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Lieferengpässe durch Corona

Bei Frosta wird der Fisch knapp - Bedeutet das weniger Fischstäbchen?

Fischstäbchen werden nun erstmal knapp. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Fischstäbchen werden nun erstmal knapp. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
© deutsche presse agentur

31. März 2021 - 9:55 Uhr

Bleibt die Pfanne nun etwa kalt?

Besonders bei Kindern sind Fischstäbchen ja beliebt. Doch nun kommen schlechte Nachrichten aus Bremerhaven: Der Tiefkühlproduzent Frosta hat wegen der Corona-Krise mit Engpässen beim Fisch zu kämpfen. In Alaska, wo ein guter Teil der Rohware - etwa für Fischstäbchen - gefangen werde, sei es zu einigen Schwierigkeiten gekommen, sagte Finanzvorstand Maik Busse der "Nordsee-Zeitung" (Mittwoch). "In der Tat gibt es aktuell auf den internationalen Beschaffungsmärkten coronabedingte Lieferengpässe."

Geringere Fangmengen wegen Corona-Erkrankungen oder Quarantäne

Immer wieder könnten große Fischtrawler wegen Corona-Erkrankungen der Besatzungsmitglieder oder Quarantäne-Bestimmungen nicht ausfahren, schrieb die Zeitung. Das bedeute geringere Fangmengen. Schon ein einzelner Trawler könne Einfluss auf die Preise nehmen, weil die Schiffe lange auf Fangfahrt unterwegs seien und normalerweise mehrere tausend Tonnen Fisch anlanden. Frosta setze darauf, dass sich die Lage durch die verstärkten Impf-Anstrengungen in den kommenden Wochen wieder normalisiere, sagte Busse. Das bedeutet: Auch die Hauptzutat für die Fischstäbchen wäre dann wieder ausreichend verfügbar.

Trotzdem genügend zu tun

Auf die Beschäftigten in Bremerhaven habe die Fischknappheit keine Auswirkungen, sagte Busse. Frosta habe gut zu tun - und in Bremerhaven werden nicht nur Fischstäbchen hergestellt, sagte Busse. Die Mitarbeiter produzierten vor allem Pfannengerichte und Gemüsemischungen. Die Anlagen seien ausgelastet und sorgten für ausreichend Beschäftigung.


Quelle: DPA / RTL.de

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