Lindner setzt bei Eurohilfen-Abstimmung auf Opposition

13. Februar 2016 - 14:50 Uhr

FDP-Generalsekretär Christian Lindner setzt bei der Bundestagsabstimmung über die Ausweitung des Euro-Rettungsschirms am 29. September auf Stimmen aus der Opposition. Die absolute Mehrheit aller Abgeordneten - die sogenannte Kanzlermehrheit - sei ohnehin nicht erforderlich. "Ich glaube, dass diese Frage symbolisch überhöht ist", sagte er. Es reiche eine einfache Mehrheit aus und diese sei gesichert. Seine Fraktion stehe hinter der Ausweitung des Rettungsschirms.

Einem möglichen Mitgliederentscheid der Freidemokraten über den Euro-Rettungskurs räumte Lindner kaum Chancen auf Erfolg ein. Die allermeisten Parteimitglieder stünden hinter dem Kurs der Bundesregierung und FDP-Kabinettsmitglieder.