Die Corona-Krise

LIVE-TICKER Coronavirus - Ausreisebeschränkungen für Landkreise mit Corona-Ausbrüchen?

13. Juli 2020 - 22:02 Uhr

Clemens Tönnies beantragt Lohnkostenerstattung vom Land NRW

Die Bundesregierung plant ein zielgenaueres Durchgreifen bei regionalen Corona-Ausbrüchen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag nach einer Video-Schalte von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzlei-Chefs der Bundesländer. Ziel sei es, schneller zu reagieren, mehr zu testen, auch solle es Ausreisebeschränkungen geben. Hintergrund sei, dass sich die Bundesländer untereinander mehr vertrauen sollen. Zuvor hatte die "Bild" über die Schalte zwischen Braun und den Staatskanzleien der Länder berichtet.

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+++ LIVE-TICKER +++

  • 7/13/20 10:01 PM
    Nordrhein-Westfalen: Touristen aus Risikogebieten sollen Corona-Tests teilweise selbst zahlen
    Die NRW-Landesregierung will Touristen, die im Urlaub ein Risikogebiet bereist haben, entweder für 14 Tage in Quarantäne schicken oder an den Kosten für einen Corona-Test beteiligen. Die Menschen sollten sich sehr gut überlegen, ob sie wirklich in ein vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenes Risikogebiet fahren, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Rande einer Veranstaltung der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag) in Mönchengladbach: "Ich persönlich würde das nicht tun." Das NRW-Kabinett habe am Sonntag beschlossen, dass es eine Einreiseverordnung geben werde, sagte Laumann. "Wenn man in ein Risikogebiet fährt, muss man anschließend für 14 Tage in Quarantäne oder sich freitesten lassen." Die Krankenkassen würden zwar die Laborkosten dafür zahlen, aber die Gesundheitsämter würden Gebühren nehmen. "Ich finde, wenn jemand in Urlaub in ein Risikogebiet fährt, ist es nicht Aufgabe der Solidargemeinschaft, das Freitesten zu finanzieren", sagte Laumann.
  • 7/13/20 8:10 PM
    US-Seuchenexperte Fauci gibt Regierung Schuld an neuem Anstieg
    Der US-Seuchenexperte und Regierungsberater Anthony Fauci macht einen unvollständigen Shutdown für den neuen Anstieg der Fälle im Land verantwortlich. "Wir haben nicht komplett heruntergefahren und das ist der Grund, warum wir hochgegangen sind", sagt der Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases bei einer Veranstaltung von Stanford Medicine. Die Zahl der Fälle sei zunächst zurückgegangen, dann habe man ein Plateau erreicht "das eigentlich recht hoch war" von etwa 20.000 Infektionen pro Tag. Da habe man anfangen, die Beschränkungen wieder aufzuheben. In den vergangenen 24 Stunden wurden laut dem Seuchenschutzzentrum CDC 60.469 neue Infektionen und 312 weitere Tote gemeldet. Damit sind in den USA insgesamt fast 3,3 Millionen Infektionen und 134.884 Todesfälle verzeichnet.
  • 7/13/20 8:03 PM
    "America first" - Darum dürfen Europäer weiter nicht in die USA einreisen
    Die US-Regierung begründet das Festhalten an der Corona-Einreisesperre für Menschen aus Europa mit Präsident Donald Trumps Politik, Amerikas Interessen immer in den Vordergrund zu stellen. Das sagte Trumps Sprecherin Kalyleigh McEnany am Montag. Ein Journalist hatte sie bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus gefragt, wieso die Reisebeschränkungen beibehalten würden, obwohl die Pandemie in den USA inzwischen viel schlimmer sei als in Europa. "Das Argument ist, dass für uns Amerika immer an erster Stelle kommt", sagte McEnany.

    Sie gab keine weitere inhaltliche Begründung für das weitgehende Einreiseverbot für Menschen aus dem europäischen Schengen-Raum, Irland und Großbritannien. Die US-Regierung hatte es Mitte März verhängt, als sich die Pandemie in Europa dramatisch zugespitzt hatte und die USA noch vergleichsweise wenig bekannte Infektionen hatten. Inzwischen hat die EU die USA wegen der dortigen Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie ebenfalls mit Reisebeschränkungen belegt.

  • 7/13/20 8:00 PM
    Bund will zielgenaueres Vorgehen bei regionalen Corona-Ausbrüchen
    Die Bundesregierung plant ein zielgenaueres Durchgreifen bei regionalen Corona-Ausbrüchen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag nach einer Video-Schalte von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Staatskanzlei-Chefs der Bundesländer. Ziel sei es, schneller zu reagieren, mehr zu testen, auch solle es Ausreisebeschränkungen geben. Hintergrund sei, dass sich die Bundesländer untereinander mehr vertrauen sollen. Zuvor hatte die "Bild" über die Schalte zwischen Braun und den Staatskanzleien der Länder berichtet.

    Nach dpa-Informationen hat es sich um einen ergebnisoffenen Meinungsaustausch über technische Anpassungen bestehender Regelungen gehandelt, es habe keine Beschlüsse gegeben. In den nächsten Tagen dürfte es weitere Gespräche geben. Es wird aber voraussichtlich keine neue Runde zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder geben.

    Nach dpa-Informationen hat es sich um einen ergebnisoffenen Meinungsaustausch über technische Anpassungen bestehender Regelungen gehandelt, es habe keine Beschlüsse gegeben. In den nächsten Tagen dürfte es weitere Gespräche geben. Es wird aber voraussichtlich keine neue Runde zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder geben.

  • 7/13/20 7:52 PM
    Kalifornien führt wieder strengere Maßnahmen ein
    Kalifornien, der "Golden State" der USA, macht wieder dicht - zumindest in geschlossenen Räumen. Am Montag kündigte Gouverneur Gavin Newsom an, dass Restaurants, Bars, Museen und Kinos nicht mehr ihre Innenräume öffnen dürfen. Außengastronomie und alles im Freien sei allerdings weiterhin erlaubt, hieß es. Allein am Sonntag hatte der Bundesstaat über 8.000 neue Corona-Fälle verzeichnet. In Kalifornien gibt es mit knapp 331.000 Fällen insgesamt die zweitmeisten der ganzen USA.
  • 7/13/20 6:15 PM
    Dönerfleisch-Hersteller darf wieder Döner produzieren
    Der Moerser Dönerfleischhersteller Öztas am Niederrhein darf nach einem Corona-Ausbruch und einer rund zweiwöchigen Schließung die Produktion wieder starten. Dem Betrieb werde ab Dienstag unter strengen Auflagen die Wiederaufnahme der Produktion gestattet, teilte der Kreis Wesel am Montagabend mit. Die Auflagen durch die Behörden beziehen sich demnach auf "organisatorische Aspekte" und vor allem auf den Arbeitsschutz.

    Zudem seien Vorgaben zum Einsatz der Beschäftigten gemacht worden: Die Mitarbeiterzahl in der Produktion werde sukzessive aufgestockt beginnend mit maximal je 50 Beschäftigten in zwei Schichten. Vor Aufnahme der Arbeit müsse ein negatives Testergebnis vorliegen. Entsprechend der Landesverordnung für die Fleischindustrie werde das Unternehmen alle Beschäftigten zwei Mal pro Woche testen lassen.

  • 7/13/20 5:50 PM
    USA: Mann stirbt nach absichtlicher Corona-Infektion
    Im US-Bundesstaat Texas ist ein Patient nach Angaben einer leitenden Ärztin eines Krankenhauses an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, auf die er es bei einer Party bewusst angelegt haben soll. Die Ärztin Jane Appleby nahm die Geschichte des 30-Jährigen zum Anlass, in lokalen Medien eindringlich vor dem Virus zu warnen. Der Mann habe nicht an die Existenz des Virus geglaubt und sei auf die Party gegangen um zu sehen, ob es real sei. Kurz vor seinem Tod habe er das Pflegepersonal angeschaut und gesagt: "Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht, ich dachte, es sei ein Scherz, aber das ist es nicht", schilderte Appleby.

    Die Medizinerin fügte hinzu: "Das ist nur ein Beispiel für einen möglichen vermeidbaren Todesfall." Das Virus sei ernst, verbreite sich einfach und mache keinen Unterschied zwischen den Menschen.

    Das Krankenhaus in San Antonio verbreitete die Aussagen der Ärztin am Sonntag auf Twitter. Appleby hatte sich bereits am Freitag und Samstag in lokalen Medien geäußert.

  • 7/13/20 5:05 PM
    Seehofer gegen Grenzschließungen zu Nachbarländern bei neuen Covid-19-Fällen
    Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich für den Fall ansteigender Covid-19-Zahlen gegen neue Grenzkontrollen zu den Nachbarländern ausgesprochen. Man habe mit den im Frühjahr zeitweise eingeführten Grenzkontrollen "nicht die besten Erfahrungen gemacht", sagte der CSU-Politiker am Montag im Innenausschuss des Europaparlaments. Es habe sich gezeigt, dass Europa sich in den vergangenen Jahrzehnten vor allem in den Grenzregionen positiv entwickelt habe, etwa was den Austausch im Bildungssystem, im wirtschaftlichen oder menschlichen Bereich angehe. Er sei dafür, dass man in einer Region mit zunehmenden Infektionen künftig dafür sorge, "dass die Menschen sich vernünftig verhalten, also Kontaktsperren, Mundschutz und ähnliches".

  • 7/13/20 4:49 PM
    Ausreiseverbot für Bürger aus Landkreisen mit neuen Corona-Ausbrüchen?
    Bei bisherigen größeren Ausbrüchen wurden Kontaktbeschränkungen für den gesamten Kreis eingeführt - so beispielsweise in Gütersloh und Warendorf. Viele andere Kreise in Deutschland verhängten daraufhin Beherbergungsverbote für Menschen aus Gütersloh und Warendorf. Die Stadt oder den Kreis verlassen durfte man aber trotzdem - damit soll jetzt Schluss sein. Die Bundesregierung soll planen, bei künftigen Corona-Ausbrüchen ein Ausreiseverbot für die betroffenen Bürger des Landkreises zu verhängen. In einer Video-Schalte mit den Staatskanzleichefs der Bundesländer soll sich Kanzleramtsminister Helge Braun heute dafür ausgesprochen haben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Dem Bericht zufolge soll bei größeren Corona-Ausbrüchen mit strengeren Maßnahmen reagiert werden und die Testkapazitäten hochgefahren werden.

    Die Maßnahmen, die laut "Bild"-Zeitung geplant sind, müssten allerdings von den Ländern beschlossen werden. Die Bundesregierung könnte diese Maßnahmen für die nächste Bund-Länder-Corona-Runde vorschlagen - anordnen kann sie es allerdings nicht.

    Auf RTL-Anfrage zu den angeblich geplanten Maßnahmen hieß es von einer Regierungssprecherin, ob und welche Veränderungen im Bezug auf die Reisefreiheit erfolgen sollen, sei völlig offen. Beim letzten Beschluss vom 26. Juni zum Thema „Sicherheit des Reiseverkehrs bei regionalem Ausbruchsgeschehen“ sei eine Evaluation der Beschlüsse vereinbart worden. Die Sprecherin verwies auf die Vertraulichkeit der aktuell laufenden Beratungen.
  • 7/13/20 3:15 PM
    NRW-Gesundheitsminister Laumann hat "keinen Bock", Tönnies etwas zu überweisen
    Eine Lohnkostenerstattung vom Land Nordrhein-Westfalen für Tönnies-Mitarbeiter? Genau das hat Unternehmer Clemens Tönnies kürzlich beantragt – und sorgt damit für viel Kritik. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) fand jetzt deutliche Worte für den Vorstoß von Tönnies: "Ich habe keinen Bock, dass ich Herrn Tönnies oder den Subunternehmen irgendwas überweise", sagte er am Montag auf einer Pressekonferenz. Wie er im Fall Tönnies weiter vorgehen will erklärt er im Video unten.

    Kritik kam auch aus der SPD: "Lohnkostenerstattung vom Land zu fordern ist ein Unding. Da reibt man sich die Augen, das versteht doch kein Mensch. Infektionsgeschehen und Geschäftsmodell hängen zusammen. Tönnies hat Gütersloh den Lockdown gebracht und jetzt soll die Allgemeinheit bezahlen?", sagte Katja Mast, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

    Das Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück steht seit drei Wochen still - vorerst noch bis zum 17. Juli. Die massenhaften Corona-Infektionen sorgten für deutschlandweite Diskussionen rund um Arbeitsbedingungen in der Schlachtindustrie und auch um das Tierwohl. Neben dem deutlichen Image-Schaden bedeutet die Schließung des Werks für Unternehmer Clemens Tönnies aber auch massive Umsatzeinbußen - zumindest teilweise soll das jetzt das Land NRW ausgleichen. Denn schickt ein Gesundheitsamt die Mitarbeiter einer Firma in Quarantäne, kann das Unternehmen die Erstattung der Löhne vom Land beantragen.
  • 7/13/20 2:46 PM
    50.000 Krebsoperationen wegen Corona ausgefallen - laut Krebshilfe
    Wegen der Corona-Pandemie haben nach Angaben der Deutschen Krebshilfe rund 50 000 Krebsoperationen nicht stattgefunden. Das sei fast ein Viertel aller Krebsoperationen im Zeitfenster der Pandemie bis Mitte Juni, sagte Krebshilfe-Präsident Gerd Nettekoven der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). "Auch unterstützende Maßnahmen für Krebspatienten, von der psychosozialen Betreuung bis zur Palliativmedizin wurden in den Kliniken teilweise extrem nach unten gefahren." Die Kliniken und Arztpraxen schöben zudem "eine große Bugwelle" von verschobenen therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen vor sich her. "Das kann irgendwann zu lebensbedrohlichen Situationen für Krebspatienten führen", warnte er.

    Nettekoven widersprach Darstellungen, dass das vor allem daran liege, das Patienten aus Furcht vor Ansteckung nicht in die Kliniken und Praxen gekommen seien. "Wenn 50 000 Krebsoperationen ausgefallen sind, dann hat das nichts damit zu tun, dass die Patienten nicht ins Krankenhaus gekommen wären."

    Die Situation habe sich zwar wieder etwas entspannt, sei aber weiter angespannt. "Das betrifft auch die Krebsfrüherkennung: Wir befürchten leider, dass wir in nächster Zeit mit Patienten konfrontiert sein werden, bei denen die Diagnose sehr spät gestellt wird", erklärte er.


  • 7/13/20 1:52 PM
    Experten testen neue Luft-Filtertechnik bei Tönnies
    Am Tönnies-Stammwerk in Rheda-Wiedenbrück haben Hygiene-Experten der Uni Bonn eine neue Filtertechnik der Klimaanlage getestet. Die Wissenschaftler machten dabei am Montag den von einer Umluftanlage gekühlten Luftstrom in der Zerlegung von Deutschlands größtem Schlachtbetrieb mit Rauch sichtbar. Behördenmitarbeiter begleiteten der Test der Anlage. Am Wochenende war die neue Technik, mit der eine Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden soll, eingebaut worden. Ein Ergebnis lag nach Angaben des Kreises Gütersloh am Montag noch nicht vor.

    Bei Tönnies hatten sich rund 1400 Arbeiter nachweislich mit dem Virus infiziert. Bei der Suche nach der Ursache hatte eine erste Analyse den Verdacht auf die Umluftanlage gelenkt. Mit deren Hilfe wird die wärmere Atemluft der körperlich hart arbeitenden Beschäftigten abgesaugt, auf 6 bis 10 Grad gekühlt und bislang ohne Filter zurück in die Produktion geführt. Der Bonner Wissenschaftler Martin Exner hatte die Luftumwälzung in dem noch vorläufig bis zum 17. Juli geschlossenen Werk als einen möglichen Faktor für die Virus-Ausbreitung benannt.

  • 7/13/20 12:30 PM
    Erster Tag ohne Corona-Tote in New York
    In der von der Corona-Pandemie stark betroffenen Millionenmetropole New York hat es vorläufigen Daten zufolge erstmals seit dem Ausbruch einen Tag ohne bestätigten oder wahrscheinlichen Todesfall nach einer Infektion mit dem Virus gegeben. Für Sonntag meldete die New Yorker Gesundheitsbehörde zunächst keinen auf das Virus zurückzuführenden Todesfall.

    Es wäre der erste solche Tag seit dem ersten gemeldeten Todesfall in der Stadt am 11. März. New York war einst das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA. Im April starben in der Metropole an manchen Tagen mehr als 500 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus. Insgesamt steckten sich den städtischen Daten zufolge von den rund 8,5 Millionen Einwohnern bislang rund 215 000 an, rund 25 000 starben wahrscheinlich oder bestätigt nach einer Infektion mit dem Virus.
  • 7/13/20 12:20 PM
    Saarland plant Studie zu Corona-Antikörpern
    Bei einer repräsentativen Stichprobe sollen in den nächsten Wochen rund 2.300 Menschen im Saarland auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet werden. "Erstmals soll am Beispiel eines Flächenbundeslandes gezeigt werden, wie stark sich das neue Coronavirus verbreitet hat und wie hoch die Rate der bislang unentdeckten Infektionen ist, bei denen Betroffene keine oder nur leichte Krankheitssymptome wahrgenommen haben", teilte die Universität des Saarlandes in Saarbrücken am Montag mit.

    Die Studie werde vom saarländischen Gesundheitsministerium finanziert und von Direktorin Sigrun Smola vom Institut für Virologie am Universitätsklinikum geleitet, hieß es. "Wir wollen herausfinden, wie viele Saarländer bereits Kontakt mit dem Sars-CoV-2-Virus hatten und dagegen Antikörper entwickelt haben. Daraus wollen wir Rückschlüsse ziehen, wie hoch die Dunkelziffer der Infizierten in der saarländischen Bevölkerung ist", sagte Smola der Mitteilung zufolge.

  • 7/13/20 12:07 PM
    Britischer Premier wirbt für Urlaub in Großbritannien
    Großbritanniens Premierminister Boris Johnson rät seinen Landsleuten, in diesem Sommer Urlaub im eigenen Land zu machen. "Wenn die Menschen das Bedürfnis nach einem Auslandsurlaub verspüren, dann ist das natürlich ihre Sache, und ich verstehe das vollkommen, aber es gibt fantastische, fantastische Orte - unvergleichliche, wunderbare, superlative Orte im Vereinigten Königreich, an denen man Urlaub machen kann", sagt er in London und fügt hinzu: "Das ist sicherlich das, was ich tun werde".
  • 7/13/20 11:51 AM
    Spanien plant keine landesweite Maskenpflicht
    Spaniens Regierung plant keine landesweite Maskenpflicht, sofern Abstandsregeln eingehalten werden. Dies teilt eine Quelle des Gesundheitsministeriums mit, nachdem mehrere Regionen Maskentragen unter allen Umständen zur Pflicht gemacht hatten.
  • 7/13/20 11:47 AM
    Geburtstagsfeier von Prinzessin Victoria fällt wegen Corona aus
    Normalerweise lassen die Schweden ihre Thronfolgerin zum Ehrentag feierlich hochleben - diesmal fällt der Geburtstag von Kronprinzessin Victoria dagegen coronabedingt deutlich kleiner aus. Die traditionelle Feier von Victorias Geburtstag am Schloss Solliden wurde aufgrund der Pandemie abgesagt, wie das Königshaus vorab mitteilte. Wenn Victoria an diesem Dienstag 43 Jahre alt wird, wird sie also nicht wie gewohnt vor dem Schloss auf der Insel Öland die Gratulationen zahlreicher Schweden entgegennehmen.

    Beim alljährlichen Victoria-Konzert, das in diesem Jahr in der Schlossruine Borgholm stattfindet, ist mit Ausnahme einiger geladener Gäste kein Publikum erlaubt. Zumindest wird das Konzert an Victorias Geburtstagsabend im schwedischen Fernsehen übertragen.

  • 7/13/20 11:34 AM
    Erste Dienstreise ins Ausland für AKK seit Corona
    Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer besucht von Mittwoch an vier Tage lang militärische Partner Deutschlands in Ost- und Mitteleuropa. Es sei die erste physische Dienstreise ins Ausland seit dem Beginn der Corona-Krise, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums am Montag in Berlin. Die CDU-Politikerin werde in Polen, Bulgarien, Ungarn, der Slowakei und Tschechien über Ziele der EU-Ratspräsidentschaft und die Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik sprechen. Sie kehrt am Samstag zurück nach Deutschland.
  • 7/13/20 11:29 AM
    USA: Schnelleres Verfahren für Zulassung von Corona-Impfstoff genehmigt
    Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem amerikanischen Konzern Pfizer und der Firma Biontech aus Mainz ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für zwei mögliche Impfstoffkandidaten gegen das Coronavirus genehmigt. Das teilten beide Unternehmen mit. Es handele sich um die am weitesten entwickelten Varianten eines möglichen RNA-Impfstoffs mit Namen "BNT 162b1" und "BNTb2". Insgesamt laufen in den USA und in Deutschland Studien der Phase I und II zu vier Kandidaten. Erste Ergebnisse zu Tests in Deutschland werden laut Biontech noch im Juli erwartet.

  • 7/13/20 11:13 AM
    Lauterbach will Pflichttest für alle Passagiere aus Mallorca
    Der Gesundheitsexperte der SPD Karl Lauterbach fordert laut der „Rheinischen Post“ Eine Testpflicht für alle Flugpassagiere, die aus Mallorca zurückkommen. "Was sich auf Mallorca und in anderen Ländern abspielt, kann eine zweite Welle in Deutschland auslösen", sagte Lauterbach der Zeitung. Er Bezeichnete den Ballermann als Risikogebiet. Am Wochenende hatten Bilder von der Partymeile auf der Urlaubsinsel für Ärger gesorgt. Urlauber feierten dort trotz Corona-Gefahr ohne Masken und Mindestabstand.
  • 7/13/20 10:55 AM
    Iran: Polizei soll Einhaltung der Maskenpflicht kontrollieren
    Da die Maskenpflicht immer noch von vielen Iranern ignoriert wird, soll nun die Polizei bei der Durchsetzung der Verordnung helfen. Das gab ein Polizeisprecher laut Nachrichtenagentur Isna bekannt. Vorerst soll die Polizei in den Bahnhöfen gegen Maskenverweigerer vorgehen und ihnen den Eintritt verbieten, sagte der Sprecher. Bußgelder sind jedoch vorerst nicht geplant.

    Maskenpflicht gilt im Iran für die meisten öffentlichen Orte. Besonders in den meist überfüllten U-Bahnen kommt es laut Gesundheitsministerium wegen der Nichteinhaltung der Maskenpflicht immer wieder zu Neuinfektionen. Nach den Lockerungen Ende Mai wurden die Corona-Vorschriften und besonders die Maskenpflicht im Iran größtenteils nicht mehr ernst genommen. Dies führte zu einem dramatischen Anstieg der Fallzahlen. Zuletzt gab es binnen 24 Stunden mehr als 200 Corona-Tote und mehr als 2.300 Neuinfizierte.

  • 7/13/20 10:44 AM
    Katalonien ruft Menschen zum Ignorieren eines Gerichtsurteils auf
    Der katalanische Regierungschef Quim Torra fordert die Menschen in der Region Lleida auf, einem Gerichtsurteil zur Aufhebung eines Lockdowns nicht zu folgen. Der Richter hatte den Beschluss von Behörden aufgehoben, nach dem rund 160.000 Menschen in der Region zu Hause bleiben sollten. In der Gegend war es zu einem vermehrten Coronavirus-Ausbruch gekommen. Torra sagt, aufgrund der wachsenden Infektionen sei es unmöglich, die Entscheidung des Richters zu akzeptieren. Er kündigt ein neues, gerichtsfestes Dekret an.
  • 7/13/20 10:36 AM
    Luftverkehr in Europa nimmt wieder zu
    Am europäischen Himmel sind nach dem Corona-Schock wieder mehr Passagierflugzeuge unterwegs. In der abgelaufenen Kalenderwoche bis einschließlich Sonntag (12. Juli) zählte Eurocontrol 90.549 Flüge und damit 36,6 Prozent des Vorjahreswertes, wie der Chef der Flugsicherungs-Koordination, Eamonn Brennan, über Twitter mitteilte. Im Schnitt waren das täglich knapp 13.000 Flüge und damit 1.383 mehr als in der Woche zuvor. Zu dem Höchststand seit dem nahezu vollständigen Lockdown trug besonders die irische Ryanair bei, die durchschnittlich 1.045 Flüge pro Tag anbot.
  • 7/13/20 10:25 AM
    Umfrage: Homeoffice wird in vielen Firmen bleiben
    Das Homeoffice dürfte in vielen Firmen die Corona-Krise überdauern. 54 Prozent der Betriebe erwarten, dass diese Arbeitsform dauerhaft zunimmt, wie eine Befragung des Münchner Ifo-Instituts bei rund 7.300 Unternehmen ergab. "Die Coronakrise könnte einen dauerhaften Schub fürs Homeoffice bedeuten", sagt Oliver Falck vom Ifo. "Für viele Unternehmen ging die Umstellung mit beträchtlichen Investitionen in digitale Infrastruktur und neue Kommunikationstechnologie einher. Diese Neuorganisation der Arbeit wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vollständig rückgängig gemacht werden."
  • 7/13/20 10:14 AM
    Russland lockert Maskenpflicht
    Trotz nach wie vor vieler neuer Corona-Neuinfektionen hat die russische Hauptstadt Moskau die Maskenpflicht gelockert. Von diesem Montag sei der Mund-Nasen-Schutz im Freien freiwillig, teilte die Stadtverwaltung mit. Bereits vor diesem weiteren Schritt der Lockerung der Antivirus-Beschränkungen waren nur wenige auf den Straßen und Plätzen in Europas größter Metropole mit dem Schutz zu sehen. Vorgeschrieben ist er aber noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen.
  • 7/13/20 10:07 AM
    So lässt sich das Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen minimieren
    Büro, Restaurant, Schule oder Uni: In geschlossenen Räumen gibt es oft wenig Luftaustausch. Wer sich eine längere Zeit mit vielen anderen Leuten drinnen aufhält, hat eine erhöhte Gefahr, sich etwa mit dem Coronavirus zu infizieren. Wie dieses verbreiten sich auch viele andere Erreger über die Luft. Mit welchen Maßnahmen das Übertragungsrisiko gesenkt werden kann, erfahren Sie hier.
  • 7/13/20 10:01 AM
    Sachsen will nach den Sommerferien wieder Regelbetrieb in Schulen
    Sachsen will nach den Sommerferien den normalen Schulbetrieb wieder aufnehmen. "Wir planen ganz klar mit dem Regelbetrieb", sagt Landeskultusminister Christian Piwarz. Wo immer möglich, müsse der Mindestabstand gewahrt und auch Masken getragen werden. Diese würde aber nicht generell vorgeschrieben, da dies im Vollbetrieb nicht möglich sei. Das bedeute aber auch, dass es im Herbst bei den erwarteten zunehmenden Infektionen wieder Einschränkungen gebe. Dann könnten Schulschließungen an der Tagesordnung sein, die regional und zeitlich begrenzt würden.
  • 7/13/20 9:19 AM
    Israelischer Minister fordert sofortigen Lockdown
    Nach einem massiven Anstieg der Corona-Infektionszahlen in Israel hat Energieminister Juval Steinitz einen sofortigen Lockdown gefordert. "Wir müssen meiner Ansicht nach jetzt eine Sperre umsetzen, für zehn bis 20 Tage, um danach Erleichterungen zu ermöglichen", sagte Steinitz der israelischen Nachrichtenseite ynet. Er sprach sich dafür aus, dass die Bürger das Haus nur verlassen können, um zur Arbeit zu gehen oder um Lebensmittel oder Medikamente einzukaufen. "Wir kommen vermutlich sowieso dorthin, also besser früher als späte", sagte er.
  • 7/13/20 9:04 AM
    Hessen schlägt steuerliche Pauschale für Homeoffice vor
    Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) hat vorgeschlagen, Beschäftigte im Homeoffice steuerlich zu entlasten. Arbeitnehmer sollten ihre Kosten über eine einfache Pauschale steuerlich geltend machen können, regte Boddenberg in Wiesbaden an. Für jeden vollen Arbeitstag in den heimischen vier Wänden sollten 5 Euro als Werbungskosten absetzbar sein, mit einer Jahresobergrenze von 600 Euro.

    Um die Pauschale zu erhalten, müsste nach den Plänen des Finanzministers der Arbeitsplatz in der Wohnung keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. "Ob am Küchentisch, in einer Arbeitsecke oder in einem getrennten Raum gearbeitet wird, macht dafür keinen Unterschied", hieß es in einer Mitteilung. Bislang ist es für Arbeitnehmer schwierig, beim Finanzamt ein Arbeitszimmer anerkannt zu bekommen.
  • 7/13/20 8:56 AM
    Studie unter Blutspendern zeigt geringe Immunität gegen Corona
    Erste Ergebnisse einer Studie auf Antikörper gegen das Virus unter Blutspendern hat eine geringe Immunität bei den Untersuchten gezeigt. 12.000 Menschen seien getestet worden, Antikörper wurden demnach nur bei 1,3 Prozent gefunden, sagt der Präsident des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler. Dieses Zwischenergebnis der nicht-repräsentativen Studie zeige, dass der Großteil der Menschen in Deutschland offenbar noch nicht mit dem Virus in Kontakt gekommen sei. Dies bedeute umgekehrt, dass es sich noch stark verbreiten könne.
  • 7/13/20 8:54 AM
    Veranstalter der Ski-Nordisch-WM planen mit vollen Zuschauerrängen
    Die Veranstalter der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021 in Oberstdorf planen trotz der Coronavirus-Pandemie derzeit mit Wettkämpfen vor vollen Rängen. Auf die Frage, ob die WM stattfinden werde, sagte Moritz Beckers-Schwarz, einer der Geschäftsführer der Nordischen Ski-WM GmbH, der "Augsburger Allgemeinen": "Ja, definitiv. Momentan planen wir mit der Kapazität von 100 Prozent." Das Wintersport-Großereignis soll am 24. Februar kommenden Jahres beginnen.

    Ein Datum, wann die Oberstdorfer oder der Internationale Skiverband eine endgültige Entscheidung treffen werde, gebe es nicht, sagte Beckers-Schwarz. Ob die Zahl der Zuschauer in den Stadien reduziert werden müsse, sei eine Entscheidung der Behörden oder der bayerischen Staatsregierung. Sollte die Ski-WM ausfallen, könnte eine Versicherung greifen.
  • 7/13/20 8:40 AM
    Mallorca berietet sich auf strenge Maskenpflicht vor
    Auf Mallorca und den anderen Baleareninseln soll am Montag wegen der Corona-Pandemie eine weitgehende Maskenpflicht in Kraft treten. Damit folgen die Behörden dem Beispiel Kataloniens und der Extremadura. Dort ist das Tragen einer Maske über Mund und Nase praktisch überall außerhalb der eigenen vier Wände bereits Pflicht, auch dann, wenn der Sicherheitsabstand zu anderen Personen gewahrt werden kann.

    Für die Balearen sollte die entsprechende Verordnung noch am Montag im regionalen Gesetzblatt veröffentlicht werden und sofort in Kraft treten, berichteten spanische Medien. Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, riskiert demnach ein Bußgeld von 100 Euro. In den ersten Tagen soll es jedoch zunächst nur Ermahnungen geben. Die Behörden hatten einige Ausnahmen angekündigt. Am Strand, am Pool und beim Essen und Trinken sowie beim Sport dürfe die Maske abgenommen werden, hieß es.

  • 7/13/20 8:28 AM
  • 7/13/20 8:27 AM
    Über 6.500 Neuinfektionen in Russland
    In Russland haben sich nach Behördenangaben 6537 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Infektionen stieg damit binnen 24 Stunden auf 733.699. Zudem seien 104 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Insgesamt starben 11.439 Menschen.
  • 7/13/20 7:57 AM
    Gedränge ohne Masken und Mindestabstand in Nizza
    5.000 Menschen haben sich am Wochenende in der französischen Urlaubsstadt Nizza zu einem Konzert versammelt – und dabei sämtliche Corona-Regeln ignoriert. Nun gibt es wegen dieser Bilder jede Menge Ärger in Frankreich. Die Stadt hat Konsequenzen angekündigt.
  • 7/13/20 7:30 AM
    Präsident des FC Zürich ebenfalls mit Corona infiziert
    Nach mehreren Coronavirus-Infektionen beim FC Zürich hat sich auch Clubpräsident Ancillo Canepa angesteckt. Das teilte der Verein mit. Er sei gemeinsam mit der Mannschaft im Bus unterwegs gewesen und habe sich daher testen lassen, schrieb der Präsident auf der Vereins-Website. Zuvor waren am Wochenende sechs Spieler und drei Mitglieder des Teams positiv auf das Virus getestet worden.

    Die Super-League-Partie zwischen dem FC Zürich und dem FC Sion am Samstag war daraufhin abgesagt worden. Auch das nächste Spiel gegen den FC Basel kann nicht wie geplant am Dienstag stattfinden. Wie es jetzt mit der Liga weiter geht, ist noch offen.
  • 7/13/20 7:24 AM
    Ungarn führt Einreisebeschränkungen ein
    Das EU-Land Ungarn führt wegen weltweit steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus Einreisebeschränkungen ein. Eine Regierungsverordnung, die am Sonntag erlassen wurde, kategorisiert die verschiedenen Länder der Welt in Hinblick auf ihre Pandemielage. Reisende, die aus Ländern wie Deutschland kommen, die als "grün" eingestuft sind, können weiter uneingeschränkt in Ungarn einreisen.

    Für Reisende, die aus einem als "gelb" eingestuften Land kommen, gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht. Aus "rot" eingestuften Ländern können Ausländer künftig nicht mehr einreisen. Die Verordnung tritt am Mittwoch (15. Juli) in Kraft. Transitreisende sind nicht davon betroffen, sie dürfen aber die festgelegten Durchreiserouten nicht verlassen.

  • 7/13/20 6:46 AM
    Hamburg ermittelt wegen Subventionsbetrugs
    Im Zusammenhang mit den Corona-Hilfen hat die Hamburger Staatsanwaltschaft bis Ende Juni 27 Ermittlungsverfahren wegen Subventionsbetrug eingeleitet. Darüber hinaus gebe es zahlreiche andere Verfahren, die von der Abteilung für gewöhnlichen Betrug bearbeitet würden, erklärte Oberstaatsanwältin Nana Frombach. Das Landeskriminalamt habe der Staatsanwaltschaft angekündigt, dass es den Ermittlern 900 bis 1.000 Betrugsfälle übergeben werde. Die Höhe des entstandenen Schadens ist unklar.

    Die Hamburger Corona-Soforthilfen im April und Mai beliefen sich nach Angaben von Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) auf über eine halbe Milliarde Euro, davon 200 Millionen Euro aus Landesmitteln. Die Hamburger Investitions- und Förderbank (IFB) hatte Auszahlung im April vorübergehend gestoppt, weil Kriminelle Solo-Selbstständige und kleine Unternehmer auf gefälschte Internetseiten gelockt hatten, um sich mit deren Daten die staatlichen Hilfen auf andere Konten auszahlen zu lassen. Im Mai durchsuchte die Polizei in Zeitz (Sachsen-Anhalt) die Wohnung eines 37-jährigen mutmaßlichen Betrügers, der sich mit Geld der Hamburger Förderbank bereits ein teures Auto gekauft hatte.

  • 7/13/20 6:20 AM
    Hongkong verschiebt Buch-Messe kurz vor Eröffnung
    Zwei Tage vor der Eröffnung verschiebt Hongkong wegen eines Anstiegs der Neuinfektionen seine Buch-Messe. Ein neuer Termin wurde nicht genannt. Die Buch-Messe lockt jedes Jahr rund eine Million Besucher an. Hongkong hat bereits drei für Juli geplante Messen und Ausstellungen abgesagt. In der chinesischen Finanzmetropole wurden bislang 1470 Infektionen und sieben Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Am Sonntag gab es 38 nachgewiesene Neuinfektionen, 30 davon gehen auf eine Ansteckung vor Ort zurück.
  • 7/13/20 6:10 AM
    Prostituierte fürchten um ihre Existenz
    Seit Monaten haben Bordelle wegen des Coronavirus geschlossen. Für Angestellte spitzt sich die Situation zu. Deshalb demonstrierten am Samstagabend rund 400 Prostituierte und Bordellbetreiberinnen und -betreiber aus ganz Deutschland auf der Hamburger Reeperbahn für die Wiedereröffnung des Gewerbes. Sie hielten Plakate in die Höhe mit Aufschriften wie: "Sexarbeit darf nicht durch Corona in die Illegalität abrutschen" und "Wir sind Hygieneprofis".
  • 7/13/20 6:04 AM
    91 Prozent Passagiere weniger am Frankfurter Flughafen
    Die Corona-Pandemie belastet den Flughafenbetreiber Fraport trotz der Lockerungen bei den Reisebestimmungen weiter stark. Zumindest besserte sich die Lage im Juni aber im Vergleich zu den beiden Vormonaten etwas. So ging die Zahl der Passagiere am Flughafen Frankfurt, dem größten Airport Deutschlands, im Juni im Vergleich zum Vorjahr zwar immer noch um knapp 91 Prozent auf 599.314 zurück, wie der im MDax notierte Flughafenbetreiber in Frankfurt mitteilte. Im April und Mai war die Passagierzahl allerdings noch um fast 97 Prozent beziehungsweise 96 Prozent gefallen. Im ersten Halbjahr, das ab Mitte März von der Corona-Krise geprägt war, sank die Zahl der abgefertigten Passagiere in Frankfurt um knapp 64 Prozent auf 12,2 Millionen.
  • 7/13/20 5:40 AM
    Sorge vor Kündigungen in japanischen Krankenhäusern
    Die andauernde Corona-Krise stellt in Japan manche medizinische Einrichtungen vor wirtschaftliche Probleme. Einer vom japanischen Fernsehsender NHK zitierten Gewerkschaftsumfrage zufolge, haben rund ein Drittel der 338 befragten Einrichtungen den diesjährigen Sommerbonus von Krankenschwestern und anderen Mitarbeitern gekürzt, da sie weniger Geld mit anderen Patienten verdienten.

    Festangestellte bekommen in Japan neben einem monatlichen Festbetrag jeweils im Sommer sowie am Jahresende je eine Bonuszahlung, die einen normalen Monatslohn bis um das Dreifache übersteigen kann und daher ein wichtiger Teil eines Jahresgehalts ist. Die Höhe des Bonus wird dem Geschäftsverlauf angepasst. Angesichts der Streichung des wichtigen Sommerbonus gebe es nun Sorgen, dass Mitarbeiter zunehmend kündigen könnten, hieß es.
  • 7/13/20 5:19 AM
    Bolivianischer Wirtschaftsminister mit Corona infiziert
    Nach der bolivianischen Interimspräsidentin Jeanine Áñez hat sich auch der Wirtschaftsminister des südamerikanischen Landes mit dem Coronavirus angesteckt - als bereits vierter Minister des Andenstaates in diesem Monat. Er gebe die Führung des Ressorts vorübergehend ab, während er sich zur Beobachtung in einem Krankenhaus aufhalte, erklärte Oscar Ortiz in einem auf Twitter veröffentlichten Video. Es gehe ihm aber gut. Vor ihm war unter anderem bei Gesundheitsministerin Eidy Roca eine Infektion mit dem Virus bekannt geworden. Auch die Senatspräsidentin Eva Copa steckte sich nach eigenen Angaben an. Erst am Donnerstag hatte Áñez ihr positives Testergebnis bekanntgegeben und angekündigt, sich für zwei Wochen in Quarantäne zu begeben und von zu Hause aus die Regierungsgeschäfte weiter auszuführen.
  • 7/13/20 5:01 AM
    Island hofft auf Rückkehr der Touristen
    Die isländische Reisebranche hofft nach einem erheblichen Tourismus-Rückgang während der Corona-Krise auf eine wieder wachsende Zahl an Island-Urlaubern. "In den vergangenen Monaten sind wir auf quasi Null gefallen", sagte die Leiterin der Tourismusbehörde Visit Iceland, Sigrídur Dögg Gudmundsdóttir, der Deutschen Presse-Agentur. Bereits heute sei klar, dass die Verluste für den Sektor groß sein werden: 2019 hätten ausländische Touristen 383 Milliarden isländische Kronen - umgerechnet sind das knapp 2,5 Milliarden Euro - im Land ausgegeben. Für 2020 schätze man, dass nun 250 bis 300 Milliarden Kronen (1,6 bis 1,9 Mrd Euro) davon wegfallen werden.
  • 7/13/20 4:43 AM
    Robert Koch-Institut zählt 159 Neuinfektionen in Deutschland
    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 159 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Corona-Krise mindestens 198.963 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Montagmorgen meldete (Datenstand 13.7., 0.00 Uhr). Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 1,04 (Vortag: 0,93). An den Vortagen lag er unter 1.
  • 7/13/20 4:26 AM
    Trotz Coronagefahr: Hinrichtung in den USA soll vollstreckt werden
    In den USA soll nun doch heute die Todesstrafe eines verurteilten Mörders vollstreckt werden. Ein US-Berufungsgericht hat die einstweilige Verfügung gegen die Hinrichtung aufgehoben, sagt ein Anwalt der Familie des Verurteilten. Die Vollstreckung war am Freitag von einem Bundesgericht blockiert worden. Die Richterin gab einem Antrag von Angehörigen des verurteilten Kindesmörders statt. Sie hatten argumentiert, dass sie ihr Recht, der Exekution beizuwohnen, aus Furcht vor Ansteckung mit dem Coronavirus nicht wahrnehmen könnten. Die Hinrichtung wäre die erste eines auf Bundesebene Verurteilten seit 17 Jahren.
  • 7/13/20 4:13 AM
    Mexiko meldet weltweit die viertmeisten Toten
    Mexiko ist inzwischen das Land mit den viertmeisten registrierten Todesfällen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Die Zahl stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Sonntag (Ortszeit) auf 35.006. Damit überholte das nordamerikanische Land Italien. Die offizielle Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt in Mexiko inzwischen bei 299.750 - die siebtmeisten weltweit nach Statistiken der Johns Hopkins Universität in den USA.

    Die wahren Zahlen dürften in Mexiko allerdings noch deutlich höher liegen. Äußerst wenige Menschen werden dort auf das Coronavirus getestet. Nach Statistiken, die von Forschern der englischen Universität Oxford zusammengetragen wurden, lag die Zahl der täglich durchgeführten Tests in Mexiko zuletzt bei 4,83 pro 1000 Einwohner - in Deutschland waren es 76,1 und in den USA 117,58.
  • 7/12/20 7:38 PM
    Paris St. Germain siegt im Test mit Abstand - und vor Zuschauern mit Masken
    Beim ersten Auftritt seit vier Monaten und vor knapp 5.000 Zuschauern ist der französische Serienmeister Paris St. Germain mit einem lockeren Sieg in die Vorbereitung auf das Champions-League-Finalturnier gestartet. Das Team von Trainer Thomas Tuchel gewann beim Zweitligisten AC Le Havre ohne große Mühe 9:0 (5:0). Unter anderem traf der brasilianische Superstar Neymar zweimal. Weltmeister Kylian Mbappe, ebenfalls Torschütze, schrieb bei Instagram voller Euphorie: "Es ist wahr, wir sind zurück!"

    Die Partie war die erste seit März in einem Land der Top-5-Ligen in Europa (Deutschland, England, Frankreich, Spanien und Italien), die vor Zuschauern stattgefunden hat. Die Zuschauerzahl war gemäß der Verordnungen der französischen Regierung begrenzt, die Tickets waren binnen weniger Minuten ausverkauft. Zum Schutz vor Infektionen mussten die Fans während des Spiels Abstand halten und Masken tragen.

  • 7/12/20 7:00 PM
    "State of disaster" in Südafrika: Nächtliche Ausgangssperre und Alkoholverbot
    Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat angesichts steigender Infektionszahlen in der Öffentlichkeit eine erneute Verschärfung der Corona-Restriktionen angekündigt. Neben einer ab Montag geltenden Ausgangssperre zwischen 21 und 4 Uhr sehen sie eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit sowie die erneute Einführung eines Alkoholbanns vor. Der nationale Ausnahmezustand («State of disaster») wird bis zum 12. August verlängert.
    "Wir verzeichnen nun weit über 12.000 Fälle pro Tag", sagte er in einer Ansprache an die Nation. Viele Südafrikaner würden nun aber wegen der bisherigen Lockerungen nachlässig in ihrem Verhalten. In Südafrika sind nach seinen Angaben 276.242 Covid-19-Fälle bestätigt worden.
  • 7/12/20 6:12 PM
    WHO zählt Rekord bei weltweiten Neuinfektionen
    Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Die WHO zählte nach Angaben vom Sonntag binnen 24 Stunden mehr als 230.000 neue Fälle. Damit liegt die Zahl der weltweit je Infizierten bei 12,5 Millionen. 562.000 Patienten sind mit oder an Covid-19 gestorben.
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