiseverkehrs bei regionalem Ausbruchsgeschehen“ sei eine Evaluation der Beschlüsse vereinbart worden. Die Sprecherin verwies auf die Vertraulichkeit der aktuell laufenden Beratungen.
  • 7/13/20 3:15 PM
    NRW-Gesundheitsminister Laumann hat "keinen Bock", Tönnies etwas zu überweisen
    Eine Lohnkostenerstattung vom Land Nordrhein-Westfalen für Tönnies-Mitarbeiter? Genau das hat Unternehmer Clemens Tönnies kürzlich beantragt – und sorgt damit für viel Kritik. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) fand jetzt deutliche Worte für den Vorstoß von Tönnies: "Ich habe keinen Bock, dass ich Herrn Tönnies oder den Subunternehmen irgendwas überweise", sagte er am Montag auf einer Pressekonferenz. Wie er im Fall Tönnies weiter vorgehen will erklärt er im Video unten.

    Kritik kam auch aus der SPD: "Lohnkostenerstattung vom Land zu fordern ist ein Unding. Da reibt man sich die Augen, das versteht doch kein Mensch. Infektionsgeschehen und Geschäftsmodell hängen zusammen. Tönnies hat Gütersloh den Lockdown gebracht und jetzt soll die Allgemeinheit bezahlen?", sagte Katja Mast, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

    Das Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück steht seit drei Wochen still - vorerst noch bis zum 17. Juli. Die massenhaften Corona-Infektionen sorgten für deutschlandweite Diskussionen rund um Arbeitsbedingungen in der Schlachtindustrie und auch um das Tierwohl. Neben dem deutlichen Image-Schaden bedeutet die Schließung des Werks für Unternehmer Clemens Tönnies aber auch massive Umsatzeinbußen - zumindest teilweise soll das jetzt das Land NRW ausgleichen. Denn schickt ein Gesundheitsamt die Mitarbeiter einer Firma in Quarantäne, kann das Unternehmen die Erstattung der Löhne vom Land beantragen.
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