Mitten in der Limburger Innenstadt

Mann erschlägt Ehefrau mit Axt

25. Oktober 2019 - 17:41 Uhr

Frau in Limburg mit Axt erschlagen: Polizei geht von einer Beziehungstat aus

Eine 31-jährige Frau wurde auf einer Straße in der Limburger Innenstadt am Freitagmorgen offenbar mit einer Axt brutal hingerichtet. Der 34 Jahre alte mutmaßliche Täter wurde kurz nach der Tat festgenommen. Wie Augenzeugen berichten, wurde er zuvor von Passanten am Tatort festgehalten. Laut Polizei handelt es sich um den Ehemann der Frau. Die beiden hatten nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwei gemeinsame Kinder.

Mord mit Axt in Limburg: Mann soll die Frau zunächst mit dem Auto angefahren haben

Der 34-jährige Ehemann sei nach der Tat widerstandslos festgenommen worden.
Der 34-jährige Ehemann sei nach der Tat widerstandslos festgenommen worden.
© RTL

Wie Zeugen berichten, hatte der 34 Jahre alte deutsche Staatsangehörige seine Ehefrau - die zu Fuß unterwegs war - zunächst gegen 08:25 Uhr mit einem Audi in der Weiersteinstraße nahe des Limburger Busbahnhofs angefahren. Dann krachte er gegen eine Hauswand. Anschließend habe er das Auto verlassen und die auf dem Boden liegende Frau mit einer Axt erschlagen. Wie in einem Video zu sehen ist, das RTL vorliegt, holte er die Tatwaffe aus dem Kofferraum des Wagens. Nach Angaben eines Polizeisprechers führte er auch ein großes Messer mit sich.

Limburg: Der Mann habe sich widerstandslos festnehmen lassen

Die Einsatzkräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die Einsatzkräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort.
© RTL

Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Der 34-Jährige sei nach der Tat widerstandslos festgenommen worden.

Der Tatort wurde laut Augenzeugen weiträumig mit Sichtschutz abgesperrt. Die Kriminalpolizei habe die Spurensicherung aufgenommen. Der Polizei liegen nach eigenen Angaben Hinweise vor, dass Zeugen den Angriff gefilmt oder fotografiert haben. Es gebe "Erkenntnisse, dass Videos der Tatausführung im Netz kursieren". Sie forderte Zeugen auf, ihre Aufnahmen nicht im Internet zu veröffentlichen, und kündigte eine strafrechtliche Verfolgung bei der Weiterverbreitung an.