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Liebesleben des Adels lockt Besucher in Thüringens Schlösser

Schloss Friedenstein in Gotha
Eine Alarmkanone steht neben dem Eingang zum Herzoglichen Treppenhaus im Schloss Friedenstein. Foto: Carsten Koall/Archiv © deutsche presse agentur

Tausende Besucher sind am langen Pfingstwochenende zu den Thüringer Schlössertagen in die alten Adelshäuser und Museen geströmt. Die Veranstalter rechneten mit einem Besucher-Plus von rund 20 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr, als rund 18.000 Menschen kamen. Das sagte der Koordinator Marco Karthe von der Stiftung Schloss Friedenstein am Montag nach der Auswertung der Besucherzahlen von rund der Hälfte der 14 Veranstaltungsorte. Die fünfte Auflage der Thüringer Schlössertage läuft seit Freitag und noch bis Montagnachmittag unter dem Motto "Aufgeregt! Skandale, Intrigen und Seitensprünge".

Zahlreiche Ausstellungen und Führungen gewährten Einblicke hinter die höfischen Kulissen. So erfuhren Besucher etwa in Gotha Details zu einer Liebesgeschichte zwischen einem Astronomen und einer Herzogin. Im Schlossmuseum Arnstadt wurden bei einer Konzertlesung Anekdoten aus den "Briefen der Madame Pompadour" vorgetragen. Aber auch die Gärten der Schatzkammer Thüringen zogen viele Besucher an.

"Vor allem die Außenveranstaltungen wurden bei dem schönen Wetter gut angenommen", sagte Karthe und nannte als Beispiel den Familiennachmittag am Schloss Elisabethenburg in Meiningen. In einigen Schlössern seien Führungen bis zur Kapazitätsgrenze besucht gewesen - mit bis zu 50 Menschen.


Quelle: DPA

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